Letzter Blogeintrag und Neustart mit «Nextgeneration Learning»

Mit dem neu eröffneten KAYWA-Blog «Nextgeneration Learning - learning with media & web for the future» (http://www.nextgenerationlearning.ch) wage ich nach mehrmonatiger Blog-Abstinenz einen Neubeginn. Inhalt dieses neuen Fachblogs ist - wie der Titel aussagt - das «Nextgeneration Learning». Was ich darunter verstehe, habe ich an den Studientagen 2009 der PHBern referiert.


Wie Insider wissen, hatte ich im Juni 2008 infolge einer Abmahnung - eine von meinen 150 StudentInnen hat in ihrem E-Portfolio-Blog zu Lernzwecken zwei urheberrechtlich geschützte Bilder verwendet - alle meine beruflichen und privaten Web2Null-Aktivitäten bis auf Weiteres eingestellt. Diese Urheberrechtsverletzung hat mich ziemlich lange und intensiv beschäftigt. Nachdem wir juristisch die Angelegenheit mit einer Zahlung von Euro 1'536,14 aussergerichtlich lösen könnten, musste möglichst rasch ein neues E-Portfoliosystem gefunden und eingeführt werden. Seither publizieren unsere Studierenden nun nicht mehr öffentlich, sondern nutzen das nur intern zugängliche Open Source E-Portfolio System Mahara. Für Interessierte an unseren E-Portfolio-Aktivitäten haben wir das «E-Portfolio Network» eingerichtet, wobei vier E-Portfolio unserer Studierenden nach wie vor öffentlich zugänglich sind.

Das im März 2005 gestartete «bodensee edublog»
wird nicht mehr weitergeführt. Alle 987 erstellten Blogpostings finden sich jedoch im neuen Blog «Nextgeneration Learning». Zudem führe ich auch die beiden weiteren Fachblogs «mobile at school blog» und «e-portfolio blog» weiter. Alle meine Web2Null-Aktivitäten habe ich neu im «Network Martin Hofmann - Teach and Learn the Educational Technology» zusammengeführt.

PHSG Kinowerbung

Nachstehende Werbung über meine Hochschule, die Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG), läuft ab Ende Februar in den St.Galler Kinos.

SWITCH-Tagung - The future on

SWITCH-Tagung - The future on
An der heutigen SWITCH-Tagung - The future on in Zürich wurde diskutiert, wie Universitäten und Hochschulen in 10 Jahren die Informations- und Kommunikationstechnologien für ihre Aufgaben in Lehre und Forschung nutzen werden. Darauf aufbauend will SWITCH zukünftige Anforderungen an die eigenen Dienstleistungen erkennen und zu einer langfristigen Strategie verdichten.

Basierend auf 9 Expertenberichten zu Szenarien / Visionen zur oben erwähnten Fragestellung haben die Konferenzteilnehmenden in Gruppen wichtige Trends erarbeitet. In unserer Arbeitsgruppe wurden folgende Trends besprochen:
- Social Networks (Facebook für Lehre, Forschung, Entwicklung)
- Massen-Unis (Hochschulen)
- Internationalität in der Lehre (Wettbewerb)
- Vernetzung (Infrastruktur, Organisationen, Institutionen)
- Meta-Trend: Konflikte zwischen sich widersprechenden Entwicklungen (z.B. Öffnung vs. Privacy & Security)

Das E-Vooting unter allen Konferenzteilnehmenden hat folgendes Destilat an zentralen Trends ergeben, die wiederum in Workshops vertieft und priorisiert wurden:
1. Open Access
2. Offene Standards und Schnittstellen
3. Qualität der Information
4. Think service not technology
5. Espaces virtuelles & interconnectées
6. Mobilité
7. Nutzengetriebene Entwicklung
8. Ausbildungsstandort Schweiz

Im Workshop mit Vertretern von Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen wurden folgende Bedürfnisse an SWITCH formuliert:
- Freier Zugang für alle Bildungsinstitutionen (SWITCHaai, etc.)
- Lebenslange Mail und Domain für Lernende
- Zur Verfügung stellen von stabilen Plattformen für Projekte, Publikationen, Erfahrungsaustausch, Ranking für E-Content, etc.
- Koordination der Zugänge für iTunes U, Facebook U, SecondLife U (U steht für University)
-

Bei allen diesen Trends fehlt mir etwas die Sichtweise der Lernenden (Studierenden), um die es letztlich geht. Warum wurden keine Vertreter der Net-Generation zu dieser Zukunftstagung eingeladen? Viele dieser Trends sind m.E. vielmehr aktuelle Entwicklungen, die sich in den nächsten 10 Jahren noch akzentuieren werden. Wo sind die wirklich neuen Trends und Herausforderungen?!

6. Internationale ePortfolio-Konferenz in Maastricht

6. Internationale ePortfolio-Konferenz in Maastricht

Blog-Betrieb vorübergehend eingestellt

abmahnung

Microlearning 2008 - Conference day two

Judy Breck, GoldenSwamp.com (USA) hält eine spannende Keynode zum Thema Mobile Learning. The future of learning in "classroom without walls" and the impact of mobile technologies. Besonders spannend fand ich ihre Ausführungen über "Learn Nodes Findability".

Lern Nodes Findability


Quelle: http://www.learnodes.com/findability/findabilityAnimation.html

Microlearning 2008 - Conference day one

Teemu Arina, Dicolle Oy (Fin) hat vermutlich eine der besten Keynotes gehalten, die ich die letzten Jahre an Kongressen gehört habe. Sein Thema "Innovation needs Microinformation Circulation".

Teemu Arina

Innovation needs permanent circulating of information and ideas. Digital networked media create a technology-enhanced environment for new ways of circulation of microcontent and "memes".


Zusammen mit Roger Fischer fand dann unsere MicroCafe Session zu "Building Information Environments with Microcontent Applications" statt, an der wir unsere Mobile Tagging-Projekte, -Produkte und -Tools präsentiert haben. Dabei habe ich u.a. die mit Studierenden durchgeführten QR-Code-Projekte " wie Tagging the Historical Rorschach" wieder einmal aufleben lassen. Im Mittelpunkt unserer Session stand allerdings nochmals das neue Kaywa-Projekt DokoDare.

Microlearning Conference 2008 - Workshop day

Die diesjährige 4. internationale Microlearning Konferenz in Innsbruck (Austria) steht unter dem Motto "Microlearning & Capacity building". Präsentiert wurde am Workshop Day u.a. das Microlearning mit dem Knowledge Pulse. Der Knowledge Pulse ist neu ein Widget, das kleine ImPulse zur Wissenvermittlung nutzt. Über den Knowledge Pulse habe ich bereits früher hier einmal ausführlicher berichtet.

Zusammen mit Martin Lindner und weiteren Teilnehmenden habe ich am späten Nachmittag einen "Innsbruck City Walkthrough" durchgeführt. Dabei haben wir an diversen Orten in der Stadt Innsbruck das neue Kaywa-Projekt "DokoDare. ein ortsbezogener mobiler Service" live präsentiert. DokoDare nutzt zwei QR-Codes (Place Code und Presence Code) - auf einem Sticker angebracht an einem realen Objekt -, um Plätze und Personen mit Hilfe des Mobiltelefons zu vernetzen. DokoDare ist im Grunde genommen ein mobiler Cityguide, Socializer und Bookmark Service in einem. Im Bildungsumfeld könnte ich mir gut vorstellen, dass DokoDare an grossen Konferenzen und Messen zum Einsatz kommen könnte. Spannend wäre beispielsweise auch ein Projekt, bei dem die neu eintretenden Studierenden am ihrem ersten Tag an der Uni/Hochschule DokoDare nutzen, um mehr über den Campus (Places) zu erfahren und neue Studierende kennenzulernen (Socialize).

DokoDare1
DokoDare-Sticker mit zwei QR-Codes (Place Code, Presence Code)


DokoDare2
Martin mit einer Gruppe auf dem Innsbruck City Walkthrough


DokoDare3
DokoDare nach dem Scannen des Place Code


DokoDare4
DokoDare nach dem Einchecken mit dem Presence Code

Ein interessanter Tag endete mit tollen Gesprächen beim Nachtessen und dem Besuch des Fusballspiels Deutschland - Türkei (3:2) in der Innsbrucker "Public Viewing Arena". Im Konferenz-Slang wird dieser Programmpunkt übrigens "International eLearning & Knowledge Management Networking Evening" genannt ;-)

nachsitzen.ch - Nachhilfe suchen, Nachhilfe anbieten

nachsitzen.ch - Das Nachhilfe-Portal


Das Nachhilfeportal für Schüler und Eltern ...

nachsitzen.ch ist das Schweizer Nachhilfeportal – hier findest du schnell, unkompliziert und gratis deinen Nachhilfelehrer.

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... und für Nachhilfelehrer

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Wie baue ich mir eine Web 2.0-Lernumgebung?

Seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie unsere Studierenden an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen ihre persönliche Web 2.0-Lernumgebung bauen könnten. Auf der Suche nach einem neuen geeigneten E-Portfolio-System schaue ich mir immer wieder mögliche Web 2.0-Lernumgebungen an. Das Hauptproblem dieser Ansätze ist die fehlende Datensicherheit, zumal bei all diesen Lösungen die Daten bei externen Softwarefirmen lagern. Bei den meisten Nutzer/innen fehlt (noch) das Vertrauen, persönliche Artefakte einer Firma und nicht dem Schulserver anzuvertrauen. Hinzu kommt, dass bei kleineren Anbieterinnen von Social Software man nie weiss, wie lange es geht, bis das Licht ausgeht oder sie von einer grösseren Firma übernommen werden. Die grösseren Player wie Google, Yahoo und Microsoft stehen hingegen unter Verdacht, dass sie die ihnen anvertrauten Daten scannen. Die erforderliche Software für eine Web 2.0-Lernumgebung steht seit längerer Zeit bereit; das Problem mit der Datensicherheit muss noch befriedigend gelöst werden!

In der nachstehenden Präsentation zeigt Joachim Quant mit seiner Bauanleitung für eine Web 2.0 Lernumgebung auf, wie eine solche Lernumgebung 2.0 realisiert werden könnte:

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