Weblogs in der Schule

Beim Schweizer Fernsehen SFDRS gibt es - Rubrik Schulfernsehen - eine Broschüre (PDF) zu beziehen zum Thema: Weblogs auch für die Schulen. Der Text ist als Einführung gedacht und liefert als solche wichtige Informationen, um die Idee des Weblog-Einsatzes in die Schulen hinein zu tragen.

EduBlogs

So konnte es nicht ausbleiben, dass sich Weblogs auch im schulischen Bereich schnell durchsetzten. Neben ihrer rein privaten Nutzung als Austausch unter Gleichgesinnten zu bestimmten Themen, können sogenannte "EduBlogs" auch eingesetzt werden als

Zeitschrift anthrazit Mai 2005

Neben einem interessanten Editorial von Matthias Zehnder (S.5) geht die Ausgabe der Zeitschrift anthrazit vom Mai 2005 dem Thema "Unterwegs" nach: "So nutzen Sie das Internet mit Smartphone und Handheld." Die folgenden Heft zeigen dann, mit welchen Geräten das Internet genutzt werden kann. Ausserdem werden Tipps und Tricks für Anwender von Pocket-Geräten publiziert.

anthrazit betreut ab sofort unter http://mobile.anthrazit.org den Schweizer Pocket-Guide.

Dossier Weblogs im Bildungsbereich

Dossier zu Weblog im Bildungsbereich von Miriam Fischer auf educa.ch

Weblogs nehmen in allen Themenbereichen des Internets schnell an Beliebtheit zu. Zur Funktion von Weblogs erklärt die Open-Source Enzyklopädie "Wikipedia": "Weblogs sind vergleichbar mit Newslettern oder Kolumnen, jedoch persönlicher - sie selektieren und kommentieren oft einseitig und werden deswegen auch mit Pamphleten des 18. und 19. Jahrhunderts verglichen. Weblogs sind demnach keine Alternative zu (Online-)Zeitungen, sondern eine Ergänzung. Im Idealfall reagieren Weblogs schneller auf Trends oder bieten weiterführende Informationen bzw. Links zu bestimmten Themen. Die meisten Weblogs haben eine Kommentarfunktion, die es den Lesern ermöglicht, einen Eintrag zu kommentieren und so mit dem Autor oder anderen Lesern zu diskutieren."

Wichtige Aussagen:
Das Weblog ist eine Art persönliche Website.

Wichtige Ergebnisse: Arbeitstreffen zu Mobile Learning


Brainstorming zu den Vor- und Nachteilen
- Der Blog (Moblog) persönliches Tool fürs lebenslange Lernen.
- Warum stört mich Mobile in der Öffentlichkeit (Telefonieren im Zug)?
- Blogs eignen sich vermutlich nicht als Groupware-Tool.
- Geht mit dem Einzug von Mobile nicht die Konzentration im Unterricht flöten?
- KAYWA Moblog: Nicht nur das Versenden von Texten und Bildern über ein Handy ist möglich, sondern auch das Betrachten des Moblogs über den Bildschirm am Handy.


Wie weiter
Alle Teilnehmenden sind sich einig, dass am Thema "Mobile" weiter gearbeitet werden soll. Weitere Arbeitstreffen sind also geplant.

Mögliche weitere Schritte sind:
1. Interne Weiterbildung zu Moblogs durch Mirjam und Roger (Zeitraum: Juni bis August; Donnerstag oder Freitag sind günstige Kurstage)
2. Konzeptarbeit: Abklärungen betreffend Zielorientierung und Ressourcen etc.
3. Erste Erfahrungen mit Moblogs in konkreten Projekten sammeln:
- Martin und Viviane: ePortfolios mit Studierenden der PHR ev. mit Primarschüler/innen
- Theo: Selbsterfahrung als Lehrkraft
- Peter: Unterrichtsprojekt in Geographie mit einer oder mehreren Gymnasialklassen
- ...
4. Kongress zu Mobile oder Moblogs organisieren (Zeithorizont 2006/07)

Einladung: Arbeitstreffen zu Mobile Learning

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Wir laden Sie ganz herzlich zum 1. Arbeitstreffen mobile learning nach Rorschach an die Pädagogische Hochschule Rorschach PHR ein:

  • Zeit: Freitag, 27. Mai 2005, 11.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: PHR, Gebäude Stella Maris, Müller-Friedbergstrasse 34, 9403 Rorschach, (vgl. Lageplan im Anhang), Zimmer S106
  • Treffpunkt: 11:00 vor dem Haupteingang bei der grossen Anzeigetafel (Ebene 1)
  • Teilnehmende: Yvonne Vignoli (FH Aargau), Andy Schär (FH Aargau), Mirjam Fischer (EB-Zürich), A Hediger (), Roger Fischer (KAYWA), Peter Gloor (HLM UniZH), Theo Byland (HLM UniZH), Viviane Girardier (PHR), Martin Hofmann (PHR)


  • Tagesprogramm

    11.00 – 11.30
    Begrüssung und kurze Führung durch das Gebäude Stella Maris (Mediathek, Medienwerkstatt, u.a.) durch Martin Hofmann.

    11.30 – 13.00
    Führung durch den aktuellen Lerngarten „Schrift“ der Lernwerkstatt des Regionalen Didaktischen Zentrums (RDZ Rorschach) durch Werner Hangartner, Leiter RDZ Rorschach.

    13.00 – 14.00
    Mittagessen als Stehlunch in der Mensa

    14.00 – 15.30 Traktanden zu mobile learning:
    - Moderation: Yvonne Vignoli und Martin Hofmann
    - Protokollführer/in: noch offen

    1. Vorstellungsrunde (Funktionen, aktuelle Arbeitschwerpunkte)
    2. Formulieren von Erwartungen und Bedürfnisse an dieses Arbeitstreffen
    3. Input von Roger Fischer u.a. zu Microlearning (siehe Abstract im Anhang)
    4. Brainstorming und Austausch zu aktuellen / zukünftigen Projekten mit mobile learning

    15.30 – 16.00
    Pause

    16.00 – 16.55
    5. Diskussion über mögliche Zusammenarbeitsoptionen
    6. Weiteres Vorgehen: Vereinbarungen
    7. Terminplanung
    8. Varia

    17.00
    Schluss

  • Grundlagenpapier zu Microlearning von Herrn Fischer

Meine Gedanken zu Mobile Learning

Leitgedanken
Die Geschichte wiederholt sich: Vor rund 10 Jahren sprach niemand dem Internet seine heutige Bedeutung zu: "Nur vielleicht gerade jede 10. Schweizerin / Schweizer wird in Zukunft das Internet nutzen" - so einige Annahmen aus der Vergangenheit. Auch der Bereich "Mobile" wird sich m.E. in Zukunft rasant entwickeln. Dabei gilt es wie beim Internet, die Chancen und Risiken für die Schule zu erforschen und zu erleben. Ein wichtiger Vorteil der Mobilkommunikation ist, dass bereits heute viele junge Menschen die Geräte (Handys) als auch das notwendige Know-how besitzen. Die noch sehr hohen Preise der Mobilkommunikation sind wohl das grösste Hindernis für eine schnelle Integration der Mobilkommunikation in den Unterricht.


Interessante Aspekte
- Technik und Geräte (mobile unlimited, Tablet PC, Handy & Handheld, ...)
- Mobile Learning: Moblog, pädagogisch-didaktische Aspekte, Mobile-Szenarien, lebenslanges Lernen in der Freizeit (Informelles Lernen nutzen für die Schule und umgekehrt)

Aktuelle Probleme
- Mit meinem Handy (Sony Ercsson) lasst sich die Seite meines Moblogs: http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile nicht anzeigen.

Projektideen zu: Portfolio und Plattformen

Nachstehende Projekte könnten verfolgt werden:

1) ePortfolio für PHR-Studierende
Studierende der PHR setzen neu ein ePortfolio für ihre Portfolioarbeit in der BSK ein. Jede Studentin / jeder Student nutzt für die Dokumentation seiner Arbeiten einen Moblog (ev. Weblog). Erweitert wird das ePortfolio mit einem Bereich "ICT und Medien", damit die erlernten Handlungskompetenzen (siehe: PHR MEP) festgehalten und dokumentiert werden können. Zudem sollen Studierende das Portfolio auch nutzen, um tagebuchartige Einträge zum Lehren und Lernen an der PHR für sich zu dokumentieren. Der Zugang zum ePortfolio oder zu Teilen soll aus datenschutztechnischen Gründen durch ein Passwort geschützt sein. Ausserdem sollten Mitstudierende (Lern-Tandems) und Coaches (BSK-MentorIn) sich durch Kommentare etc. gegenseitig in der Portfolioarbeit unterstützen (vgl. Ansatz: Digital Portfolio in Holland). Es müssen klare Rollenverteilungen und Aufgaben definiert werden. Die Portfolioarbeit darf nicht freiwillig erfolgen.

2. ICT-Portfolio für Schülerinnen und Schüler
Dabei soll gemäss dem Ansatz von Heinz Moser "Bits und Bytes im Portfolio" ein ICT-Portfolio auf die st. galler Bedürfnisse zugeschnitten werden (vgl. Lehrplanergänzung ICT). Bei diesem Ansatz soll überprüft werden, ob ein ePortfolio bereits in der Primarschule sinnvoll eingesetzt werden kann. Es ist daher sowohl eine digitale Variante eines Portfolios (z.B. auf einem Wiki-Server), wie auch eine Papierversion zu entwickeln.

3. Plattform zur Unterstützung der ICT-Integration
Auf dieser Plattform (Wiki-Server) soll amtierenden Lehrpersonen Hilfen zur ICT-Integration angeboten werden: Internet-Seepferdchen (US), Medien-Hai (MS). Zudem sollen Handhabungen zur Entwicklung von schuleigenen Medienprofilen und Raum für weitere ICT-Projekte (vgl. Wir-in Berlin) vorhanden sein.

Planung: Arbeitstreffen zu Mobile Learning

Traktanden (provisorisch)

1_Vorstellungsrunde (Funktionen, aktuelle Arbeitschwerpunkte)
2_Formulieren von Erwartungen und Bedürfnisse an dieses Arbeitstreffen
3_ Brainstorming und Austausch zu aktuellen / zukünftigen Projekten mit Mobile Learning (Moderation: Martin und Yvonne)
4_Diskussion über mögliche Zusammenarbeitsoptionen
5_Weiteres Vorgehen: Vereinbarungen
6_Terminplanung