Sitzung der IBH-Mitgliedschulen vom 13.7.2005 in Buchs, NTB:
- FH Furtwangen (Dr. Thomas Jechle)
- PH Rorschach (Martin Hofmann)
- FH Winterthur (Andreas König)
- FH Ravensburg-Weingarten (Dr. Michael Pfeffer; Dr. Ing. Wolfgang Engelhardt)
- FH Albstadt Sigmaringen
- Uni Konstanz
- FH Vorarlberg (Dr. Horst O. Mayer)
- PH Weingarten
- NTB (Dr.-Ing. Claus P. Keferstein)
Ziele der IBH
Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion zwischen mehereren Hochschulen (Lehre) und mehreren Unternehmen (F&E) aus mehreren Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz).
Historie IBH 2004/05
In der Vergangenheit wurden "viele, kleinere" Projekte gefördert, z.B. Entwicklung Master-Studiengänge, F&E zu Einzelthemen, uvm. In der Regel mit wenigen Partnern zur Erreichung konkreter Einzelziele.
Vorgaben der IBH 2006/2007
Die IBH will in Zukunft mehr Zusammenarbeit / Netzwerkgedanke "Bodensee" fördern:
kein Giesskannenprinzip
Die IBH will drei in sich geschlossene so genannte "Grossprojekte" zu folgenden Themen unterstützen:
- E-Learning / Teleteaching
- Mikro- / Nanotechnologie
- Medizintechnik und Life Science Technologies
Organisatorische Rahmenbedingungen
Anträge an IBH und gleichzeitig an Interreg III-A
Eingabefrist: 31. Juli 2005
Laufzeit: 2 Jahre (2006/2007)
Finanzierung: Summe für drei Grossprojekte ca. EURO 270'000.-/pro Jahr (IBH 150'000.-; Interreg III-A: 120'000.-)
pro Projekt ca. EURO 90'000.-
Vorschlag Projektantrag
Projekttitel: IBH E-Learning Netzwerk (mit Pilotprojekten)
Es werden 4x 1/2 Stellen à EURO 30'000.- geschaffen für:
a) Koordination (Allgemeine Organisation, Erfassung vorhandener Infrastruktur, Workshops zum Informationsaustausch, Koordination von Teilprojekten, Betrieb einer Kommunikationsplattform (z.B. http://www.e-teaching.org)
b) Didaktik (PH Weingarten mit Leadfunktion, PH Rorschach & PH Vorarlberg als Kooperationspartner mit je EURO 5'000.-)
c) Technik
d) Umsetzung (Pilotprojekte à je EURO 10'000.-: E-Praktikum/Lab; Plattformen/Blended Learning; TeleTeaching/Medienserver)
Für Spesen sollen EURO 10'000.- und für Hardware/Software/Tool-Gebüren EURO 20'000.- zur Verfügung stehen.
Mein Fazit
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion ist nach wie vor stark geprägt von den Einzelinteressen der Mitgliedhochschulen. Ein gemeinsames Content-Projekt zu realisiseren, scheitert anscheinend an den unterschiedlichen Interessen/Ausrichtungen von Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten. Die Sitzung hat auch gezeigt, dass dieses Projekt den Namen "Grossprojekt" nicht verdient; zumal für ein grösseres Content-Projekt viel mehr Mittel zur Verfügung stehen müssten (z.B. EUKOM: European Training for Coordinate Metrology: Förderbeitrag: CHF 670'000.-). Aus diesem Grund hat man sich für ein gemeinsames Struktur-Projekt entschieden, welches zum Ziel hat den Netzwerkgedanken zu stärken. Zudem hatte ich den Eindruck, dass einzelne Hochschulen bereits im Vorfeld sogenannte "Päckli" für ihr Pilotprojekt vereinbart hatten. Für ein eigenes Pilotprojekt müssten einerseits mehr Mittel zur Verfügung stehen und andererseits bereits vorher Kooperationspartner gefunden werden.
Der Mehrwert für die PHR in diesem Projekt besteht darin, dass sie aktives Mitglied dieses neuen "E-Learning-Netzwerks" ist und zugleich als Anbieterin von Didaktik-Knowhow die Zusammenarbeit mit der PH Weingarten und PH Vorarlberg stärken kann; das Netzwerk würde geknüpft.