Musik-Download III

Formatdschungel: Industrie hört nicht auf Musikfans

Praktisch jeder Anbieter von Online-Musik verkauft sein eigenes Musikformat. Die Folge: Heruntergeladene Lieder lassen sich nicht überall abspielen.

Microsoft nennt es WMA, Sony komprimiert seine Musik auf Atrac, bei Apple heisst das Format AAC. Verschiedene Namen, eine Gemeinsamkeit: Das jeweilige Programm kann die Musik der Konkurrenten nicht abspielen. (...) Der Konkurrenzkampf wird auf dem Buckel der Musikfans ausgetragen. sie müssen die gekauften Songs mühsam in den kleinsten gemeinsamen Nenner, das MP3-Format, umwandeln, bevor Shakira auf Konkurrenzgeräten losträllern kann. Programme, die dies ermöglichen, kann man zwar gratis herunterladen, doch im Test waren etwa 21 Mausklicks nötig, bis das erste Lied auf dem eigenen Computer war.
Der MP3-Standard hat den Vorteil, dass sich die Stücke beliebig auf CD brennen und kopieren lassen. Dafür leidet die Qualität ein wenig. "Hohe Töne und Bässe gehen teilweise verloren, die Stücke der Original-CD tönen voller", notierte eine Testperson.
Die Qualität hängt entscheidend von der Grösse der heruntergeladenen Datei ab. Wer den besten Sound will, kann zum Beispiel bei Apple Lieder mit mehr Kilobites herunterladen, aber das dauert dann auch länger.
Die grössere Datenmenge fällt nicht stark ins Gewicht, da sich Online-Musikläden praktisch nur für Leute mit schnellem Anschluss (Kabel oder ADSL) eignen. Wer mit einem analogen Modem Musik kauft, braucht für ein einziges Lied rund 25 Minuten. Mit ADSL ist der Download meist innert 60 Sekunden abgeschlossen.

Quelle: saldo, Nr. 15 / 28. September 2005.

Musik-Download II

Musik herunterladen ist legal

Die nachfolgenden Hinweise gelten primär für den privaten Gebrauch und nicht für die Nutzung im Unterricht:

Wer Musik aus dem Internet gratis herunterlädt (etwa bei www.limewire.org), handelt gemäss saldo völlig legal. Dies bestätigte das Eidgenössische Institut für geistiges Eigentum kürzlich gegenüber saldo. Verboten ist es indes, Musiktitel im Internet anderen zur Verfügung zu stellen (sogenannter Upload). Derzeit verschickt die internationale Vereinigung der Tonträgerindstrie (IFPI) Rechnungen an Internetnutzer, die Musikstücke ins WWW eingespiesen haben. Die IFPI hofft, dass die Empfänger die Bussen aus Angst vor einer Klage bezahlen. Vor solchen Briefen kann sich der Nutzer einer Gratis-Tauschbörse jedoch schützen, indem er mit einer einfachen Einstellung den Upload unmöglich macht. Die Musik vom eigenen Computer ist dann nicht mehr für andere zugänglich. Bei Limewire findet sich diese Funktion unter "Einstellungen", "Freigeben", dann muss man den "shared"-Ordner löschen. Dies ist zwar nicht im Sinn der Erfinder der Tauschbörsen, die den freien Datenaustausch aller Teilnehmer wollen. Dafür sind die Konsumenten rechtlich auf der sicheren Seite.

Quelle: saldo, Fr. 15 / 28. September 2005.

Musik-Download I

Songs aus dem Netz: Der billigste Anbieter hat das beste Angebot
Sich ins Internet einwählen, einen Musiktitel anklicken und schon verwandelt sich der Computer in eine Sterioanlage. Immer mehr Nutzer kaufen sich ihre Lieblingslieder nicht mehr im Plattenladen. Über 50 Millionen Songs setzt allein Marktführer Apple in einem Jahr europaweit ab. Fachleute rechnen, dass innert fünf Jahren bereits jede vierte Platte übers Internet verkauft wird.

Bei Mp3search kostet ein Song fast zehnmal weniger (13 Rappen pro Lied; Fr. -. 90 bis Fr. 1.60 pro Album) als bei der Konkurrenz: Apple , Migros, Coca-Cola, Microsoft, Sony (ca. Fr. 1.50 pro Lied). Einziger Nachteil beim Discounter Mp3search aus Russland ist, dass die Hörer vor dem ersten Download 30 Franken bezahlen müssen. Nebst Kreditkarte kann bei den meisten Anbietern auch über die Telefonrechnung bezahlt werden. Die Plattform von Mp3search ist gross (ca. 800'000 Lieder) und übersichtlich aufgebaut. Ein weiteres Plus: Die Lieder sind im MP3-Format. Zumeist darf man sie uneingeschränkt auf CDs oder Abspielgeräte wie den iPod kopieren. Das Angebot an Schweizer Musik ist allerdings wie bei den meisten Konkurrenten eher schlecht. Dass es günstiger als bei den Grossen geht, zeigt auch der kleine Aargauer Anbieter one2joy. Der Branchenzwerk konzentriert sich auf Schweizer Musik abseits der Hitparade. Ein Song kostet 1 Franken. davon liefert die Firma 35 Rappen an die unabhängigen Künstler ab.

Quelle: saldo, Nr. 15 / 28. September 2005.

Doodle

Doodle koordiniert die Suche nach Terminen, an denen mehrere Personen teilnehmen. Das macht Doodle vor allem für Personengruppen hilfreich, die über keinen gemeinsamen Terminkalender verfügen. Doodle wird benützt, um gemeinsame Termine für Sitzungen, Abendessen, Kinobesuche und Ähnliches zu finden. Eine Registrierung ist nicht nötig.

Fernsehprognose aus den 40er Jahren

"Der Fernseher wird sich auf dem Markt nicht durchsetzen. Die Menschen werden sehr bald müde sein, jeden Abend auf eine Sperrholzkiste zu starren."

Darryl F. Zanuck, Chef von 20th Century-Fox, 1946

Römische Villa mit Google Earth entdeckt

Google Earth erweist sich jetzt sogar als nützliches Hilfsmittel für Archäologen. Ein Italiener hat mit dem Kartenprogramm eine antike Villa ausfindig gemacht.
Dank Googles Satellitenkarten-Software Google Earth [1] ist ein italienischer Internetnutzer unverhofft über eine antike Villa gestolpert. Eigentlich habe der Italiener mit dem Programm nur die Gegend rund um seine Heimatstadt Parma erkunden wollen, berichtet die italienische Presse. Plötzlich sei ihm auf den Satellitenbildern aber eine seltsame Form aufgefallen. Die umgehend benachrichtigten Archäologen entdeckten bei einer Probegrabung tatsächlich eine antike Villa aus der Römerzeit.

Luftbildarchäologie kommt auch in der professionellen Archäologie bei der so genannten Prospektion, also der Suche nach grabungswürdigen Stellen, immer häufiger zum Einsatz. Die Technik ermöglicht auf sehr effektive Weise die Entdeckung unterirdisch erhaltener Kulturfragmente. Gesucht wird nach besonderer Bodenbeschaffenheit oder nach spezifischen Vegetationsmerkmalen wie etwa schwächerem Pflanzenwuchs.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 20. September 2005.

Forschungstag PHSG 2005

Es werden verschiedenen Projekte (8 von 16 Projekten) präsentiert, die derzeit an der Forschungsstelle der PHS/PHR laufen. Es gilt zu unterscheiden zwischen Forschungsprojekten, Entwicklungsprojekten und Evaluationsprojekten.

Nachstehende Projekte konnte ich näher Kennenlernen:

Virtuelle und tutorelle Seminare im Vergleich: Emprische Methodik in der Ausbildung von Lehrpersonen der Basis- und Primarschulstufe.

Ergebnisse:
1) Die Leistungen in den beiden Seminarformen unterscheiden sich in der Pilotphase nicht signifikant.
2) Die Leistungen der virtuell lernenden liegen in der Hauptphase leicht - aber signifikant - unter den tutoriell lernenden Studierenden.
3) Die Arbeitszeit der tutoriell und virtuell lernenden Studierenden unterscheidet sich nicht signifikant.
4) Studierende, die an der virtuellen Seminarform teilgenommen haben, beurteilen virtuelles Lernen positiver als Studierende die traditionell tutoriell gelernt haben.
Konsequenzen
1) Da die virtuellen Seminare in Wissenschaftsmethoden zu geringfügig geringeren Leistungen als die tutoriellen Seminare führen, obwohl gleiche Lernzeiten vorliegen, ist die virtuelle Form weiter zu optimieren. In näherer Zukunft wird von einer freiwilligen Teilnahme am virtuellen Seminar ausgegangen, das gleichzeitig als zusätzliche Informationsquelle für alle Studierenden gilt.
2) Zur Erhöhung der Akzeptanz der virtuellen Lernform wird eine Anfangseinheit des Seminars ausschliesslich virtuell und für alle Studierenden obligatorisch angeboten.

Adaptive Lehrkompetenz

Vier Dimesionen (Bildungswissen): Sachkompetenz, Diagnosekompetenz, Didaktische Kompetenz, Klassenführung
Adaptiver Prozess. Prozess vom Bildungswissen zum situativen Wissen

mPortfolio - das mobile ePortfolio-Blog
Erfreulicherweise wird von Forschungsleiter Titus Guldimann auch unser Projekt mPortfolio - das mobile ePortfolio-Blog erwähnt!, welches ich derzeit als Vorstudie zusammen mit Andrea Christen und Michael Obendrauf am entwickeln bin!

Letter-James

Hingucker ohne grossen Aufwand bietet die Website http://www.letterjames.de



Auf zahlreichen Hintegründen lassen sich eigene Texte platzieren, sei dies als Buchstabensuppe, Informationen auf Anzeigetafeln oder gesprayten Botschaften auf der Berlinermauer. Cooler Effekt, solange es noch nicht alle kennen.

Quelle: Beats Blog

Computerliteracy: Eintrittsbedingungen für Studierende

Referat zu ECDL
Dr. K. Lang Geschäftsführer ECDL Switzerland AG

Neue Produkte
- Web-Starter (Homepage-Design, Sicherheit, ...) ab Herbst 2005
- Image-Maker (Bildbearbeitung, Bilder & Web) ab Herbst 2005
- ECDL CAD
- eKids (ECDL für Kinder; siehe ECDL-News)
- ECDL für Behinderte (in Planung)

Pädagogische Relevanz von ECDL
- Vermittlung von Skills ist das Ziel!

ECDL Edu(cation)
- erste Gedanken, noch nicht in Entwicklung
- anscheinend noch ein zu heisses Thema
- wünschenswert wären zumindest auf die Schule zugeschnittene Übungen, Unterlagen
- wir benötigen zudem eTeaching-Kompetenzen

ECDL Österreich-
- Bundesministerium hat verfügt, dass alle Schüler/innen eine Ausbildung via ECDL machen (vgl. BitMedia)

ECDL und educanet
- educanet möchte längerfristig ECDL-Module anbieten

Erfahrungen mit ECDL-Start
- PHZH stellt fest, dass die Studierenden trotz obligatorischem ECDL-Zertifikat oft nicht in der Lage sind, dann für die Schule nützliche Dokumente zu erstellen!
- Transfer vom Anwender-Wissen zu konkreten schulischen Umsetzung mit Übungen und Aufgaben funktioniert nicht automatisch!

Fazit
- ECDL ist für die LehrerInnenbildung derzeit untauglich!

Gratis Weblog für Studierende

Ein wirklich tolles Angebot für Studierende - allerdings mit ziemlich aufdringlicher Werbung, die nicht wegzumachen ist.

StudiSurf.ch bietet in Zusammenarbeit mit der Firma Kaywa Schweizer Studenten die Möglichkeit, ein kostenloses Weblog zu eröffnen.

Weblogs (kurz Blogs) haben sich innert kurzer Zeit zu einer beliebten Medienform entwickelt. Es handelt es sich um eine Art Online-Tagebuch, in dem Personen ihre persönlichen Gedanken, Meinungen und Kommentare veröffentlichen. Studenten können neu auf der Website von StudiSurf.ch kostenlos ein eigenes Blog erstellen. Entstanden ist der Dienst in Zusammenarbeit mit dem Weblog-Spezialisten Kaywa. Ursprünglich sollten nur die 100 ersten Registrierungen ein gratis Weblog erhalten. Laut Patrick Mollet von StudiSurf.ch ist nun aber geplant, das kostenlose Angebot auf alle Studenten auszuweiten.

Quelle: PCtipp Webnews vom 6.9.2005
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