Ausbau des Internet-Angebots beim Schulfernsehen




Das Schulfernsehen DRS hat auch im Jahr 2004 erfolgreich gearbeitet. So konnte die Zahl der Eigenproduktionen noch einmal auf 28 Premieren und 19 Reprisen gesteigert werden. Weiter gehören neuerdings Online-Spiele und -Arbeitsblätter zum vielfältigen E-Learning-Angebot des Schulfernsehens. Diese Online-Angebote auf www.schulfernsehen.ch werden mit Bildern und Texten aus den TV-Sendungen gestaltet und verbessern so den Lernerfolg.
Der qualitative Ausbau des Schulfernsehens wurde möglich, nachdem alle am Schulfernsehen beteiligten Partner - SF DRS, die Erziehungsdirektionen der deutschsprachigen Kantone und das BBT - seit 1. Januar 2003 ihre Mittel erhöht hatten. Seither ist ein dreiteiliges Angebot für Schulen entstanden, welches das Aufsichtsorgan überzeugt: Neben den TV-Sendungen produziert das Schulfernsehen auch das Fachmagazin «Achtung Sendung» für Lehrpersonen und betreibt drittens einen Internet-Auftritt für Schulen. Dieses dreiteilige, multimediale Angebot kostet die Erziehungsdirektionen im Jahr weniger als einen Franken pro Schülerin und Schüler - das Schulfernsehen ist somit ein ausgesprochen effizientes Medium.
Die Redaktion Schulfernsehen von SF DRS und das Aufsichtsorgan der EDK sind bereit, sich mit den Herausforderungen der neuen Informationstechnologien auseinanderzusetzen. Das betrifft namentlich auch den Ausbau und Vertriebskanäle zu den Lehrpersonen. Sofern rechtlich möglich, werden Sendungen seit Anfang 2005 immer auch auf DVD angeboten. Bis in paar Jahren sollen TV-Beiträge auch vom Internet heruntergeladen werden können. Immerhin: schon heute lassen sich rund 90 Schulfernseh-Sendungen übers Netz am Computer anschauen, aber noch nicht lokal speichern (www.schulfernsehen.ch).

Quelle: Amtliches Schulblatt des Kantons St. Gallen 11/2005.

Visitatorenausbildung zu "ICT im Unterricht"

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An der Visitatorenausbildung in Altstätten habe ich ein einführendes Referat zum Thema ICT im Unterricht mit dem Fokus "Die Lehrkraft im Netz" gehalten. Anschliessend zeigte Fredi Frei den VisitatorInnen, wie er mit seinen SchülerInnen (Mittelstufe) den Computer im Unterricht sinnvoll einsetzt.

Fredi Frei ist in diesem Bereich ein absoluter Top-Mann!

KommSchau 05. Computer an der Primarschule

An der KommSchau, der jährlichen Informationsveranstaltung für Informatikverantwortliche und Schulbehörden im Kanton Aargau wurden Eindrücke rund um die Integration von Medien und Informatikmitteln an den Primarschulen vermittelt.
Ich habe die beiden Workshops „MyMoment. Schreiben im Internet“ und „Rolle des pädagogischen Supports (Pflichtenhefte)“ besucht.
Anschliessend folgte die Auszeichnung der Preisträger des Wettbewerbs „Die flinke Maus“ und ein Podiumsgespräch zum Thema „Kann ich meine Hausaufgaben mit dem Handy machen?“ Zukunft digitaler Medien im Schulalltag.

Weitere Informationen unter: www.copri.ch

Smartes Mobilitätskonzept

Die i-unit von Toyota verbindet Konzepte wie das Twike und den Segway - eine Art Hightech-Roller - miteinander, indem sie Sicherheit und Schnelligkeit eines Autos mit der Flexibilität und der Wendigkeit eines Rollers kombiniert. Ziel ist auch bei der i-unit die Lösung des grossstädtischen Verkehrsproblems.

Quelle: anthrazit 11/2005.

Mehr Farbe, mehr Klarheit

Soeben habe ich im aktuellen anthrazit 11/2005 einen interessanten Text gelesen, der sich für die Anschaffung von Farbdruckern am Arbeitsplatz ausspricht:

In vielen Büros herrscht die Meinung, dass es am Arbeitsplatz einen Schwarzweissdrucker tut. Einen Farbdrucker braucht man zu Hause zum Ausdrucken der Familienbilder, nicht im Büro. Dass dem nicht so ist, hat Hewlett-Packard mit einer Studie bewiesen: Farbe könnte gerade im Büro weswentlich zur Klarheit in der Kommunikation beitragen. Laut HP lassen sich durch den Einsatz von Farbdruck im Büro das Verständnis um 75 Prozent, die Lesbarkeit um 40 Prozent, die Erinnerbarkeit um 55 bis 75 Prozent und die Aufmerksamkeit um 82 Prozent steigern. Laut der Studie könnten 30 bis 50 Prozent aller bislang schwarz-weiss gedruckten Dokumente vom Farbdruck proftitieren. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass sie farbig vorliegen.

Filterprogramme für Kinder

Im Internet sind viele Seiten abrufbar, die sich nicht für Kinder eignen. Mit Hilfe von Filterprogrammen lässt sich das Web auf kindergerechtes Mass zurechtstutzen. Doch das enthebt die Eltern nicht von der Pflicht, sich auch im Web um ihre Kinder zu kümmern.

Cyperpatrol
Das amerikanische Programm sperrt Webseiten anhand einer Liste, die regelmässig aktualisiert wird. Zum kaufpreis gehört, wie bei einem Antivirenprogramm, ein update-Abo für ein Jahr.
Windows, englisch, 35.95 Dollar

Netnanny
Netnanny ist wohl der bekannteste Internetfilter. Das elektronische Kindermädchen ist zwar gut, doch weil es so bekannt ist, sind im Internet viele Tricks publiziert, wie man das Programm ausbooten und an der Nanny vorbeisurfen kann.
Windows, englisch, 39.95 Dollar

ParentsFriend
ParentsFriend wird unter anderem vom deutschen Bundesinnenministerium empfohlen. Er arbeitet mit einer Liste verbotener Begriffe und bietet auch Zeitmanagement.
Windows, deutsch, Freeware

Norton Internet Security
Das Sicherheitspaket von Symantec schützt nicht nur vor Viren und Spam, sondern kann auch für Kinder nicht geeignete und bedenkliche Websites ausblenden. Es kann die Benutzung des Internets auf den Browser und das Mailprogramm einschränken.
Symantec, Windows, deutsch, 145 Franken

Quelle: anthrazit 11/2005.

Antiquarische Bücher

Paradies für Bibliophile: ZVAB findet alte und vergriffene Bücher und macht damit Träume wahr.

Das geliebte Kinderbuch aus den 60er Jahren, eine wertvolle Erstausgabe oder schlicht einen vergriffenen Titel findet man in den normalen elektronischen Buchhandlungen nicht. Dafür gibt es Antiquariate. Im Zentralen Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) finden sich die Bestände von 3700 professionellen Antiquariaten in 21 Ländern. Bibliophile und Büchernarren sollten die Website nur in Begleitung besuchen und vorher ein Maximalbudget festlegen.

Quelle: anthrazit 11/2005.

Erfolgreicher Praxistest mit Voting Tool

In der Vorlesung zum Teilbereich TECHNIK (Fachdidaktik Mensch und Umwelt) von Michael Obendrauf haben wir heute zum ersten Mal erfolgreich das Voting-Tool "ETH Lecture Communicator" eingesetzt. In der herkömmlichen Vorlesung ist es meist schwierig, kurze Lernzielkontrollen durchzuführen, und ebenso ist es problematisch, die Masse der HörerInnenschaft in die Vorlesung aktiv einzubinden. Durch den Einsatz des Voting-Tools wird versucht, diesen Schwierigkeiten konstruktiv zu begegnen. Der "ETH Lecture Communicator" lässt sich hervorragend zur WLAN-unterstützten Interaktion in der Vorlesung einsetzen.

Instructor Tool (LectComm Server)
Mit dem Instructor-Tool lassen sich via WLAN Fragen an die Notebook der Teilnehmenden senden. Folgende Fragetypen können vom Instructor gewählt werden: Multiple Choice Quiz, Zuordnung, Lickert-Skala, Bewertung, Textantwort. Die Antworten der Teilnehmenden werden dann auf dem Instructor-Tool gesamthaft gesammelt. Direkt anschliessend lässt dich die Auswertung als Balkendiagramm wiederum präsentieren:
LectCommServer

Student Tool (LectComm Client)
Mit dem Student Tool können die Studierenden die Fragen der Dozierenden beantworten. Zudem können Sie über den Button "Student Questions" auch eigene Fragen an den Dozierenden stellen (Messenger-Funktion). Diese Funktionalität wurde noch nicht getestet.
LectCommClient

Fragen
Die nachstehenden Fragen wurden an die Studierenden versandt:
Frage1

Frage2neu

Zum Verlauf des Test
An dieser Stelle soll der Verlauf des Test beschrieben und nicht auf die Ergebnisse der Umfrage eingegangen werden; obwohl diese natürlich auch diskussionswürdig wären:
Die Teilnahme am Test mit dem Voting-Tool "ETH Lecture Communicator" war freiwillig; rund 20 Studierende haben sich spontan daran beteiligt. Dieser erste Praxistest mit Studierenden hat gezeigt, dass keine speziellen technischen Vorkehrungen zu treffen sind. Auch muss der Client "LectComm Client" nicht wie ursprünglich angenommen auf dem Notebook der Studierenden installiert sein. Es genügt, wenn die Studierenden die IP-Adresse des "Lect Comm Servers" - in unserem Fall die IP-Adresse meines Notebooks - eingeben. Danach wird beim ersten Mal das Sicherheitszertifikat abgefragt, welches man/frau mit "Immer" akzeptieren sollte. Schliesslich startet das Java-Applet „ETH Lecture Communicator“ - mit einem Mausklick auf dieses Icon und anschliessend ein weiterer Mausklick auf den Button "Connect" - und schon sind die TeilnehmerInnen mit dem Server verbunden. Die Dozentin / der Dozent kann nun seine /ihre Frage an die Studierenden absenden und erhält dann ein Sofort-Feedback inkl. Auswertung zugesandt.

Weitere Erkenntnisse
- Die Firewall sollte auf dem Server / Notebook, auf dem der "Lect Comm Server" installiert ist, deaktiviert sein.
- Die Verbindung zum "Lect Com Server" sollte von den TeilnehmerInnen erst kurz vor der Umfrage aktiviert werden, da die Verbindung bei längerer Inaktivität sich nach einer gewissen Zeit wieder ausklinkt.
- Ob der Client "LectComm Client" auch für die Messenger-Funktion nicht installiert werden muss, gilt es noch zu testen.
- Vermutlich ist es einfacher, wenn die Dozierenden das eigene Notebook als Server verwenden.

Fazit
- Das primäre Ziel die HörerInnenschaft (Studierenden ) in die Vorlesung aktiv einzubinden, ist gelungen!
- Herr Obendrauf hat Lust, das Voting-Tool weiterhin in seinen Vorlesungen einzusetzen!

Lernen am Fall

Der Artikel von Friederike Siller und Hanne Walberg in der Zeitschrift merz 49/5 "Lernen am Fall. Vorschläge zur Förderung medienpädagogischer Kompetenz in der Lehrerbildung" beschreibt das "Fall-basierte, multimediale Lernen" in Bezug auf den Kompetenzerwerb von Studierenden als einen vielversprechenden Ansatz:

Der Frage, wie medienpädagogische Kompetenz im Rahmen der Lehrerausbildung gefördert werden kann, liegt ein integriertes Verständnis von "Wissen" und "Können" zu Grunde. Dieser Ansatz wird mit dem Konzept medienpädagogischer Kompetenz von Blömeke verknüpft. Vielversprechende Möglichkeiten zum Erwerb einer so verstandenen medienpädagogischen Kompetenz sehen die Autorinnen im Einsatz fallbasierter multimedialer Lernumgebungen. Als Beispiel wird eine Lernanwendung "mekolli" vorgestellt, bei der es um die Möglichkeiten des Computereinsatzes in der Schule geht.

Quelle: merz. 49. Jahrgang / Nr. 5. 2005.

Meine eigene Erfahrungen mit dem Problem Based Learning (vgl. Agnes Weber: Problem Based Learning), das ich im Vertiefungsstudium "Schule und Computer" letztes Jahr mit Erfolg einsetzte, bestätigen diesen Befund.

Mehr Informationen unter www.mekolli.net
Bei Interesse am Programm eine E-Mail an siller@unimainz.de oder walberg@uni-mainz.de schicken.

Nützliche Helfer für Tablet PCs

Die Erweiterung kann nur auf Computern mit dem Betriebssystem Microsoft Windows XP Tablet PC Edition 2005 installiert werden.

Microsoft bietet ein kostenloses Erweiterungspaket für Tablet PCs an. Es umfasst fünf Anwendungen, mit denen die Arbeit auf den portablen Rechnern effizienter und kreativer werden soll.

Die Notebook-ähnlichen Tablett-PCs ermöglichen es, mit einem speziellen Eingabegerät direkt auf den Bildschirm zu schreiben. Der Text wird danach automatisch digitalisiert. Eine Tastatur ist damit überfällig. Microsoft stellt ein kostenloses Softwarepaket für diese Geräte zum Download bereit [1]. Es wartet mit fünf Anwendungen auf:

Mit «Ink Desktop» lassen sich Notzen direkt auf den Desktop schreiben.

Das «Snipping Tool» ermöglicht es, Teile von Webseiten oder Dokumenten auszuschneiden, mit Kommentaren zu versehen und in eine E-Mail oder eine neues Dokument einzufügen.

«Send to Microsoft Office OneNote 2003» schickt Webseiten, Bilder und andere Dateien an die Software OneNote.

«Hexic Deluxe für Tablet PC» ist ein Puzzle, das sich mit dem Eingabestift zusammensetzen lässt.

«Energy Blue» verändert die Standardfarbe von Startmenü, Fenstern und Symbolleisten.

Für die Installation des Erweiterungspaketes werden Windows XP Tablet PC Edition und .NET Framework 1.1 [2] vorausgesetzt. (sz)

Quelle: PCTipp, 04.11.2005
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