Historisches Filmmaterial bei Google

Der Suchspezialist startet ein Projekt, das bedeutende historische Filmdokumente der Öffentlichkeit verfügbar macht.
Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem US-Nationalarchiv hat die Suchfirma Google rund 100 historische Videos online gestellt. Darunter befinden sich etwa Nachrichtensendungen aus den 30er Jahren und historische Dokumente über die Luft- und Raumfahrt. Langfristig sollen weitere der insgesamt 114'000 Filmrollen und 37'000 Videos des Nationalarchivs digitalisiert und online veröffentlicht werden.
Google Video

Swiss Blog Awards 2006

Dieses Jahr findet erstmals eine Award-Zeremonie für die besten Schweizer Weblogs statt.

Für Webseiten gibts bereits zahlreiche Preisverleihungen, mit den Swiss Blog Awards wird jetzt auch das noch junge Phänomen der Webtagebücher (Weblogs oder Blogs genannt) mit einer Award-Zeremonie geehrt. Die Swiss Blog Awards gehen am 5. Mai 2006 im Volkshaus in Biel über die Bühne. Im Vorfeld findet vom 23. März bis zum 23. April eine öffentliche Nominierung statt. Für den Hauptpreis «Best of Swiss Blogs» können alle Weblogs mit Schweizer Bezug eingereicht werden. Zusätzlich gibt es eine speziell Auszeichnung für Multimedia-Blogs sowie einen so genannten Rookie-Preis für Seiten, die erst 2005 online gegangen sind. Organisiert wird die Veranstaltung von den drei Bloggern Jan Zuppinger (Piecoplastic.com), Markus Boeninger (Red-rocket.org) und Nick Lüthi (Bernergazette.ch). Weitere Infos gibts auf Swissblogawards.ch.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Freitag, 24. Februar 2006.

My Mobile Favorites

Nachstehend die Favoriten für meinem Handy-Browser:


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Kaywa

Webseiten mit Google erstellen

Sicherlich eine Alternative für Lehrpersonen, die kein Konto (mehr) bei educanet.ch haben.

Google bietet einen neuen Dienst an, mit dem jeder seine eigene Website kreieren kann – gratis und ohne Programmierkenntnisse.
Der jüngste Wurf aus dem Hause des grössten Suchmaschinebetreibers heisst Google Page Creator . Mit dem Online-Tool sollen sich in wenigen Minuten attraktive Webseiten erstellen lassen, und zwar ohne technisches Vorwissen. Dabei wird der Anwender gemäss Google Schritt für Schritt durch die Gestaltung der Seite geführt. Ähnliche Tools bieten auch Schweizer Provider an, so etwa Hostpoint mit dem Web-O-Mat . Im Gegensatz zu diesem ist der Google-Service aber kostenlos. Auch das Hosting der Seiten übernimmt der Suchspezialist ohne Bezahlung. Um Google Page Creator zu nutzen, ist ein Gmail-Konto erforderlich. Dieses kann direkt auf der Homepage des neuen Website-Tools angefordert werden.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 23. Februar 2006.

coComment verbessert die Übersicht über Weblog-Kommentare.

Der Dienst coComment kann seit einiger Zeit mit KAYWA-Blogs benutzt werden:

Swisscom lanciert mit coComment einen kostenlosen Dienst, der Bloggern helfen soll, die Übersicht über ihre eigenen Blog-Kommentare zu behalten. Der Dienst sammelt nach einer Registration die Kommentare und Diskussionsbeiträge auf einer Homepage. Derzeit arbeiten 5000 Testnutzer mit coCcomment und die Einstiegsseite wird täglich 30'000 Mal aufgerufen. Laut Projektleiter Nicolas Dengler läuft der gesamte Datenverkehr zurzeit noch über einen einzigen Server, bis Ende März soll der Serverbestand jedoch massiv erweitert werden, um den Dienst öffentlich zugänglich zu machen. coComment befindet sich momentan noch in der Testphase.

coComment

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 23. Februar 2006.

Google durchstöbert Schweizer Bibliotheken

Ab sofort hilft Google auch bei der Büchersuche in Schweizer Bibliotheken.

Über die Website Google Scholar können weltweit Bibliotheken nach Buchtiteln durchstöbert werden. Wird der Dienst fündig, zeigt er in der Ergebnisliste jeweils in eckigen Klammern die Bemerkung «Book» und anschliessend den Buchtitel an. Unter dem Resultat finden sich Links zu den Bibliotheken, in denen das Werk zu finden ist.



Jetzt hat Google seinen Bücher-Service um mehrere Länder erweitert – unter anderem um die Schweiz. So durchforstet Google Scholar ab sofort auch die ETH-Bibliothek und das Westschweizer Bibliotheks-Netzwerk RERO. Welche Bibliotheken Google Scholar berücksichtigen soll, lässt sich über die Option «Scholar Preferences/Library Links» festlegen. Geben Sie hier einfach den Begriff «Switzerland» ein, schon zeigt der Google-Service alle Schweizer Bibliotheken an, die bei dem Projekt mitmachen.

Google Scholar

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 21. Februar 2006.

Einstein spielerisch entdecken

Das Webquest Albert Einstein richtet sich vorwiegend an Schüler/innen der 7. bis 10. Klasse:

Ihr seid aus zahlreichen BewerberInnen in die engere Auswahl genommen worden! Zu Ehren von Albert Einstein wird nicht nur das Jahr 2005 zum Einstein-Jahr erklärt, sondern auch zur Einstein-Forscherkonvention in New-York eingeladen. Hier treffen sich Forscher und Erfinder aus der ganzen Welt! Jedes Jahr dürfen nun auch einzelne ausgewählte SchülerInnen aus der Schweiz diesem einmaligen Anlass beiwohnen. Wie Du Dir die Teilnahme an diesem Anlass sichern kannst, erfährst Du hier...

Die Berner Firma ZiC Internet & Communication hat ein so genanntes Webquest zu Webquest Albert Einstein entwickelt. Es ermöglicht Schülern (und auch Erwachsenen), auf unterhaltsame und spielerische Weise mehr über den berühmten Forscher zu lernen.

Webquests sind Online-Lernabenteuer. Laut ZiC Internet & Communication sollen sie durch Spass im Umgang mit dem Medium Internet die Lernmotivation steigern. Im Webquest zu Einstein startet man als Gast einer Forscherzusammenkunft. In deren Rahmen gilt es eine ganze Reihe von Fragen um den bekannten Forscher zu beantworten – dies geschieht unter anderem mit virtuellen Interviews, Lückentexten und Online-Experimenten. Wer durch das Einstein-Webquest Lust auf noch mehr Online-Lernspiele bekommen hat, findet unter Webquests.ch viele weitere Beispiele, darunter zu Themen wie Indianer und Extrem-Sportarten.
Einstein-Webquest
Webquests.ch
Quelle: PCtipp-Newsletter vom Montag, 20. Februar 2006.

vlog: Weblogs in der Lehre, Teil 1

In Teil 1 "Kontinuierliches Lernen clever eingefädelt" berichtet Prof. Andrea Back im Video-Blog (vlog) Learning Waves, wie Dr. Christian Wagner - Professor an der City University in Hong Kong - Weblogs in der Lehre seit einigen Jahren erfolgreich mit Studierenden einsetzt:

Für Prof. Dr. Christian Wagner sind Weblogs (Blogs) in der Lehre keine Innovation mehr. An der City University in Hong Kong werden Weblogs in der Lehre bei allen Studiengängen vom Bacheler bis zum MBA eingesetzt. Primär deshalb, um die Leistungen der Studierenden kontinuirlich bewerten zu können. In den Weblogs müssen die Studierenden dann regelmässig dokumentieren, was sie gelernt haben. Herr Wagner erläutert in seine vlog, dass die Studierenden jedoch kontinuirliches Lernen nicht umbedingt schätzen! Die Studierenden der City University haben den Auftrag etwa 10 Mal im Semester ins Weblog zu notieren, was sie gelernt haben. Ausserdem sollen sie auch die Weblogs ihrer Kolleg/innen studieren. Herr Wagner meint, dass die Studierenden durch diese Konkurrenzsituation auch angeregt werden, ihre eigenen Beiträge im Weblog und somit die eigene Leistungen zu verbessern. Vorteile ergeben sich für die Lehrenden (hier Professoren) dadurch, dass sie nichts mehr einsammeln müssen. Zudem können alle Beteiligten der Welt dokumentieren, was im aktuellen Kurs läuft. Mit Hinweisen, dass selbst Chefs von grossen Konzernen wie Sun Microsystems ein eigenes Weblog führen, überzeugt Herr Wagner häufig die Skeptiker.

Hier geht es zum Post Learning Waves - "Weblogs in der Lehre", Teil 2-4.

ein intro zu vlog und rebell.tv im Schweizer Fernsehen:

Das intro zu vlog und rebell.tv im Schweizer Fernsehen, welche am 25. Januar 2006 in der Sendung Kulturplatz ausgestrahlt wurde, vermittelt einen guten ersten Einblick in das Thema vlog (Videoblog).

Zudem zeichnet die Sendung den Werdegang von ((( rebell.tv ))) - kanal für neugieronautische übertragungen | post-national democratic care and justice - nach. Inzwischen hat der Betreiber von ((( rebell.tv ))) Herr Seydel mehr als 700 Sendungen aufgezeichnet und auf seiner Website publiziert. Herr Seydel, so die Moderatorin vom Kulturplatz, habe ein hohes Sendungsbewusstsein: Täglich investiere er etwa 2 Stunden in sein Fernsehprogramm. Hauptberuflich ist Herr Seydel Sozialarbeiter; wie lange wohl noch?!

Vblog boomen weltweit! Ein weltweites Verzeichnis über vlogs findet sich auf der Website www.vlogmap.org. Das weltweit bekannteste vlog ist rocket boom. Die Nachrichtenshow aus New York erreicht täglich ca. 70'000 Zuschauer. Inzwischen haben auch kommerzielle TV-Sender wie current.tv das Potential von vlogs entdeckt, die ein Millionenpublikum erreichen können. Der Fernsehsender ((( rebell.tv ))) ist bezüglich Zuschauerzahlen (ca. 1000 Zuschauern) jedoch im Vergleich zu den andern noch ein "Winzling". Herr Seydel möchte mit ((( rebell.tv ))) aber bewusst kein Massenpublikum ansprechen, sondern primär seine Sicht der Dinge via vlogs den Zuschauer/innen vermitteln!

Gerne möchte ich bald Stefan M. Seydel von ((( rebell.tv ))) persönlich kennenlernen. Sicherlich liesse sich auch mit unseren Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Rorschach oder selbst mit Primarschulklassen spannende eigene Videoblogs herstellen.

Allmählich füllt sich zudem in meinem Kopf die Liste mit wirklich innovativen Personen - Herr Seydel gehört sicherlich dazu - für eine ebenso innovative Tagung zum Thema M-Learning / Web 2.0. Learning. Mal sehen, ob meine Ressourcen hierzu ausreichen!

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