Leitprogramm «Digitalisierte Musik»

Digitalisierte Musik

Martin Mützenberg, Bezlehrer und Kursleiter, hat für das Realfächer-Praktikum an der Bezirksschule ein Leitprogramm erarbeitet, um Schülerinnen und Schüler in 3 - 4 Doppelstunden in die Welt der digitalen Musik zu führen. Viele Jugendliche wissen zwar, wie man einen MP3-Player lädt, aber nicht, was dahinter steckt und was man überhaupt darf.

Quelle: FHNW Pädagogische Hochschule, BIAS Newsletter 51.

JIM-Studie 2005

Die neuesten Zahlen der JIM-Studie 2005, welche das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland untersucht, bestätigen die Trends der letzen Jahre:

Zum achten Mal untersuchte der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland. Somit konnte mit dieser repräsentativen Langzeitstudie die Entwicklung der letzten Jahre nachgezeichnet werden.
Die grösste Veränderung zeigt sich 2005 hinsichtlich des MP3-Players. Das Abspielen von Musikdateien auf speziellen Playern und auf Computern ist unter den Jugendlichen sehr populär geworden. Entsprechend ist die Ausstattung mit MP3-Playern sprunghaft angestiegen, so dass nunmehr zwei Drittel der Jugendlichen über einen eigenen MP3-Player oder einen iPod verfügen. Damit werden die ohnehin bestens ausgestatteten Jugendlichen um eine weitere Gerätefamilie bereichert.
Bei der Ausstattung mit Handys haben nun auch die Jüngsten noch einmal zugelegt. Bereits unter den 12- bis 13-Jährigen besitzen 84 Prozent ein Handy. Insgesamt haben 92 Prozent der Jugendlichen ein Mobiltelefon, somit ist dies das am weitesten verbreitete Gerät. Die wichtigste Funktion ist weiterhin das SMS-Schreiben, erst an zweiter stelle folgt das Telefonieren. An Bedeutung gewonnen hat das Fotografieren mit dem Handy.
Auch die Ausstattung mit einem DVD-Player hat stark zugenommen. Wie bei den Internetzugängen kann hier bald von einer Vollversorgung ausgegangen werden. Aktuell haben 89 Prozent der Haushalte, in denen 12- bis 19-Jährige aufwachsen, einen Zugang zum Internet.
Bei der Betrachtung des Computers kann man inzwischen von einer alltäglichen Nutzung ausgehen. 95 Prozent zählen zu den PC-Nutzern. Mehr als 50 Prozent der Jugendlichen steht 2005 ein eigener Rechner zur Verfügung. Die am häufigsten genutzte Funktion ist das Musikhören, gefolgt von Computerspielen und Schularbeiten. Neben der Dominanz der elektronischen Medien nutzt fast die Hälfte regelmässig eine Zeitung und auch Bücher und Zeitschriften werden gelesen.

Quelle: www.mpfs.de

Einsatzmöglichkeiten von Weblogs für Schule, Lernen und Unterricht

gibt einen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Weblogs für Schule, Lernen und Unterricht:

Ganz allgemein sind Weblogs zum Erwerb verschiedenster Kompetenzen geeignet, ganz besonders für alles, wo es um schriftlichen und gestalterischen Ausdruck geht. Auf einer unterrichts- oder wissensorganisatorischen Ebene kann ein Blog ein Fixpunkt in Form einer Plattform im Internet darstellen, zu bestimmten Zwecken aufgesucht – um Entwicklungen zu verfolgen (also nur zu lesen und zu kommentieren), Aufträge zu bekommen oder selbst aktiv tätig zu werden und zu veröffentlichen.

Stephan Mosel beschreibt Weblogs als gut geeignet für selbst gesteuerte Lernprozesse bzw. die Reflexion der eigenen Lernpraxis und soziales, kooperatives Lernen.

Einsatzmöglichkeiten – sowohl für alle Fächer als auch bestimmte Gegenstände:
- Verwendung als Notizbuch und Surftagebuch (Surfergebnisse werden schnell zwischendurch oder auch für länger ins Blog gestellt)
- Sammeln von Ideen und interessanten Links
- Nutzen als Diskussionsforum zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen
- Dokumentieren von schulischen und unterrichtlichen Aktivitäten wie Schullandwochen, Ausflügen, Projekten durch Text und Fotos.
- Präsentation von Projektarbeiten
- Erstellen von Portfolios. Weblogs können Lernentwicklungen und –fortschritte über ein Unterrichtsjahr oder länger zeigen.
- Zum „Abholen“ von Arbeitsaufträgen und als Startportal: Die Lehrperson stellt Arbeitsaufträge, z. B. für „Webquests“ auf das Klassenblog, die Ergebnisse können ebenfalls im Blog zusammengefasst werden. Das Blog kann so zur Plattform der Arbeitsergebnisse einer ganzen Klasse werden.
- Im Fremdsprachen-Unterricht. Blogs können in der Zielsprache geschrieben werden, oder überhaupt in einer fremdsprachigen Community eröffnet werden, wo gezielt der fremdsprachliche Kontakt gesucht wird.
- Im Kunstunterricht bzw. in Verbindung mit Informatik können grafische und visuelle Blogdesigns entwickelt und ausprobiert werden, beispielsweise mit Hilfe von CSS.
- Im Deutschunterricht: Durch Schreiben von Geschichten, Gedichten, Berichten und Reportagen wird die sprachliche Ausdrucksfähigkeit entwickelt. Parallel läuft eine therapeutische Funktion, weil Erfahrungen, Erlebtes und Gefühle reflektiert werden. Durch die Kommentar- und Feedbackfunktion, d. h. durch Reaktionen von anderen auf den Text kommt es zur Auseinandersetzung über Inhalt und Form. Gut eignen sich Blogs für Fotogeschichten. Auch Freunde, Bekannte, Eltern oder Großeltern können diese Texte online lesen und kommentieren, wenn sie dazu eingeladen werden. Die Schreibhaltung ändert sich, wenn man weiß, den Text liest nicht nur der Lehrer, sondern auch Mitschülerinnen und vielleicht noch eine Reihe anderer Leute. Wo es um das Kennenlernen journalistischer Genres geht, können Lehrer (oder dazu bestimmte Schüler) die Rolle von Chefredakteuren übernehmen, Entwürfe diskutieren und dann erst veröffentlichen. Blogs können so zu sehr aktuellen Klassen- oder Schulzeitungen werden.

Quelle: Weblog Manual

Spielend lernen!?

Allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, was nun genau mit den nachstehenden Online-Angeboten - meine Zweifel habe ich besonders beim Angebot für die Kleinsten - wirklich gelernt wird. Wirklich Spass machte mir Musik und musizieren; dabei habe ich wirklich etwas gelernt :-)

Von den Kids können wir lernen, wie sich auf spielerische Art und Weise Medienkompetenz erwerben lässt. Kein Wunder, dass Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem PC oftmals die Nase vorn haben.
Ein Grund mehr, warum Eltern den Kids und hin und wieder auch sich selber ein gutes Spiel am PC gönnen sollten. Die folgende Auswahl soll Eltern dahingehend sensibilisieren, dass nicht alles zu verdammen ist, was mit PC und Spielen zu tun hat.
Viele Infos, Gewinnspiele und Games, Online-Spiele, Kinder-, Jugend-, Schüler- und Elternportal, alles rund um Musik und musizieren und last but not least für die Kleinsten. Viel Spaß!

Quelle: medienpaedagogik.at/blog

Zukunftsvision oder Verschwörungstheorie?!

Im Internet kursiert derzeit eine Zukunftsvision, bei der Google spätestens 2015 den Konkurrenten Microsoft als Bösewicht abgelöst - und zusammen mit Amazon eine totalitäre Informationsdiktatur installiert haben wird, gegen die herkömmliche Medien und Menschen machtlos sind: "Epic 2015"
von ROBIN SLOAN und MATT THOMPSON

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E-Learning für alle

Die Online-Lernplattform lernmodule.net ist ein wirklich interessantes Angebot; nicht nur weil es kostenlos ist. Allerdings existieren erst sehr wenige Lernmodule. Ich habe mir das Lernmodul "Olympia: Das Zentrum Griechenlands" mal kurz angeguckt.

lernmodule.net bietet für Lehrerinnen und Lehrer lernplattformgestützte Unterrichtsmodule. Diese sind attraktiv, da sie schnell und bedarfsgerecht auszuwählen und einfach einzusetzen sind. Durch die Einbindung in eine Lernplattform eröffnen sie die Nutzung neuer methodischer Möglichkeiten. Autorinnen und Autoren unterstützt lernmodule.net bei der Erstellung und Veröffentlichung von Lernmodulen. Ihre Inhalte erfahren einen zusätzlichen Mehrwert durch die Lernplattform. Und wir sorgen dafür, dass Ihr Engagement eine Anerkennung erhält. lernmodule.net stellt das Angebot kostenlos zur Verfügung und finanziert sich durch Bildungssponsoring.
Neue Wege in der Bildung tun sich auf. Innovative Technologien und das Zusammenwirken kreativer und engagierter Menschen führen zu Synergien, die es ermöglichen, Vorteile computergestützter Medien auch für Schulen stärker nutzbar zu machen. Ganz nach dem Motto: Bildung zusammen bringen.

Elektronischer Zettelkasten: lernkasten.de

Der Schüler Sebastian Merli wurde für lernkasten.de, ein Online-Tool zum optimierten Lernen, mit dem Deutschen E-Learning-Innovations- und Nachwuchs-Award D-ELINA ausgezeichnet.

Du hast keine Zeit? 5 Minuten lernkasten.de ist besser als eine Stunde pauken. 15 Minuten am Tag reichen aus um in einem Monat z.B. den Grundwortschatz Englisch (etwa 1000 Wörter) zu lernen. Dank des einfach zu bedienenden Editors kannst du aber beliebigen Lernstoff eingeben und wesentlich schneller lernen als mit dem herkömmlichen Zettelkasten.

Der letzte Satz ist wohl doch etwas gar euphorisch und entspricht nicht den Tatsachen. Sicherlich ist der elektronische Zettelkasten für jene Lernenden, die sonst schon häufig mit dem Computer arbeiten, eine sinnvolle Anwendung. Jedoch lässt sich der bewährte papierne Zettelkasten einfach doch besser beispielsweise auf dem WC Zuhause platzieren. An dem Ort, wo sich die meisten Menschen so oder so eine Viertelstunde oder mehr pro Tag aufhalten. Hinzu kommt, dass auf der heimischen Toilette zumindest (noch) die Ablenkung durch Google und Co viel kleiner ist. Nachteilig empfinde ich auch, dass mit dem elektronischen Zettelkasten das durchaus erfolgreiche und lustvolle gemeinsame Lernen zu zweit kaum mehr möglich ist.

Podcasts wird grösste Bedeutung beigemessen - Lernplattformen für Experten kein Zukunftsthema mehr

Eine Umfrage auf der Learntec hat ergeben:

Unter den neuen Lernformen und Lerntools werden Podcasts in den kommenden drei Jahren in deutschen Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Institutes für Medien- und Kompetenzforschung Essen bei 40 Experten.
Aus einer Liste von Methoden, Inhalten und Systemen des Lernens mit neuen Lerntechnologien geben die Branchenkenner allen genannten Innovationen in den deutschen Unternehmen eine Zukunft. 80 Prozent der Experten rechnen mit einer steigenden Nutzung von Podcasts. Auch Weblogs und Wikis als Mittel des informellen Lernens, werden eine bedeutende Rolle spielen.
Die Fachspezialisten hatten auch Gelegenheit, die drei wichtigsten E-Learning-Trends für die Zukunft sowie Themen mit dem stärksten Bedeutungsverlust zu nennen. Das wichtigste Trendthema ist für 35 Prozent der Experten das informelle Lernen, was sich bereits in der Einschätzung der Lerntechnologien widerspiegelt. Ein Viertel der Befragten äussert spontan "Content Sharing", also den Austausch von Inhalten zur Zweitverwendung. Ebenfalls hoch bewertet werden von 23 Prozent die Verknüpfung von Lernen und Ar-beitsprozessen.
An Bedeutung verlieren wird nach Einschätzung der Experten das Thema Lernplattformen beziehungsweise Lernmanagementsysteme. Weiterhin bestätigen die Experten den schon länger eingeläuteten Abschied vom "reinen E-Learning" wie CBTs und WBTs. Auch die Zeit des Themas "massgeschneiderte Inhalte", also der aufwändigen Content-Entwicklung im Auftrag eines Unternehmens, ist abgelaufen.

Quelle: http://www.mmb-institut.de

«Ich will schreiben lernen»

Das Projekt «Ich will schreiben lernen» - ein Beitrag gegen die Analphabetisierung - hat den Europäischen E-Learning-Award 2006 gewonnen. Das Projekt hat als primäre Zielgruppe Erwachsene, welche zu den funktionalen Analphabeten zäheln. Gemeint sind damit Menschen, die so grosse Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, dass sie nicht wirklich erfolgreich am Arbeitsplatz oder im privaten Leben handeln können. Die Zahl der funktionalen Analphabeten wird in Deutschland auf ca. 4-7 Mio. geschätzt; für die Schweiz sind mir die Zahlen leider nicht bekannt.

Teilnahme am MEDIDA-PRIX 2006

Wir freuen uns hier mitteilen zu können, dass die Pädagogischen Hochschule Rorschach mit unserem Blog-Projekt am diesjährigen MEDIDA-PRIX 2006. Mediendidaktischer Hochschulpreis der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. teilnimmt.

Die Projektanmeldung wurde bei MEDIDA-PRIX 2006 unter dem Titel Portfolioarbeit mit einem mobilen eLernreisebuch und einem mobilen ePortfolio mit Studierenden im 1. Semester an der Pädagogischen Hochschule Rorschach in der Kategorie "Digitale Medien in der Hochschullehre" angemeldet.

Wir sind schon heute gespannt auf die Präsentation der zahlreichen Projekte, die im Rahmen der europäischen Fachtagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) dieses Jahr erstmals an der ETH und Universität Zürich stattfindet. Ein wenig hoffen auch wir, als Finalisten an der Prämierung vom 21. September 2006 teilzunehmen :-)
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