Am Donnerstag, 20. April startet nach Wochen der Vorbereitung nun endlich mein Mobile Learning Projekt "
Tagging the Historical Rorschach". Natürlich bin ich sehr gespannt auf die Reaktionen meiner Studentinnen und Studenten!
Wie lässt sich die reale (physische) Welt mit der virtuellen Welt verknüpfen?
Die Lösung lautet mit dem Mobiltelefon (schweiz. Handy)! Zunehmend finden sich die Informationen über die reale Welt in der virtuellen Welt. So verwendet beispielsweise heute kaum noch jemand den Brockhaus aus dem Bücherregal - bei mir jedenfalls stehen die Bände seit mehreren Jahren nur noch wenig benutzt im Gestell -, sondern konsultiert eines der einschlägigen elektronischen Nachschlagewerke wie Encarta oder Wikipedia bzw. googelt durch den Datenschungel. Zunehmend beschaffen sich die Menschen heute also ihre Informationen auf virtuellen Plattformen bzw. über Suchmaschinen. Eine zunehmende Schwierigkeit ist jedoch, dass die Suche über ein elektronisches Hilfsmittel häufig lange dauert, weil zu viele mögliche Informationen und nicht nur die passende Information geliefert werden. Womit wir beinahe wieder bei unserem Brockhaus im Bücherregall wären, in dem ich die passende Information häufig schneller finden würde, wäre da nicht die Ablenkung durch die benachbarten auch noch spannenden Artikel. Mit dem einfachen Konzept, dem Physical Tagging - bei dem das Mobiltelefon eine Mittlerfunktion übernimmt - lassen sich physische Objekte der realen Welt mit den passenden virtuellen Informationen verknüpfen.
Im Rahmen des Kernmoduls "Grundlagen des M+U Unterrichts" zum Thema Exkursionsdidaktik sollen die Studierenden der
Pädagogischen Hochschule Rorschach mit dem Konzept des Physical Tagging vertraut gemacht werden. In dieser Thematischen Einheit absolvieren die Lehramtstudierenden im Fachbereich Geschichte als Exkursion einen Sternen-Postenlauf zu historischen Orten (Objekten) der Stadt Rorschach.
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