Prüfstand für E-Learning-Werkzeuge

E-Learning Prüfstand

URL: http://pruefstand.net.ethz.ch/

Das NET - Network for Educational Technology der ETH Zürich bietet mit dem Pruefstand einen neuen Service, der Interessierten die Gelegenheit bietet, neue Werkzeuge auszuprobieren bzw. neue Versionen vorhandener E-Learning Werkzeuge schon im Vorfeld zu testen.

Aktuelle Installationen auf dem Prüfstand:
  • BSCW 4.3.3
  • ILIAS 3.7 pre alpha
  • Moodle 1.6.2
  • OLAT 4.1.4
  • WebCT CE 6 (Application Pack 1)


Tipp: via Beats Blog

ePortfolios an Hochschulen erfolgreich einführen - ja, aber wie?

An der GMW06-Tagung hat Silke Kleindienst, FH St. Pölten, A-Pölten ein Poster zu ePortfolios an Hochschulen erfolgreich einführen - ja, aber wie? präsentiert. Ich wäre froh, wenn ich dieses Poster hier digital publizieren könnte.

Abstract:
ePortfolios als Innovation tauchten vor zehn Jahren erstmals auf und halten nun auch Einzug in den europäischen Bildungsraum. Gemeint ist die Sammlung von Lernprodukten inklusive Reflexion des Lernprozesses und der Lernzielerreichung für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten wie Developmental Portfolios, Assessment Portfolios, Showcase Portfolios und Hybrid Portfolios.

Das Thema ePortfolio hat sich zu einem wahren Boom entwickelt, sodass sich mancher kritisch fragt „What’s behind the hype?“ Das mag daran liegen, dass die Forschung zum Thema ePortfolio deutlich hinter der Einführung und Anwendung zurück bleibt.

Die Community ist sich aber einig über grundlegende Erkenntnisse. Die Gestaltung eines ePortfolios hat Einfluss auf die persönliche und berufliche Entwicklung der Lernenden, bietet ihnen die Möglichkeit eine Vielfalt an Kompetenzen zu zeigen und mehr Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen. Den Lehrenden vermitteln sie ein ganzheitliches Bild der Lernenden im Hinblick auf Lernprozess und Lernzielerreichung.

Der Mehrwert von ePortfolios stellt sich nicht von selbst ein. Die Art und Weise, wie ePortfolios eingeführt werden, scheint auf die Qualität Einfluss zu haben. ePortfolios werden an Hochschulen auf unterschiedlichen Ebenen eingeführt: hochschulweit, fachbereichsweit, innerhalb einer Veranstaltung. Dabei werden die Lernenden hauptsächlich im technischen Bereich durch Workshops, Tutorials und FAQs unterstützt. Die persönliche Betreuung besonders im Bereich Reflexion des Lernprozesses kommt meist zu kurz.

Für die erfolgreiche Einführung von ePortfolios sind wichtig: das Ziel, das mit der Erstellung erreicht werden soll; die Aufgabenstellungen inklusive der Reflexion dazu; die Dokumentation des Lernfortschritts; das Werkzeug für die Erstellung; Vorbilder, die bereits erfolgreich mit ePortfolios arbeiten.

Literatur:
Barett, H.: White Paper – Researching electronic portfolios and learner engagement: http://www.taskstream.com/reflect/whitepaper.pdf

Carney, J.: An annotated bibliography of empirical electronic portfolio literature: http://it.wce.wwu.edu/carney/Presentations/AERA04/annotatedbib.pdf

Transferleistung bei E-Learning in der Lehrerbildung

An der GMW06-Tagung hat Jäger Hans Dietmar, Informatik, Universität München, D-80538 München, das Poster Transferleistung bei E-Learning in der Lehrerbildung präsentiert.

Gerne würde ich mehr über das bevorstehende Forschungsprojekt erfahren; zumal die Transferleistung bei E-Learning natürlich auch unsere Pädagogische Hochschule in Rorschach und St. Gallen, Switzerland, stark interessiert!


Abstract:
Dieses Forschungsprojekt (in Planung) fokussiert auf den Einsatz und die Nutzung von Neuen Medien (E-Learning) im Lernprozess der Studierenden in der Lehramtsausbildung und im später folgenden Lehrprozess in der Schülerbildung.

Hintergrund: Wenn man neben den traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik den Umgang mit Computer, Internet und Software begreift, muss man ein ausreichendes Maß an Medienkompetenz sicherstellen. Dies ist zuvorderst Aufgabe der allgemeinen Schulbildung. Um Neue Medien sinnvoll im Lehr-/Lernprozess einsetzen zu können, müssen Lehrende um deren Ziele und Möglichkeiten wissen. Verknüpft mit dem Wissen, dass Lernen immer auch ein sozialer und vor allem kommunikativer Prozess ist, erscheint ein traditionelles Lehr-/Lernkonzept mit einer Anreicherung durch Medien zum Arbeiten und Kommunizieren als sinnvoll.

Lernprozess des Lehramtsstudierenden/ Lehrers in der universitären Aus-/Weiterbildung
Einsatz und Nutzung von E-Learning

Transfer




Einsatz und Nutzung von E-Learning
Lehrprozess des Lehrers in der Schule


Das Projekt ist zweistufig geplant: Zuerst sollen Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden, die Studierende mit E-Learning während ihrer Ausbildung gemacht haben. Diese Ergebnisse sollen in Beziehung gesetzt werden zum tatsächlichen Einsatz und zur Nutzung von E-Learning in ihrem Schulunterricht. Danach sollen Thesen (in Abhängigkeit von Medienkompetenz, Einstellung Rahmenbedingungen, etc.) formuliert und evaluiert werden, die von einem wirkungsvollen Einsatz von E-Learning in der Lehrerbildung auf eine nachhaltige Nutzung in der Schülerausbildung schließen lassen. Das Forschungsvorhaben ist damit weder auf rein universitären noch auf rein schulischen Einsatz von E-Learning beschränkt; vielmehr soll es den Einsatz von E-Learning im Lehr- und Lernprozess verzahnen und rückkoppeln.Das Projekt ist zweistufig geplant: Zuerst sollen Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden, die Studierende mit E-Learning während ihrer Ausbildung gemacht haben. Diese Ergebnisse sollen in Beziehung gesetzt werden zum tatsächlichen Einsatz und zur Nutzung von E-Learning in ihrem Schulunterricht. Danach sollen Thesen (in Abhängigkeit von Medienkompetenz, Einstellung Rahmenbedingungen, etc.) formuliert und evaluiert werden, die von einem wirkungsvollen Einsatz von E-Learning in der Lehrerbildung auf eine nachhaltige Nutzung in der Schülerausbildung schließen lassen. Das Forschungsvorhaben ist damit weder auf rein universitären noch auf rein schulischen Einsatz von E-Learning beschränkt; vielmehr soll es den Einsatz von E-Learning im Lehr- und Lernprozess verzahnen und rückkoppeln.

„Talking heads“: Köpfen oder ein sinnvolleres Leben geben?

An der GMW06-Tagung hat Patrick Kunz von der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHS) nachstehendes Abstract zu „Talking heads“: Köpfen oder ein sinnvolleres Leben geben? präsentiert:

Patrick, kannst du mir bitte nähere Informationen zu dieser Pilotanwendung geben - vielen Dank!

Videokonferenzsysteme und Diskussionsforen werden nun schon seit vielen Jahren in der Aus- und Weiterbildung genutzt. Diese Präsentation beschäftigt sich mit einem Pilotprojekt, bei welchem diese beiden Technologien zusammen mit der streaming Technologie verschmolzen werden: Aufgezeichnete, gestreamte Videokonferenz-Präsentationen werden in einer Kollaborationsplattform so integriert, dass sie dadurch interaktiver gestaltet werden können. Die Ergebnisse der hier vorgestellten Pilotstudie zeigen, dass das Zusammenfassen der drei Technologien 1.) Videokonferenz, 2.) asynchrone Diskussionsforen und 3.) streaming Video in ein und derselben Plattform einige interessante neue Möglichkeiten bietet. Die Erfahrungen einer Pilotanwendung sowie mögliche Anwendungs-Szenarien zeigen das Potenzial im Bildungsbereich von dieser neuen kombinierten Technologie auf.

Mein ELGG Konto

elgg

URL: http://elgg.net
Mein ELGG-Benutzername: martin67

Elgg – „Learning Landscape“ zeichnet sich dadurch aus, dass die individuellen Netzwerke der Community-Mitglieder stark in den Vordergrund gerückt sind. Jede(r) Benutzer(in) hat die Möglichkeit, sich mit anderen Elgg-Mitgliedern auf unterschiedlichen Ebenen (betreffend Zugriffsrechte auf die persönlichen Daten und Informationen) zu vernetzen. Auch können anlassbezogen virtuelle Gruppen erstellt werden, die sich auf Basis eines speziellen Themas zusammenfinden. Wesentliche Elemente im Elgg sind einerseits das „Friend-of-a-Friend“-Konzept (FOAF) und andererseits das „automated tagging“.

Quelle: Salzburg Research. ePortfolios - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen.

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ePortfolios - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen

Eine kurze und prägnate Zusammenstellung zu ePortfolios - Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen geben Wolf Hilzensauer und Veronika Hornung-Prähauser von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.

Weitere Informationen zu ePortfolios am Salzburg Research sind unter http://eportfolio.salzburgresearch.at gesammelt.

Wichtige Zitate aus dem Artikel von Hilzensauer und Hornung-Prähauser sowie einige Schlussfolgerungen zur Weiterentwicklung des ePortfolio-Projekts an der Pädagogischen Hochschule Rorschach finden sich am Ende dieses Beitrags.

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Zweite Internetrevolution: Die Versammlung der Massen

Wie erkläre ich der "Masse" auf einfachste Art und Weise, was mit der Veränderung von Web 1.0 zu Web 2.0 gemeint ist?!

Ein wirklich gelungenes Beispiel hierfür ist der Fernsehbeitrag Zweite Internetrevolution: Die Versammlung der Massen, den das Schweizer Fernsehen am 22.09.2006 in der Sendung 10vor10 ausgestrahlt hat:

In den 90er Jahren veränderte das Internet das Leben mit Informationen gratis zu jeder Tageszeit. Nun stecken wir mitten in der Zweiten Internetrevolution: das Internet entwickelt sich zu einem grossen virtuellen Treffpunkt von Gleichgesinnten.

Das Video zur Sendung findet sich auf www.sf.tv unter der Rubrik SF Videos vom 22.9.2006 oder direkt hier.

Wiki - eLibrary Austria Projekt (eLib)

eLib.at

URL: http://www.literature.at/elib/www/wiki/index.php/Hauptseite

Das eLibrary Austria Projekt (eLib) - eLib wurde im Finale des Medida-Prix 2006 der Förderpreis der Gesellschaft für Medien in der Wissen-schaft (GMW) verliehen - ist eine elektronische Bibliothek für Forschung und Lehre. Wir digitalisieren Quelltexte österreichischer Bibiliotheken und veröffentlichen diese gemeinsam mit Gastbeiträgen (Artikel, Diplomarbeiten etc) und Informationen zum Thema. Unser Ziel ist die elektronische Vernetzung, Erhaltung und freie Verfügbarkeit der Texte und die Erarbeitung thematischer Einstiege.

Die Erleuchtung - Blogs, Wikis, Podcasts, and Other Powerful Web Tools for Classrooms

Das Buch von Will Richardson (2006). Blogs, Wikis, Podcasts, and Other Powerful Web Tools for Classrooms war für mich sicherlich so prägend, wie jenes von Cliff Atkinson (2oo5): Erzählen statt aufzählen. Neue Wege zur erfolgreichen PowerPoint-Präsentation.

Für alle, die sich mit Web 2.0 und social software im Bildungssektor auseinandersetzen eine absolute Pflichtlektüre; aber sicherlich in der Web 2.0-Szene auch kein Geheimtipp mehr. Auch ich habe das Buch natürlich nicht erst heute entdeckt und gelesen! Will Richardson gehört m.E. zu jenen wenigen Autoren, die nicht nur einfach klug über Web 2.0 und social software schreiben, sondern dies auch täglich im Classroom umsetzen.

Empfehlenswert auch sein Weblogg-ed. The Read/Write Web in the Classroom, in dem er praktisch täglich ausführlich über seine Gedanken, Erlebnisse und Erfahrungen berichtet.

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Potentiale von Web 2.0 nutzen

Endlich komme ich dazu, den Artikel von Michael Kerres (2006): Potentiale von Web 2.0 nutzen, in: Andreas Hohenstein & Karl Wilbers (Hrsg.) Handbuch E-Learning, München: DWD, zu studieren:

Potentiale von Web 2.0
Web 2.0 wird in der öffentlichen Diskussion vor allem als softwaretechnische Innovation gesehen. Der Beitrag versucht dagegen die These, dass mit Web 2.0 vor allem eine neue Art der Wahrnehmenung und Nutzung des Internet verbunden ist. Er beschreibt, welche Implikationen diese für die Konzeption von E-Learning und Lernwerkzeugen künftig hat. Klassische Lernplattformen, so die zentrale These, werden abgelöst durch persönliche konfigurierbare Lern- und Arbeitsumgebungen.

Schlagworte: web 2.0, social software, Lernplattformen, Lernportal, personal learning environment (PLE).

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