Resumée zum "ICT Impuls 2006"

Hier einige visuelle Einblicke vom ICT Impuls 2006. Copyright und Medienkompetenz von Kindern, den wir an der PHR Pädagogischen Hochschule Rorschach durchgeführt haben.

Nachstehend Rapper Greis (Greg Vuilleumier) in Aktion zu respect ©opyright! - Eine Schulveranstaltung zum Urheberrecht!

ICT Impuls 2006 - 1

 

Das Publikum lauscht den Ausführung von Medienpädagoge Rolf Deubelbeiss, der das Schulprojekt Computermaus. ICT-Abzeichnen zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen vorstellt.

ICT Impuls 2006 - 2

Obwohl wir nahezu 1000 Mails an Lehrpersonen versandt haben, im Amtlichen Schulblatt und im St. Galler Tagblatt publizierten sowie auf zahlreichen Plattformen auf die Veranstaltung hingewiesen haben, nahmen lediglich rund 40 Personen am diesjährigen ICT Impuls 2006 teil. Etwas enttäuscht waren wir besonders von den Lehrpersonen der nahen Umgebung (Rorschach, Goldach), die trotz persönlichen Einladungen an die Schulbehörden leider nur durch vollständige Abwesenheit glänzten. Erfreulicherweise hat eine Delegation von Lehrpersonen aus Altstätten die BesucherInnenzahl erhöht. Auch gefreut hat es uns, dass eine Handvoll Kinder den Anlass besucht hat. Für den ICT Impuls 2007 müssen wir uns wohl ein neues Konzept überlegen.

Bildquelle: Fotos von Frau Schoder, respectcopyright.

ePortfolio im Überblick

ePortfolio im Überblick

ePortfolios – ein Werkzeug für selbst-gesteuertes Lernen und zur Dokumentation von Kompetenz
Wir in Salzburg Research verstehen unter ePortfolio eine digitale Sammlung von "mit Geschick gemachten Arbeiten“ (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf.

Quelle: http://eportfolio.salzburgresearch.at

SCIL-Workshop: E-Assessment und E-Portfolio - halten sie, was sie versprechen?

(no title)
Prof. Dr. Sabine Seufert vom SCIL (Swiss Centre for Innovations in Learning) der Universität St. Gallen (CH), eröffnet den 2. Workshop der Workshopserie "Ne(x)t Generation Learning" mit einigen spannenden Aussagen und Zahlen zu den neuen Lernenden, der Net Generation. Anschliessend wird in diesem Workshop das Thema E-Assessment und E-Portfolio - halten sie, was sie versprechen? von diversen Referenten beleuchtet. Der Workshop war von rund 20 ExpertInnen aus der eLearning-Bildungsszene verschiedener Schweizer Hochschulen und Universitäten gut besucht und liess in den Pausen viel Raum für Austausch und Networking. Nachstehend meine Notizen.

Weiter ...

Next-Generation E-Learning Environment

E-Learning Environment

Weitere Informationen auf dem weiterbildungsblog.de

Quelle: Ali Jafari, Patricia McGee und Colleen Carmean, EDUCAUSE Review, Vol. 41, No. 4, Juli/ August 2006.

Studie zum Bildschirm-Konsum von Kindern im Alter von 6 Jahren und weniger in den USA

Children’s Daily Media Use. In a typical day, 83% of children under age six use any screen media, and 75% of children under six watch TV. View Report.

MediaUse

Quelle: The Henry J. Kaiser Family Foundation

Schweizer Kinderärzte warnen vor Fernsehen

Die NZZ am Sonntag titelte wieder einmal reisserisch.

Macht Fernsehen dick, dumm oder asozial? Während die Experten noch streiten, ist es für die Gesellschaft der Schweizer Kinderärzte keine Frage mehr. Über sieben Stunden TV-Konsum pro Woche schade der körperlichen und psychologischen Entwicklung von Jugendlichen, warnen sie in der neuen Auflage ihres quasioffiziellen Schweizerischen Gesundheitshefts.


Grundsätzlich finde ich die Warnung, 7 Stunden Fernsehen pro Woche sind genug, durchaus sinnvoll! Jedoch stört mich die undifferenzierte Panikmache, mehr schade der körperlichen und psychologischen Entwicklung; ohne dass die Kinderärzte einen wissenschaftlichen Befund hierzu liefern können. Sinnvoller wäre m.E. eine Aussage wie: "Für eine gesunde und natürliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen empfehlen wir einen maximalen Bildschirm-Konsum von ca. 1 Stunde täglich bzw. 7 Sunden pro Woche!" Natürlich müsste bei einer solchen Empfehlung auch die jeweilige Situation und das Alter der Kinder und Jugendlichen in Betracht gezogen werden. Mittlerweile konsumieren Kinder und Jugendliche eine Vielzahl von Bildschirm-Medien (Computer, Handy, Fernseher, Playstation bzw. Gameboy); daher scheint mir eine Empfehlung zu einem massvollen Bildschirm-Konsum hilfreicher zu sein. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Jugendliche inzwischen weit länger andere Bildschirmmedien konsumieren als das Fernsehen.

Bis zum dritten Lebensjahr sollen Kinder überhaupt nie fernsehen, unterstreicht die Genfer Kinderärztin Nicole Pellaud, die zusammen mit zwei Deutschschweizer Berufskollegen für die Redaktion des Hefts besorgt war.

Eine solche Aussage ist sicherlich nachvollziehbar, nur zielt sie leider an der Realität vorbei! Vermutlich wird es bei vielen Familien abends so zu und her gehen, wie bei uns Zuhause: Spätestens dann, wenn auf dem Kinderkanal (KIKA) um 18:40 die Sendung "Beutolomäus kommt zum Weihnachtsmann" läuft, lässt sich auch unser Jüngster (2.5 Jahre alt) nicht mehr vom Fernseher fernhalten. Natürlich gäbe es Alternativen: Entweder ein Fernseh-Verbot für alle Kinder aussprechen oder das Geschrei des Jüngsten ertragen, weil er als Einziger das dritte Lebensjahr noch nicht erreicht hat und deshalb auch nicht Fernsehen darf. Auch hier scheint es mir sinnvoller, die Eltern von Kleinkindern auf einem massvollen Fernsehkonsum hinzuweisen, anstatt ein generelles Verbot auszusprechen. Sinnvoll und massvoll scheint mir für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, ein Fernsehkonsum von täglich ca. 30 Minuten zu sein. Bei uns Zuhause wird der Fernseher von den Kindern frühestens um 18:15 für die Sendung "Simsala Grimm" in Betrieb gesetzt, anschliessend folgt die oben erwähnte Sendung "Beutolomäus kommt zum Weihnachtsmann" und machmal - oh Schreck - kommt es sogar vor, dass die Kinder noch bis 19:00 "Unsere Sandmännchen" gucken. Bislang konnte ich allerdings bei unseren vier Kindern (8 Jahre, 6 Jahre, 4 Jahre und 2.5 Jahre) noch keine körperlichen und psychologischen Schäden als Folge von übermässigem Fernsehkonsums feststellen. Beim Jüngsten ist sogar so, dass er von alleine das Fernsehzimmer verlässt, wenn die Grossen mal zeitlich länger gucken. Erfreulicherweise wissen auch die Grossen, wann genug ferngeguckt ist und schalten geflissentlich den Fernseher spätestens um 19:00 selbständig aus.

Google: Bücher im Browser lesen

Google verbessert ihre Buchsuche. Dank neuer Navigation lassen sich virtuelle Bücher bequem im Webbrowser lesen:

Google Buchsuche 2

Google Buchsuche bietet nun ähnliche Funktionen wie der integrierte eBook-Leser im Adobe Reader. Wer ein Werk in der Google Buchsuche findet, kann die Texte neu ein- und auszoomen. Seiten lassen sich einzeln darstellen und per Mausklick blättern. Wer sich lieber durch den Text scrollt, kann dies wie beim Adobe Reader mit dem Hand-Icon tun. Weitere Features sind ein Vollbildschirmmodus und Verweise zu ähnlichen Büchern:

Google Buchsuche 3

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 23. November 2006.

Windows Vista: die offiziellen Schweizer Preise

In der Schweiz werden wir für Windows Vista und Office 2007 ziemlich tief in die Taschen greifen müssen. Selbst für die günstigste Version von Windows Vista muss der Anwender CHF 390.- auf den Ladentisch legen. Ich frage mich ernsthaft, ob diese Preispolitik bei der gegenwärtigen Konkurrenz-Situation letztlich dem Softwareriesen nicht mehr schaden als nutzen wird: Die Hardware-Anforderungen für das neue Betriebssystem Windows Vista sind so gross, dass wohl nur die wenigsten ein Windows Vista auf einem älteren Computer installieren werden. Für die Office-Suite von Microsoft gibt es mittlerweile zahlreiche Alternativprodukte.

Vor kurzem sind bei Amazon Deutschland die Euro-Preise von Windows Vista bekannt geworden. Jetzt hat Microsoft gegenüber dem PCtipp auch die empfohlenen Verkaufspreise für die Schweiz verraten. Sie entsprechen in etwa denen der EU. Damit kostet der XP-Nachfolger auch hierzulande einiges mehr als in den USA. Dort ist die günstigste Version Vista Home Basic für 250 Franken zu haben.

Folgend die empfohlenen Verkaufspreise für die Schweiz:
- Vista Home Basic: 389 Franken
- Vista Home Premium: 499 Franken/Upgrade: 349 Franken
- Vista Business: 629 Franken/Upgrade: 429 Franken
- Vista Ultimate: 849 Franken/Upgrade: 549 Franken

Auf der Website des Online-Händlers Thali finden sich ausserdem bereits die Verkaufspreise für das neue Office 2007. Hier ist der Einstiegspreis etwas moderater:
- Office Home and Student 2007: 249 Franken
- Office Standard 2007: 769 Franken
- Office Small Business 2007: 869 Franken
- Office Professional 2007: 969 Franken
- Office Ultimate 2007: 1299 Franken

Genaue Infos zu den beiden neuen Flaggschiffen von Microsoft finden Sie in den beiden Spezials «Windows Vista» und «Office 2007» auf der PCtipp-Website.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 23. November 2006.

Google Page Creator hilft beim Webseiten bauen

Schon wieder ein Homepage-Generator - haben wir davon nicht bereits genug?! Was mir am Google Page Creator jedoch wirklich gefällt ist, dass er über eine Bildbearbeitungsanwendung verfügt und der Service für mobile Geräte wie Handys und PDAs optimiert ist. Um Google Page Creator nutzen zu können, ist jedoch ein Google-Konto erforderlich.

Google Page Creator

Mit dem kostenlosen Google Page Creator können Anwender mit wenigen Mausklicks eine eigene Website gestalten. Jetzt hat die Suchfirma dem Online-Dienst neue Funktionen spendiert.
Mit Google Page Creator sollen sich in wenigen Minuten attraktive Webseiten erstellen lassen, und zwar ohne technisches Vorwissen. Dabei wird der Anwender gemäss Google Schritt für Schritt durch die Gestaltung der Seite geführt. Der kostenlose Website-Dienst ist seit Februar 2006 online. Nun haben die Entwickler die Funktionalität erweitert: Nutzer können bis zu fünf verschiedene Seiten mit unterschiedlicher Webadresse kreieren. Neu verfügt Google Page Creator über eine Bildbearbeitungsanwendung. Darüber hinaus wurde der Service für mobile Geräte optimiert. Er erstellt automatisch von jeder Website eine Fassung für Handy- und PDA-Displays. Um Page Creator zu nutzen, ist ein Google-Konto erforderlich.

Quelle: PCTipp-Newsletter vom 21. November 2006.

Notebook-Aktion für SchülerInnen

Eine Notebook-Aktion auf Weihnachten ist ja wirklich eine tolle Sache! Nur, benötigen die meisten Schüler/innen ein neues und aktuelles Notebook auf Schuljahresbeginn und nicht erst am Ende des Jahres. Vermutlich werden auch alle anderen Hersteller auf Jahresende versuchen ihre "Ladenhüter" loszuwerden - Windows Vista steht ja vor der Türe. Auch etwas unglücklich ist natürlich, ein Angebot anzukündigen, das noch gar nicht auf der Homepage von Educashop.ch verfügbar ist; wie schnell überliest man doch den Einführungstermin 1. Dezember 2006. So, nun genug gemeckert: Mal schauen, was dieses Angebot dann wirklich taugt!

Die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) lanciert auf ihrer Website ab dem 1. Dezember 2006 ein Projekt, um Gymnasiasten sowie Berufs- und Mittelschüler günstig mit mobilen Rechnern zu versorgen.
Unter dem Motto «Be mobile – learn anywhere» zeigt die SFIB auf Educashop.ch günstige Notebook-Bundles mit Software und Zubehör zu Einkaufskonditionen. Die SFIB will damit dem Umstand Rechnung tragen, dass das mobile Lernen zwar zunehmend an Bedeutung gewinnt, sich die meisten Schüler aber kaum einen mobilen Rechner leisten können. Unterstützt wird die SFIB bei ihrem Projekt von verschiedenen Anbietern, darunter auch Norman mit Hauptsitz in Basel. Die Firma stellt ihre Antiviren-Software zur Verfügung.

Quelle: PCTipp-Newsletter vom 22.November 2006.
Beiträge  1 - 10 /20