E-Assessment in der Lehrerinnen und Lehrerbildung
Mandy Schiefner vom E-Learning Center der Universität Zürich hat in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Beiträge zur Lehrerbildung, 25 (1), 2007, hat einen lesenswerten Artikel zum Thema "E-Assessment in der Lehrerinnen und Lehrerbildung: What's new with the "E"? verfasst. Darin wird erfreulicherweise auch unser E-Portfolioprojekt an der Pädagogischen Hochschule Rorschach - ab September 2007: Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen - erwähnt:
Ein Beispiel für den Einsatz von E-Portfolios findet sich derzeit an der PH Rorschach (Hofmann, 2006). Eine Vorstudie, die den Einsatz begleitete, zeigte den Vorteil von Weblogs und E-Portfolios gegenüber der papierbasierten Variante auf. "Mit Bezug auf die erreichten Lernfortschritte beim Erstellen eines Lernreisebuches bildete sich (...) eine signifikante Verschlechterung bzw. Benachteiligung aus Sicht der Studierenden ab, welche mit der herkömmlichen Papierform arbeiteten" (Christen et al., 2006 S. 25). E-Lernreise-Tagebuch und E-Portfolios einiger Studierender sind einsehbar unter: http://ping.phrblog.kaywa.ch .
Eine Studie zur Informationsbeurteilungsfähigkeit stellt SchülerInnen schlechte Noten aus
In der Pilotstudie "Schulen am Netz - und jetzt? wird untersucht, wie (junge) Menschen mit im WWW gefundenen Informationen umgehen:
Die VerfasserInnen der Studie halten fest, dass insbesondere die Gymnasien und (Fach-)Hochschulen sich verstärkt für eine Sensibilisierung ihrer AbgängerInnen im Bereich der Beurteilung von im Internet gefundenen Informationen einsetzen sollten. Ausserdem monieren sie, dass bislang ein Arbeitsbuch sowohl für Lehrende als auch für Lernende fehlt, welches Fähigkeiten wie die themenspezifische Suche, die Bewertung von Recherche-Resultaten und deren Weiterverarbeitung ins Zentrum stellt.
Die in den Medien kolportierte These von einer "Generation Google" scheint aufgrund der Resultate unserer Pilotstudie zugleich bestätigt und widerlegt. Denn einerseits sucht die Mehrzahl der von uns befragten Schüler Informationen bevorzugt im WWW und verbringt auch sonst viel Zeit im Internet. Dass die Schüler dass WWW zur Informationsbeschaffung bevorzugen, bedeutet allerdings mitnichten, dass sie es auch sinnvoll zu nutzen wissen - insofern kann das Klischee einer heranwachsenden Generation mit Bits und Bytes im Blut bloss auf der Ebene der Einstellungen bestätigt werden. Was hingegen den Kern unserer Pilotstudie betrifft, muss von einem enttäuschenden Resultat gesprochen werden: Im Bereich der Informationsbeurteilungsfähigkeit werden von 14 möglichen Punkten durchschnittlich nur gerade 7 erreicht (Durchschnitt und Median sind identisch: 7.00). Auch die Einschätzung der befragten Lehrpersonen und unsere teilnehmende Beobachtung bestätigen das Bild, dass die Schüler relativ wenig für die Problematiken sensibilisiert sind, mit denen sie durch die Informationssuche im WWW und die Verwendung der gefundenen Informationen konfrontiert werden.
Die VerfasserInnen der Studie halten fest, dass insbesondere die Gymnasien und (Fach-)Hochschulen sich verstärkt für eine Sensibilisierung ihrer AbgängerInnen im Bereich der Beurteilung von im Internet gefundenen Informationen einsetzen sollten. Ausserdem monieren sie, dass bislang ein Arbeitsbuch sowohl für Lehrende als auch für Lernende fehlt, welches Fähigkeiten wie die themenspezifische Suche, die Bewertung von Recherche-Resultaten und deren Weiterverarbeitung ins Zentrum stellt.
Studium 2.0
Der Tagesspiegel online stellt in einem Artikel beispielhafte Lehrszenarien für das Studium 2.0 dar. Zu Wort kommt u.a. Michael Kerres (Uni Duisburg-Essen), Nicolas Apostolopoulos, Leiter des Centrums für Digitale Systeme (Cedis) an der Freien Universität (FU) und Christian Grune vom Projekt „Pod-Campus HU“:

Zum Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/uni/Uni-E-Learning;art296,2333389
Tipp: e-teaching.org Blog

Zum Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/uni/Uni-E-Learning;art296,2333389
Tipp: e-teaching.org Blog
Podcasts an der PH Rorschach
Die Profi-Podcasterin Mandy Schiefner vom E-Learning Center der Universität Zürich hat kürzlich ein Interview mit mir über die Podcasts an der PH Rorschach geführt. Jetzt ist der Podcast online:

Quelle: http://www.elc.uzh.ch/static/elearningpodcast/

Einen ganz anderen Einsatz von Podcasts in der Lehre produziert
Prof. Martin Hofmann an der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Hier beginnt der Blick über den Tellerrand der Universität Zürich – seien Sie gespannt auf weitere spannende Einsatzbereiche von Podcasts in der Lehre.
Viel Spass beim Zuhören.
Podcasts an der PH Rorschach
(Download: 11:43min, 5.4 MB)
Schoolpodcast@PHR
Schoolpodcast der Pädagogischen Hochschule. Hier werden die Podcasts der Studierenden veröffentlicht.
Bauernhoftierstimmen
Der Bauernhofpodcast, über den der Fernsehsender 3sat berichtet hat.
Fernsehreportage über das Podcasting@PHR
3sat-Reportage über das Podcasting an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (PHR) in der Sendung neues.Spezial "Die Medienrevolution im Netz - Blogger und Podcaster".
Quelle: http://www.elc.uzh.ch/static/elearningpodcast/
[video] Social Networking in Plain English
Commonkraft hat inzwischen das dritte Video (nach RSS und Wiki) veröffentlicht:
Nachstehend das Video zum Thema Social Networking.
Quelle: http://www.commoncraft.com/video-social-networking
Nachstehend das Video zum Thema Social Networking.
Quelle: http://www.commoncraft.com/video-social-networking
[video] RSS in Plain Englisch
Commonkraft hat inzwischen das zweite Video (nach Wiki) veröffentlicht:
Nachstehend das Video zum Thema RSS.
Quelle: http://www.commoncraft.com/rss_plain_english
Nachstehend das Video zum Thema RSS.
Quelle: http://www.commoncraft.com/rss_plain_english
E-Portfolioarbeit an der Hogeschool Drenthe (NL)
Vor einigen Tagen war Wilfred van Eisden, ICT-Verantwortlichen der Drenthe Hogeschol (NL), zu Besuch an der Pädagogischen Hochschule Rorschach (CH). Wir hatten dabei einen anregenden Austausch über die ePortfolioarbeit an unseren beiden Hochschulen. Die Drenthe Hogeschol von Niederlande (Holland) verwendet als ePortfolio-Tool die Plattform Blackboard Academic Suite.

Einige interessante Punkte zur ePortfolioarbeit an der Drenthe Hogeschol:
Die Portfolioarbeit ist in der Niederlande (Holland) grundsätzlich viel stärker etabliert als in der Schweiz. Die Lernenden arbeiten bereits in der Grundschule mit Portfolios. Die Studierenden an der Drenthe Hogeschol dokumentieren in ihrem ePortfolio Artefakte aus allen Lernbereichen. Pro Semester - es gibt in Holland 4 Semester pro Jahr - müssen die Studierenden rund 28 Stunden für das eigene ePortfolio investieren. Nach dem bewertenden Portfolio-Gespräch mit dem betreuenden Dozierenden erhalten die Lernenden jeweils 2 ECTS Punkte. Insgesamt werden also 8 ECTS Punkte pro Jahr für das ePortfolio vergeben. Nicht alle Dozierenden betreuen Lernende bei der Portfolioarbeit. Für die Portfolio-Betreuung werden den Dozierenden rund 500 Stunden pro Jahr angerechnet; wobei jeder Dozierende 15 Studierende betreut. Insgesamt steht pro Studierende also ein Zeitbudget von ca. 33 Stunden pro Jahr zur Verfügung!
Quelle: http://www.fh-drenthe.de

Lehramtsstudium für basisonderwijs (Alter der Kinder: 4 bis 12 Jahre)Das neue Curriculum hat das Zeug, die PABO’s der Hogeschool Drenthe (mit Standorten in Emmen, Assen und Meppel) an die europäische Spitze zu bringen. Von Beginn an sind die Studierenden regelmäßig am Praxislernort Schule eingesetzt. Denn das Studium ist nicht an Unterrichtsfächern, sondern an den Problemen der Unterrichtspraxis in der Schule orientiert. Studiert wird in Projekten und Arbeitsgruppen. Nach der Portfolio-Methode werden die individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten eingeschätzt, Lernfortschritte festgestellt und neue individuelle Studienaufgaben und Ziele vereinbart - gemeinsam mit dem Mentor und in der Lerngruppe. Entsprechend viel Lehrpersonal ist vorhanden. Das Studium dauert 4 Jahre
Einige interessante Punkte zur ePortfolioarbeit an der Drenthe Hogeschol:
Die Portfolioarbeit ist in der Niederlande (Holland) grundsätzlich viel stärker etabliert als in der Schweiz. Die Lernenden arbeiten bereits in der Grundschule mit Portfolios. Die Studierenden an der Drenthe Hogeschol dokumentieren in ihrem ePortfolio Artefakte aus allen Lernbereichen. Pro Semester - es gibt in Holland 4 Semester pro Jahr - müssen die Studierenden rund 28 Stunden für das eigene ePortfolio investieren. Nach dem bewertenden Portfolio-Gespräch mit dem betreuenden Dozierenden erhalten die Lernenden jeweils 2 ECTS Punkte. Insgesamt werden also 8 ECTS Punkte pro Jahr für das ePortfolio vergeben. Nicht alle Dozierenden betreuen Lernende bei der Portfolioarbeit. Für die Portfolio-Betreuung werden den Dozierenden rund 500 Stunden pro Jahr angerechnet; wobei jeder Dozierende 15 Studierende betreut. Insgesamt steht pro Studierende also ein Zeitbudget von ca. 33 Stunden pro Jahr zur Verfügung!
Quelle: http://www.fh-drenthe.de
Ein Blick auf die Schweizer Web 2.0-Szene
Hier ein erster unvollständiger Einblick in die Schweizer Web 2.0-Szene:
Da wäre einmal das kürzlich lancierte youme.net - swiss social media network, eine Art "Schweizer MySpace". Mittlerweile einen grösseren Bekanntheitsgrad hat das Foto-Sharringportal meinbild.ch; das Schweizer Pendant zu Flikr. Eine echte Innovation stellt blobb.tv - Das Kindermagazin im Internet dar. So viel für heute - noch kurz vor dem Wochenende :-)
youme.net - swiss social media network

Quelle: http://www.youme.net
meinbild.ch

Quelle: http://www.meinbild.ch
blobb.tv - Das Kindermagazin im Internet

Quelle: http://www.blobb.tv
Da wäre einmal das kürzlich lancierte youme.net - swiss social media network, eine Art "Schweizer MySpace". Mittlerweile einen grösseren Bekanntheitsgrad hat das Foto-Sharringportal meinbild.ch; das Schweizer Pendant zu Flikr. Eine echte Innovation stellt blobb.tv - Das Kindermagazin im Internet dar. So viel für heute - noch kurz vor dem Wochenende :-)
youme.net - swiss social media network

Quelle: http://www.youme.net
meinbild.ch

Quelle: http://www.meinbild.ch
blobb.tv - Das Kindermagazin im Internet

Quelle: http://www.blobb.tv
PBL Kongress: Keyaction, Poster-Session und Dampf-Schifffahrt
Interessantes neues Kongress-Format "Keyaction" am Problem Bases Learning (PBL) Kongress in Dornbirn:
Thema 'Lernen und Konstruktivismus'. Die übliche Kongress-Sitzordnung ist aufgehoben. Die Teilnehmenden sitzen an Tischen verteilt im Raum. Ein Flip-Chart liegt auf dem Tisch. ModeratorIn wird bestimmt. Filme als Input. Aufgabe: 'Welchen Nutzen stiften die Erkenntnisse des Konstruktivismus bei der Gestaltung von Lernumgebungen?' Feedback-Schleife 1 der Beobachter (Gruppenprozess, Sichtweisen von zwei Experten). Gruppe muss nach dieser Phase (Feedback-Schleife 1) weiterarbeiten: Diskussion über Nutzen oder Schaden von Irritationen/Störung in Lernprozessen. Feedback-Schleife 2 folgt zu den angewandten Störungen (Interventionen). Gruppe formuliert 'Ein Satz zur Frage' (z.B. Der grösste Lernerfolg liegt in der Irritation: Lernen ist ein aktiver Verwirrungsprozess). Sätze der Gruppen werden mündlich dem Plenum vorgetragen. Insgesamt ist die Keyaction eine sehr aktive und auflockernde Form innerhalb eines Kongresses.
Poster-Session zum Thema "Problem-Based Learning meets Web 2.0". Weitere Informationen zu meiner Poster-Session am PBL-Kongress in Dornbirn gibts hier.

Poster am PBL-Kongress.

Rahmenprogramm: Dampf-Schifffahrt auf der Hohentwiel.
Thema 'Lernen und Konstruktivismus'. Die übliche Kongress-Sitzordnung ist aufgehoben. Die Teilnehmenden sitzen an Tischen verteilt im Raum. Ein Flip-Chart liegt auf dem Tisch. ModeratorIn wird bestimmt. Filme als Input. Aufgabe: 'Welchen Nutzen stiften die Erkenntnisse des Konstruktivismus bei der Gestaltung von Lernumgebungen?' Feedback-Schleife 1 der Beobachter (Gruppenprozess, Sichtweisen von zwei Experten). Gruppe muss nach dieser Phase (Feedback-Schleife 1) weiterarbeiten: Diskussion über Nutzen oder Schaden von Irritationen/Störung in Lernprozessen. Feedback-Schleife 2 folgt zu den angewandten Störungen (Interventionen). Gruppe formuliert 'Ein Satz zur Frage' (z.B. Der grösste Lernerfolg liegt in der Irritation: Lernen ist ein aktiver Verwirrungsprozess). Sätze der Gruppen werden mündlich dem Plenum vorgetragen. Insgesamt ist die Keyaction eine sehr aktive und auflockernde Form innerhalb eines Kongresses.
Poster-Session zum Thema "Problem-Based Learning meets Web 2.0". Weitere Informationen zu meiner Poster-Session am PBL-Kongress in Dornbirn gibts hier.

Poster am PBL-Kongress.

Rahmenprogramm: Dampf-Schifffahrt auf der Hohentwiel.
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