[video] Web 2.0 in der Grundschule

Die Lehrerin Allanah King aus New Zealand berichtet in ihrem Video "One Woman's Wanderings With Web2.0" vom Einsatz von Web 2.0 in der Grundschule:


Quelle: TeacherTube. One Woman's Wanderings With Web2.0

Aus dem Inhalt:
Den GrundschülerInnen von Lehrerin Allanah King von der Appleby School stehen seit 2006 jederzeit 12 Notebooks (Apple Laptops) mit Zugang zum Internet zur Verfügung. Erste Erfahrungen mit einer online Lernumgebung machte Allanah King bereits im Jahr 2005. In einem Workshop lernte Sie das Bloggen kennen und führt seither auch ein sehr lesenswertes EduBlog. Im Video berichtet die Lehrerin davon, dass jede der fünf Schulklassen (1. - 6. Klasse) an der Appleby School inzwischen ein eigenes Class-Blog (Klassen-Blog) führt, in das die Lernenden mindestens einen Beitrag (Post) wöchentlich schreiben. Für das Verfassen des wöchentlichen Blog-Eintrags ist bei Frau King immer abwechselnd jeweils ein(e) Schüler/in verantwortlich. Häufig schreiben die SchülerInnen jedoch mehrere Posts wöchentlich; insbesondere dann, wenn viele Aktivitäten in der Schule oder im Unterricht stattfinden. Alle Kommentare auf den Class-Blogs werden zuerst von den LehrerInnen geprüft, bevor sie frei geschaltet werden (Moderationsmodus). Von den einzelnen Class-Blogs verweisen zahlreiche Links auf weitere nützliche Web 2.0-Tools: Blogmeister Class Blog, Education-Blog der Lehrerin, TeacherTube-Konto der Lehrerin, Klassen-Wiki, Podcast-Plattform, Kalender, Quick Notes, Fotocommunity Flickr, einzelne SchülerInnen-Blogs u.a.m. Besonders beliebt bei den Kindern ist auch die digitale Uhr. Ausserdem besitzt jede Klasse ein del.icio.us-Konto (Social Bookmarking), mit dem die SchülerInnen nützliche URLs sammeln. Allanah King bemerkt, dass del.icio.us zwar nicht sehr häufig genutzt werde, jedoch trotzdem ein sehr nützliches Tool für den Unterricht sei. Alle Class-Blog haben zudem einen Site-Counter (ClustrMap) installiert, damit die Lernenden auf der Weltkarte sehen können, woher die LeserInnen ihrer Blogs stammen...

Antolin - das Buchportal im Internet zur Leseförderung

Antolin ist ein Buchportal im Internet zur Leseförderung, welches sich an SchülerInnen von der ersten bis zur zehnten Klasse richtet.

antolin

Quelle: www.antolin.ch


Auf Antolin wählen die SchülerInnen selbständig Bücher aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie dann am Computer mit Hilfe von Antolin Fragen zum jeweiligen Buch. Ziel von Antolin ist, das sinnentnehmende Lesen zu fördern und die SchülerInnen zu motivieren, sich eigenständig mit den Inhalten der gelesenen Bücher auseinander zu setzen. Antolin unterstützt dadurch auch die selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Leseidentität. Für die LehrerIn ist ein Analyseinstrument vorhanden, das einen detaillierten Überblick über die Lesevorlieben und die Leseleistung der SchülerInnen bietet. Antolin enthält eine grosse Auswahl an Klassiker der Kinder- und Jugendbuchliteratur ebenso wie wichtige Neuerscheinungen und englisch- sowie französischsprachige Bücher.

Bereits haben einige Schule in der Schweiz, so beispielsweise die Schule im rheintalischen Altstätten SG, Antolin als Qualitäts-Projekt ins eigene Konzept zur Leseförderung integriert!

Ist die "Schnürlischrift" wirklich noch zeitgemäss?

Wieder einmal beschäftigt mich die «Schnürlischrift»: Einerseits übt gerade unsere jüngste Tochter Livia - neu in der zweiten Primarschulklasse - mühsam, aber nicht ohne Freude, die neue Schulschrift. Und andererseits hat unsere ältere Tochter Milena - neu in der 3. Primarschulklasse - soeben einen roten "Fülli" (Füllfederhalter) von der Lehrerin erhalten. Mit dem sie nun ganz langsam - damit auch ja nichts verschmiert - in «Schnürlischrift» schöne Sätze in ihr Heft schreibt. Beide Töchter haben hingegen in der Schule trotz vorhandener ICT-Infrastruktur bislang nur sehr selten mit der Tastatur am Computer etwas geschrieben. Ist es im Jahr 2007 für die Schule nicht an der Zeit, die «Schnürlischrift» endlich abzuschaffen und diese Zeit vermehrt für das Tastaturschreiben am Computer oder andere Aktivitäten einzusetzen?! Denn viele tolle Schreibanlässe am Computer mit Schreibplattformen wie myMoment, Wkis, Blogs und E-Portfolios scheitern gemäss Aussage von Lehrkräften häufig an den fehlenden Fertigkeiten der SchülerInnen mit der Computer-Tastatur - sprich an der Zeit!

Schnürlischrift

Die «Schnürlischrift»: Eine Ur-Schweizerische Bezeichnung für jene Schrift, die man in der Primarschule lernt. Die Schrift hat es sogar zu einem Eintrag im Wikipedia geschafft. Trotz aller Berühmtheit soll es der Schnürlischrift aber an den Kragen gehen, denn sie ist mit ihren vielen Verzierungen und Kritzeln alles andere als ideal zum schnell schreiben. Das sagen Fachleute wie der Kalligraph Hans Eduard Meier. Er hat eine Alternative zur Schnürlischrift erfunden, eine zeitgemässe Schulschrift.

Möglicher Schnürlischrift-Nachfolger

Schnürlischrift: So sieht sie aus

Quelle DRS 3 Digital vom 13. August 2007.


Verwandte Themen:

Digitale Hilfen für Schulanfänger

Unser Projekt Computermaus hat es nun auch ins Radio DRS 3 geschafft. Pünktlich auf den Schulanfang berichtete DRS 3 Digital über digitale Helfer für SchulanfängerInnen. Die nachfolgenden Tipps sind wohl eher für Lehrpersonen geeignet, als für SchulanfängerInnen selber - mit einer kleinen Ausnahme: der Computermaus natürlich ;-)
computermaus

Quelle: DRS 3 Digital vom 13. August 2007.

Neue Studie zu E-Portfolio "Teilprojekt E-Assessment: Prozessbeurteilung 06/07"

E-Assessment

Soeben erschienen ist die neue E-Portfolio-Studie der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (CH) zum Teilprojekt E-Assessment: Prozessbeurteilung 06/07:
Christen, A. & Hofmann, M. (2007). Portfolioarbeit mit einem E-Portfolio-Blog mit Studierenden im 1. Semester an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen. Teilprojekt E-Assessment: Prozessbeurteilung 06/07. Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen, ICT-Zentrum, Studienbereich Berufs- und Studienkompetenzen. (PDF, 141 KB)


Einleitung
Im Studienbereich BSK (Berufs- und Studienkompetenzen) der Pädagogischen Hochschule St.Gallen dokumentieren die Studierenden im 1. Semester Aspekte des eigenen Lernens und Lehrens im Halbtagespraktikum und im Modul Berufs- und Studienkompetenzen in einem Portofolio. Bislang wurde das Portfolio vorwiegend in Papierform geführt. Ergänzend und neu zu dieser Form wurde es im Studienjahr 2005/06 im Rahmen einer Vorstudie von einer Pilotgruppe auch elektronisch auf einem Blog realisiert (E-Portfolio). Aufgrund der positiven Resultate dieser Vorarbeiten (Christen, Hofmann & Obendrauf, 2006) konnten zusätzlich Lehrende des Studienbereichs BSK für die Arbeit mit einem E-Portfolio im 1. Studiensemester gewonnen werden. Auch die Ergebnisse der Folgestudie 2006/07 zeigten im Vergleich zur herkömmlichen Portfolioarbeit auf Papier positivere Einschätzungen in den von den Studierenden berichteten und empirisch ausgewerteten Bereichen Einstellung, Interesse, Lernfortschritt, Anstrengungsbereitschaft und Motivation (Christen, Hofmann & Brassel, 2007). Ungeklärt hingegeben blieb, inwiefern sich die mit der E-Portfolioarbeit verbundene, herkömmlich produktorientierte Beurteilungspraxis zu Ende des Semesters in Richtung einer prozessorientierten Beurteilung während des gesamten Semesters realisieren lässt. Ziel dieses Berichtes ist es deshalb, die im Wintersemester 2006/07 realisierten ersten Schritte auf dem Weg zum E-Assessment bzw. der prozessorientierten Beurteilung von E-Portfolios an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen zu dokumentieren. Mehr...

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt "E-Portfolio" finden sich unter http://www.phr.ch/docs/eportfolio/eportfolio_index.htm.

Verhasste Trendwörter

Der Medienjournalist Matthias Zehnder hat heute im St.Galler Tagblatt einen Artikel zum Thema "Verhasste Trendwörter" publiziert. Gemäss einer Umfrage des britischen Meinungsforschungsinstituts YouGov sind Trendwörter wie beispielsweise "Blog", "Netiquette", "Cookie", "Wiki" und "Web 2.0" immer mehr Menschen verhasst. Eines der am meisten missbrauchten Wörter sei "cast", wie in Broadcast. Die Silbe werde einfach überall da angehängt, wo etwas verbreitet werde. Den Anfang machte das Wort "Podcast"; nun gibt es bereits den "Kidcast", "Medcast" oder gar den "Godcast" - eine religiöse Sendung, die über MP3-Datein verteilt wird. Besonders schlimm sei es, wenn die Trendwörter in Verben verwandelt werden: "simsen", "bloggen", "googeln", "vloggen", "podden", "casten" und "tracen" sind nur einige Beispiele.

Immer mehr Menschen stören sich anscheinend an der inflationären Verwendung dieser Trendwörter, die für viele lediglich leere Worthülsen sind. Matthias Zehnder empfielt deshalb: "Wer Einduck schinden will, verwendet heute nicht mehr Trendwörter, sondern erklärt auf gut Deutsch, was er meint." So empfhielt er beispielsweise das Trendwort "Web 2.0" mit "Mitmach-Angebote im Internet" zu übersetzen. Nachstehend einige weitere Übersetzungshilfen:

Sags auf Deutsch
Cookie: Merktechnik
Googlen: suchen (mit Google)
Netiquette: Benimmregeln
Simsen: SMS verschicken
Skypen: Mit Skype telefonieren
Vloggen: Tagebuch-Videos
Voipen: Telefonieren übers Internet

Quelle: St. Galler Tagblatt vom 15. August 2007.

Kinder rechtfertigen illegale Downloads

Kinder sind sich bewusst, dass Musik- und Filmdownloads illegal sind, rechtfertigen dieses Verhalten aber. Dies besagt eine Studie der Europäischen Kommission. Hier geht es zur Studie (PDF, englisch).

Die Europäische Kommission hat eine Studie durchgeführt, in der Kinder in 29 Ländern im Alter von 9–10 und 12–14 Jahren zu ihrem Gebrauch von Onlinetechnologien befragt wurden. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass die überwiegende Mehrheit sehr wohl weiss, dass Downloads von Musik, Filmen und Games zumeist illegal sind. Doch viele (konkrete Zahlen fehlen) Kinder rechtfertigen ihr illegales Verhalten, unter anderem mit folgenden Argumenten: es sei nicht immer klar, ob etwas illegal sei, andere täten es auch (zum Beispiel die Eltern), der Download sei nur für private Zwecke, Sänger und Schauspieler seien schon reich genug, und die CDs und DVDs seien zu teuer. Insgesamt erschien den Befragten das Risiko einer Vireninfektion wesentlich grösser, als wegen illegaler Downloads zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 14. August 2007.

[video] Xoumer - Tell Us Your Story

Das Video Xoumer - Tell Us Your Story zeigt erneut eine Vision über die Zukunft des Internets - dieses Mal in deutscher Sprache: Nach einem kurzen Rückblick wird ein neues Zukunftszenario entwickelt. Im Jahr 2007 wird von zwei Marketing-Studenten aus Hannover (D) der neue Dienst Xoumer entwickelt. Die Idee: Alle Erinnerungen der Menschheit sollen an einem Ort gesammelt werden. Diese Erinnerungen werden dann in einer Datenbank kategorisiert und kostenlos allen Menschen über das Internet verfügbar gemacht. Ziel ist ein "Geschichtslexikon der Menschheit" im Internet. Jeder User auf Xoumer soll lesen können, was zeitgleich beispielsweise an seinem Geburtstag andere Menschen erlebt haben.


Quelle: sevenload.com


Als ehemaliger Geschichtslehrer gefällt mir eigentlich die Vision von einem "Geschichtslexikon der Menschheit" im Internet ganz gut!

[video] E-portfolio Development and Implementation

Graham Attwell hat einen sehr informativen Videocast zu E-portfolio Development and Implementation produziert:


Quelle: http://pontydysgu.blip.tv/file/300988

Weiter ...

[video] e-Learning 2.0 and quality

Sehens- und lernenswert der Videocast von Graham Attwell zu e-Learning 2.0 and quality produziert:


Quelle: http://blip.tv/file/328583
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