Computermaus mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet!

Wie bereits gestern mitgeteilt, fand im Anschluss an die SFIB-Tagung die Preisverleihung der 15 für den Förder- und Anerkennungspreise nominiert «good pr@ctice»-Projekte statt. Zu den Preisträgern gehören folgende Projekte:

Förderpreis (Preisgeld CHF 8000.-)
Es freut mich natürlich ganz besonders, dass auch unsere St.Galler KollegInnen einen Förderpreis erhalten haben - herzliche Gratulation dem Autor/innen-Team von Beatrice und Thomas!

Anerkennungspreis (Preisgeld CHF 1'000.-)
  • AG: Bio-Foto Quiz (Hans Egg)
  • AG: Schloss Lenzburg (Fabio Rudolf)
  • BE: Geomaus - Geometrisch Experimentieren und Konstruieren im Netz (G. Bischof)
  • BE: ipodium.ch (Stefan Blum)
  • GE: Freies Wasser! Eau libre! (Monica Biondo)
  • LU: Wissenschaftspropädeutische Arbeit (Thérèse Corthay, Irene Felchlin)
  • NE: HanTICap - Elèves en situation de grands handicaps (Elvio Fisler)
  • SG: Computermaus (Rolf Deubelbeiss)
  • ZH: Fremdsprachen sind nicht fremd! (Sara Alloatti Boller)
  • ZH: Unterwegs zum KITS-Pass (Andi Hess, Ute Kaffarnik, Markus Helbling)

Natürlich sind wir stolz, den Anerkennungspreis für unser Projekt Computermaus - ICT-Abzeichen zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen erhalten zu haben! Entwickelt wurden die Computermäuse (ICT-Abzeichen) nämlich von Studierenden an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen, Studiengang Kindergarten und Primarstufe. In den nächsten Wochen werden dann auch die weiteren vier Computermäuse auf die Plattform hochgeladen.

Erwähnenswert sind jedoch alle 60 Good Pr@ctice - 60 E-Learning Produkte für Schweizer Schulen, welche im Rahmen von PPP-SiN von Lehrkräften, Hochschuldozierenden und Studierenden für verschiedenste Fächer auf allen Schulstufen entwickelt wurden!

Preisverleihung good pra@ctice

Morgen Mittwoch, 25.9.2007 veranstaltet die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) die Fachtagung "ICT und Bildung" in Bern. Die 9. SFIB-Tagung steht ganz im Zeichen der Thematik «Lehr- und Lerninhalte für den Unterricht». Dabei wird u.a. das Pilotprojekt «Digitale Schulbibliothek», welches in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bildungsserver umgesetzt wird, vorgestellt. Zudem findet die Preisverleihung der «good pr@ctice»-Projekte statt.

SFIB-Tagung
Quelle: http://fachtagung.sfib.ch

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E-Portfolio Portal eröffnet

Wir haben das E-Portfolio Portal der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) in den letzten Tagen umgebaut. Ein herzliches Dankeschön geht an Igor und Roger von der Firma Kaywa AG, die einerseits das Portal angepasst haben und andererseits auch alle E-Portfolios (Blogs) für uns hosten. Neu ist das E-Portfolio Portal unter einer eigenen Domäne erreichbar: http://www.eportfolio-phsg.ch. Erstmals publizieren nun alle rund 140 neuen Lehramt-Studierenden (Lerngruppe 07-10) über das eigene Lehren und Lernen auf einem E-Portfolio (Blog). Eine praktische Einführung ins E-Portfolio findet in den Wochen 40+41 statt.

E-Portfolio Portal

Quelle: http://www.eportfolio-phsg.ch

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Laptops im Unterricht - unnützes Zeug?

* Jürgen Bofinger hat in der Zeitschrift merz. medien+erziehung, Heft 4/2007 einen interessanten Beitrag zu den immer wieder in der Öffentlichkeit auftauchenden Hiobsbotschaften über die Wertlosigkeit des computerunterstützten Unterrichts, speziell mit Schülerlaptops, verfasst:

Das fing mit diversen nationalen Tests an, die fachliches Wissen abfragten und dadurch haarscharf am wichtigsten Nutzen von Laptops vorbei zielten, nämlich überfachliche Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, setzte sich fort mit Re-Analysen von PISA-Ergebnissen, die von einer Verdummung durch zu viel Computerumgang sprachen, ohne näher auf die Frage nach der Art des Umgangs mit Computern als Arbeits-, Lern- und Spielgerät einzugehen, und es endete (vorläufig) mit Meldungen aus den USA, nach denen Laptops an einigen Schulen wegen Erfolglosigkeit wieder ageschafft wurden.

* Jürgen Bofinger (2007). Digitale Medien im Fachunterricht. Schulische Medienarbeit auf dem Prüfstand. Auer Verlag Donauwörth, erscheint im September 2007.


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Eröffnungsfeier der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG)

In den vergangenen Monaten wurde intensiv an der Integration der beiden Pädagogischen Hochschulen Rorschach und St.Gallen zur neuen Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) gearbeitet.

Die neue Institution, an der ich nun wirke, will sich klar als eine der führenden Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz positionieren. Ich werden versuchen meinen Teil dazu beizutragen. Heute Abend ist es nun soweit: Die Eröffnungsfeier Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG) findet in der Tonhalle St.Gallen statt.

PHSG Logo mit Text

Wikipedia in Schwiizerdüütsch

Wikipedia in Schwiizerdüütsch

Quelle: http://als.wikipedia.org/wiki/Houptsyte

Nun gibt es die Enzyklopädie Wikipedia auch für Anhänger und Bewunderer der alemannischen Sprache, die vom Elsass über die Deutschschweiz bis nach Lichtenstein gesprochen wird. Auf der Alemannisch Wikipedia kann jeder einen wissenschaftlichen Beitrag leisten. Voraussetzung ist natürlich, dass man einen der zahllosen alemannischen Dialekte beherrscht ;-)

Originelle Weiterbildung "NET à la carte" für ETH-Dozierenden

Das NET (Network for Educational Technology) der ETH Zürich bietet in diesem Semester für ihre Dozierenden eine Weiterbildung in E-Learning der besonderen Art an. Alle 14 Tage wird vom NET-Team den ETH-Dozierenden über Mittag Aktuelles aus der E-Learning Küche serviert. Die Veranstaltung "NET à la carte" greift jeweils während 60 Minuten ein relevantes Thema aus dem E-Learning heraus. Die Themen auf der "Menukarte" sind in die Kategorien "Delikatessen" (Spezielle Themen und Techniken), "Leichte Kost" (Szenarien und ihre Werkzeuge) und "Nach Art des Hauses" (Konzepte und Planung) eingeteilt, damit alle Teilnehmenden ihr individuelles E-Learning-Menu für das Herbstsemester 2007 zusammen stellen können. Alle Veranstaltungen werden ausserdem als Screencast in verschiedenen Auflösungen aufgezeichnet und auf dem Podcast-Portal der ETH zur Verfügung gestellt.
Wer sich vorher zur Dozierenden-Weiterbildung anmeldet, erhält zudem ein Sandwich mit Getränk – als Beilage zum E-Learning-Menus - serviert. Somit lässt sich während der Veranstaltung "NET à la carte" nicht nur der eigene "Hunger" nach E-Learning stillen, sondern auch das Magenknurren unterdrücken ;-)

NET à la carte
Quelle: Menükarte "NET à la carte"

Fazit:
Die Veranstaltung "NET à la carte" ist eine wirklich originelle, wenn auch nicht ganz neue Idee, um Dozierende für eine Weiterbildung in E-Learning zu animieren. Im letzten Sommersemester 07 habe ich an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen in Rorschach selber eine solche Weiterbildung in ICT (Flashkurse) für Dozierende über Mittag angeboten. Die Anzahl der Weiterbildungswilligen variierte jedoch je nach Veranstaltung bei möglichen 80 Dozierenden zwischen 0 und 6 Teilnehmenden. Ob es wohl daran lag, dass ich kein Sandwich mit Getränk serviert habe?! Ich bin wirklich gespannt, ob die Veranstaltung "NET à la carte" die gestressten Kolleg/innen von der ETH-Kantine in den Schulungsraum zu locken vermag und sich Aufwand und Ertrag für das NET-Team auch wirklich lohnt!

Google ab sofort mit Powerpoint-Applikation

Google hat diese Woche sein kostenloses Web-Office mit einer Präsentations-Software ausgestattet. Zur bislang vorhandenen Textverarbeitung und Tabellenkalkulation kommt nun auch noch eine kostenlose Präsentations-Software im Stile von Microsoft Office PowerPoint in einer Lightversion dazu. Mit der Powerpoint-Applikation von Google lassen sich problemlos einfachere Präsentationen herstellen; allerdings fehlen einige Funktionen wie Animationen oder Folien-Übergänge, die besonders gerne von Kindern eingesetzt werden. Zudem lassen sich bereits bestehende PowerPoint-Präsentationen hochladen und via Web präsentieren. Das neue Office-Paket nennt sich neu Google Docs. Die Office-Dokumente liegen jedoch nicht mehr auf der eigenen Festplatte, sondern auf den Servern von Google. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, wie beispielsweise die Zusammenarbeit an Office-Dokumenten mit anderen Nutzer/innen (Freigeben) oder das Veröffentlichen von Dokumenten im Internet, wo jeder darauf zugreifen und es online lesen kann. Diese Personen können auch online an der Präsentation teilnehmen und mit anderen chatten, die ebenfalls der Präsentation folgen. Das Dokument bekommt eine eindeutige Adresse (URL) bei google.com, die man an seine Arbeitskolleg/innen senden können.
Google Docs oder Microsoft Office - das ist in Zukunft wohl die grosse Frage?!

Google docs 1
Webtopmodus - es lassen sich auch vorhandene Dokumente hochladen.


Google docs 2
Bearbeitungsmodus - das Herstellen von einfachen Präsentationen ist kein Problem.


Google docs 3
Präsentationsmodus - mit zusätzlicher Chatfunktion.

Windows Live Suite versus Google Pack

Seit längerem versuchen die zwei grossen Konzerne Microsoft und Google mit kostenloser Software bzw. mit ganzen Softwaresammlungen die KonsumentInnen an sich zu bieten. Bereits erfolgreich hat dies Google mit seinen mittlerweile legendären Google-Produkten, im Speziellen mit Google Pack, realisiert. Nun doppelt der Softwareriese Microsoft mit «Windows Live Suite» nach. Ich frage mich zunehmends, ob Privatkunden und Schulen in Zukunft überhaupt noch bereit sein werden, für Software etwas zu bezahlen bzw., was der wahre Preis für die kostenlosen Produkte ist?!

Windows Live Suite»

Die Softwaresammlung «Windows Live Suite» umfasst den E-Mail-Client Windows Live Mail, die neue Version 8.5 des Windows Live Messenger, ein Fotogalerietool, Windows Live Writer zum Veröffentlichen eines eigenen Blogs, eine Such-Toolbar und die Sicherheitssoftware OneCare Family Safety. Die Live Suite befindet sich noch im Betastadium.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 6. September 2007.