Einladung an die Mobile Learning 2008 nach Portugal

Von Pedro Isaías, conference chair, habe ich eine Einladung ins scientific committee an die International Conference Mobile Learning 2008 erhalten. Die von IADIS (International Association for Development of the Information Society) organisierte Mobile Learning Konferenz findet vom 11.-13. April 2008 in Portugal (Algarve) statt. Mal gucken, ob ich die Zeit finde, an dieser sicherlich spannenden Konferenz mitzuarbeiten und teilzunehmen.

Mobile Learning 2008

Quelle: http://www.mlearning-conf.org

[video] Information R/evolution

Nachstehend ein interessanter Video-Beitrag zum Thema "Information R/evolution" von Michael Wesch von der Kansas State University:


This video explores the changes in the way we find, store, create, critique, and share information. This video was created as a conversation starter, and works especially well when brainstorming with people about the near future and the skills needed in order to harness, evaluate, and create information effectively.

Quelle: http://www.youtube.com/user/mwesch

Bibliothek 2.0 - Social Software für Bibliothekare

Lampert Heller hat den lesenswerten Artikel Social Software - Bausteine einer "Bibliothek 2.0" verfasst. Darin werden Social Software und Web 2.0 anhand einiger Anwendungen und Techniken, darunter insbesondere Weblogs sowie Wikis, Social Bookmarking und RSS beschrieben und bewertet. Zudem geht Lampert auf die Nutzung dieser Anwendungen im Bibliotheksbereich (Bibliothek 2.0), insbesondere zur Unterstützung bibliothekarischer Communities of Practice, ein. Es werden einige internationale sowie insbesondere deutschsprachige Web-2.0-Ressourcen für Bibliothekare zusammengestellt und kommentiert.


Ausgewählte bibliothekarische Wikis, Weblogs und Community-Dienste:

Quelle: http://eprints.rclis.org/archive/00010129/

An dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll Beats Biblionetz: http://beat.doebe.li/bibliothek/, das einen faszinierenden Weg zur Bibliothek 2.0 aufzeigt!

ISTE's National Educational Technology Standards for Students (NETS-S), Second Edition (2007)

NETS-S 2007

Die International Society for Technology in Education (iste) hat seine National Educational Technology Standards for Students (NETS-S) aus dem Jahr 1998 überarbeitet und in einer Second Edition (2007) neu herausgegeben. Gründe für die Überarbeitung der NETS-S waren, so der Herausgeber Don Knezek, CEO, International Society for Technology in Education: "Advances in technology, changes in students demographics, shifts in economics to a global scale, and transformations in views about the role of technology in daily life are just a few reasons why a refresh of the NETS-S ist appropriate now."

Die ISTE National Educational Technology Standards (NETS-S) für die nächste Generation sind:

1. Creativity and Innovation
2. Communication and Collaboration
3. Research and Information Fluency
4. Critical Thinking, Problem-Solving & Decision-Making
5. Digital Citizenship
6. Technology Operations and Concepts


Spannend wird es nächstes Jahr 2008, wenn iste seine National Educational Technology Standards for Teachers (NETS-T) aus dem Jahr 2000 neu herausgibt. Ein Blick auch in die "alten" Standards lohnt sich für uns MedienpädagogInnen auf alle Fälle. Download: The ISTE National Educational Technology Standards for Teachers (NETS-T), Edition 2000.


Hintergrund:
Warum orientiere ich mich bezüglich Medienkompetenz plötzlich auch an Konzepten aus den USA? Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien) auch in der Bildung längst ein globales Phänomen sind. Und es daher nicht mehr genügt, ausschliesslich in nationalen Kategorien zu denken! Ausserdem fasziniert mich, wie es iste mit seinen National Educational Technology Standards for Students, Teachers und Administrators geschafft hat, Medienkompetenz in ein Konzept zu fassen, dass trotzdem noch genügend Spielraum offen lässt. Ein vergleichbares, an iste adaptiertes, Medienkompetenz-Konzept für die Next Generation scheint mir dringend notwendig zu sein! Dies gilt ganz besonders für die Ausbildung der Studierenden bezüglich Medienkompetenz an den Pädagogischen Hochschulen!

Weiter ...

[video] Did You Know 2.0

We are currently preparing students for jobs and technologies that don’t yet exists … in order to solve problems we don’t even know are problems yet.

We can't solve problems by using the same kind of thinking we used when we created them. (Albert Einstein)

Quelle: http://www.youtube.com

[video] A Vision of Students Today


Langweilen wir unsere Studierenden wirklich dermassen in unseren Hörsälen?!
Ist Technologie die Lösung? Mit Sicherheit nicht nur!


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=dGCJ46vyR9o

Wiki zum CAS Medienpädagogik ist online

Das Wiki des neuen Zertifikatslehrgang Medienpädagogik, der am 9. November 2007 startet, ist online. Der Lehrgang wird von der Pädagogischen Hochschule St.Gallen PHSG in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum Soziale Arbeit IFSA der FHS St.Gallen angeboten.

Wiki CAS Medienpädagogik

Quelle: http://elbanet.ethz.ch/wikifarm/cas-medienpaedagogik

Neues «e-portfolio blog» eröffnet

Ich habe heute mein drittes Weblog (Blog) zum Thema «E-Portfolio» eröffnet. Während dieses «bodensee edublog - learning with media & web for the future» ein breites Spektrum meiner Arbeit abdeckt, fokusieren die beiden Blogs «mobileatschool blog» und das neue «e-portfolio blog» ein Thema. Das neue «e-portfolio blog - learning with e-portfolio for the future» (http://e-portfolio.kaywa.ch) widmet sich also dem Thema «Lernen mit E-Portfolios» und soll aufzeigen, wie sich E-Portfolios im Unterricht einsetzen lassen. Wie bei allen Weblogs von Kaywa ist der QR-Code (in Kürze) integriert, und das Weblog lässt sich auch vom Mobiltelefon (http://e-portfolio-kaywa.ch/mobile) aus abrufen.

Für alle Interessierten hier der RSS-Feed zum Abonnieren:
http://e-portfolio.kaywa.ch/rss2/
e-portfolio blog

Quelle: http://e-portfolio.kaywa.ch

e-teaching im Gespräch mit Wolf Hilzensauer

Ein Interview zu E-Portfolios mit Mag. Wolf Hilzensauer, Mitarbeiter der Salzburg Research der Forschungsgesellschaft des Landes Salzburg, findet sich neu auf dem Portal e-teaching.org. Beleuchtet werden unter anderem, was unter E-Portfolios zu verstehen ist, weshalb sie heute im Trend sind, deren Rolle im Bologna-Prozess sowie die Frage nach der notwendigen Medienkompetenz und Open Source Software für E-Portfolios.

E-Portfolios im Kindergarten

Die Medienpädagogin Elisabeth Schallhart hat mit Ihren Kindern im Kindergarten erste Erfahrungen mit der Portfolioarbeit gesammelt. Die sogenannten "Kindergartengeschichten" lehnen sich stark an die Form des Digital Storytelling an. Dabei sollen durch das Nachdenken über das eigene Tun und durch das Erzählen aus der Sicht des Kindes die Erlebnisse, Lernerfolge aber auch Herausforderungen reflexiv betrachtet werden, und dies sollte dann die ganzheitliche Entwicklung fördern. Die Kindergärtnerin hat jeweils die Geschichten der Kinder als Powerpoint-Dateien auf eine CD-ROM gebrannt.


Kindergartengeschichte

Quelle: http://medienpaedagogik.kaywa.com/eportfolios/meine-kindergartengeschichte.html


Fazit:
Die Pionierarbeit von Elisabeth Schallhart ist sehr wichtig!

17.10.2007, 15:49: Text gestrichen aufgrund unvollständiger Informationen: (Allerdings glaube ich nicht so richtig an den Erfolg dieses Konzepts, weil alle Arbeiten mit Ausnahme des Erzählens die Kindergärtnerin hat und somit die Kinder bei der Produktion des E-Portfolios nur marginal beteiligt werden. Alleine das Transkribieren der Dialekttexte der rund 20 Kindergärtler ins Powerpoint benötigt wohl dermassen viel Zeit, dass nur sehr wenige Kolleginnen in Zukunft bereit sein werden, diesen Aufwand zu leisten.)

Eine Methode die Kinder selber aktiv handeln zu lassen wäre, wenn die Kindergärtler Ihre "Kindergartengeschichten" selber beispielsweise mit dem Handy als Audio-Reflexion aufnehmen würden und diese dann auf dem eigenen E-Portfolio (z.B. Kaywa Blog) mit Unterstützung der Kindergärtlerin publizieren würden. Dies hätte zudem den Vorteil, dass die Kinder ihre Audio-Reflexionen auch nachträglich selbstständig und mehrfach anhören können. Also Elisabeth, mach doch bitte weiter - vielleicht mit einem leicht angepassten Konzept :-)
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