iLearnIT.ch - Sprichst du computerisch?

iLearnIT.ch möchte das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Informatik wecken und wesentliche Konzepte - langlebiges Konzeptwissen statt kurzlebiges Produktwissen - stufengerecht und spielerisch vermitteln.

Ende 2009 soll iLearnIT.ch aus zwölf Themenbereichen bestehen, in jeweils drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen (leicht, mittel, schwer) und in deutsch und französisch verfügbar sein. iLearnIT.ch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren und ist primär als Selbststudienmaterial gedacht. Das Projekt bietet aber auch Anregungen, wie die allgemeinbildenden Konzepte und fundamentalen Ideen der Informatik im Unterricht behandelt werden können sowie weitere Informationen für Lehrpersonen. iLearnIT.ch wird unter der Leitung von Beat Doebeli, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien und Schule (IMS) der PHZ Schwyz entwickelt und im Schweizer Jahr der Informatik informatica08 von der Hasler Stiftung finanziell unterstützt.

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Hauptmenü: Hier können die Rätsel (Themen) in den Schwierigkeitsstufen leicht, mittel und schwer ausgewählt werden.

Das erste Rätsel (Thema) von iLearnIT.ch behandelt unter dem Titel "Sprichst du computerisch?" die Codierung von Information am Beispiel des Binärcodes.
Dabei begleiten die drei Roboter bit, byte und nibble die Lernenden durch die Lerneinheit. Jedes Thema enthält im "Intro" eine Geschichte, Begebenheit oder eine Problemstellung aus der Lebenswelt der Kinder. Das Intro soll zum Nachdenken, Ausprobieren und Weitermachen einladen. Unter dem Menü "Lösung suchen" wird ein Rätsel präsentiert, das zum Ausprobieren und experimentieren einlädt. Zudem können "Tipps zur Lösung" abgerufen werden. iLearnIT.ch legt besonderen Wert darauf, dass die Kinder gewisse Dinge auch selber programmieren können. Hierfür wird die einfache, grafische Programmierumgebung Scratch verwendet. Mit dem kostenlosen Programm Scratch können Kinder und Jugendliche interaktive Geschichten, Animationen, Spiele und Musik erstellen, sich untereinander austauschen und die Werke online präsentieren. Unter "Ohne PC" soll das Thema nach Möglichkeit ohne Hilfe von Computern oder anderen elektronischen Geräten erlebbar gemacht werden. Dabei sollen die Lernenden selbst mit realen Objekten aktiv werden und das Konzept enaktiv (selbst handelnd) erfahren. Zum ersten Rätsel "Sprichst du computerisch?" fehlen hier allerdings noch die Inhalte. Zu jedem Thema existiert ein "Forum", "Links" mit Hinweisen auf andere passende Webangebote. Unter dem Punkt "Infos für Lehrpersonen" sind ausserdem didaktische Hinweise und Lektionsideen zum Thema der Lerneinheit zu finden. Im ersten Rätsel "Sprichst du computerisch?" fehlen allerdings noch die Hinweise zum "Flüsterspiel".

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Erstes Rätsel (Thema): Sprichst du computerisch?


Fazit:
Mit "Sprichst du computerisch?" wurde eine durchwegs gelungene erste Lerneinheit auf iLearnIT.ch entwickelt, die es den Kindern erlaubt, auf spielerische Weise die Grundlagen des Binärsystems zu entdecken! iLearnIT.ch fordert heraus, mehr über die "Computerei" erfahren zu wollen, Neues zu entdecken und enthält auch für die Lehrperson eine Fülle nützlicher Hinweise und wertvoller Tipps. Besonders die Möglichkeit Scratch für eigene Experimente zu verwenden, finde ich sehr gelungen! Es bleibt zu hoffen, dass die Lehrpersonen die notwendige Unterrichtszeit zur Verfügung stellen, damit iLearnIT.ch auch wirklich sein Potential entfalten kann. Langlebiges Konzeptwissen statt kurzlebiges Produktwissen und entdeckendes Lernen stehen im Vordergrund - und das braucht einfach auch sein (Unterrichts-)Zeit!

Digitale Bibliothek St.Gallen - Büche, Filme, und Musik per Mausklick

Jetzt wagen die Bibliotheken den Aufbruch ins digitale Zeitalter! Zeitgleich mit der Stadt- und Kantonsbibliothek Zug sowie mit der Stadtbibliothek Burgdorf lancierten zwölf st.gallische Bibliotheken gemeinsam am 14. Mai die "Digitale Bibliothek St.Gallen". Das Angebot kann unter www.dibisg.ch problemlos von Zuhause auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Allerdings empfiehlt sich ein schneller Internet-Zugang; mein Testvideo (WMV-Datei) umfasste doch immerhin fette 575 MB zum Herunterladen.
dibisg.ch
URL: www.dibisg.ch

Die digitale Bibliothek umfasst rund 6'000 Titel, darunter den "Spiegel", Sachbücher, Ratgeber und Reiseführer, Hörbücher – auch englischsprachige –, zahlreiche klassische Musikaufnahmen sowie mehr als 200 Sachvideos. Medien aus der Schweiz werden besonders berücksichtigt. Grundsätzlich ist das Angebot mit E-Books, E-Videos, E-Audios und Software für die eingeschriebenen Benutzerinnen und Benutzer der beteiligten Bibliotheken kostenlos zugänglich. Für Interessierte, die es unverbindlich testen wollen, gibt es zudem die Möglichkeit einer Schnuppermitgliedschaft.

Fazit:
Ein erster Schritt ins digitale Zeitalter ist zwar geschafft! Dennoch muss das Angebot noch benutzerfreundlicher und web 2.0-fähiger werden. Schön wäre es, wenn besonders e-video und e-musik direkt auf der Online Bibliothek angeschaut werden könnten. Das vorherige Herunterladen von über 500 MB für ein Video ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäss. Immerhin lässt sich vor dem eigentlichen Download eine Vorschau als Streaming-Video ansehen. Trotzdem fehlen mir all jene inzwischen vertrauten und liebgewonnen Funktionen aus Social Software Anwendungen. Ein mögliches Vorbild für die Digitale Bibliothek 2.0 könnte beispielsweise YouTeach (http://video.youteach.de/index.php ) bieten. Natürlich ist mir bewusst, dass die digitale Bibliothek primär das Problem mit den Urheberrechten lösen musste. Die digitale Biliothek St.Gallen ist eindeutig ein erster gelungener Schritt im Web 1.o. Der erhoffte und notwendige Sprung in Zeitalter von Web 2.o und somit in die Welt der Jugendlichen steht noch aus!

Sprachlernplattform - Sprachen lernen mit digitalen Medien

Im Auftrag des Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich hat ein Autorenteam eine Sprachplattform veröffentlich, die mit Hilfe von Tutorials aufzeigt, wie man/frau (Fremd-)Sprachen mit digitalen Medien lernen kann. Angeboten werden 20 Unterrichtsideen - unterteilt in die Bereiche Erste Schritte, Erfahrungserweiterung, Herausforderung - von Textsequenzen bearbeiten bis Einen multimedialen Webauftritt in die Tat umsetzen. Zum Online-Angebot gehören zudem eine Broschüre, Glossar, Wörterbücher, computervokabular und alle Tutorials:

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Sprachplattform2

Quelle: http://www.sprachlernplattform.ch

Büchersterben - der gedruckte Brockhaus hat ausgedient

Das klassische, gedruckte Nachschlagewerk Brockhaus hat ausgedient und wird in Zukunft nicht mehr produziert.

Brockhaus

Unter www.brockhaus.de soll ab Mitte April die komplette, multimedialen Brockhaus Enzyklopädie frei zugänglich sein. Die Aufgabe der Print-Version sei eine Folge des massiv eingebrochenen Geschäfts im laufenden Jahr. Die Generation unter 30 würde fast nur mehr im Netz leben, so die Begründung. Die Online-Redaktion hat sich für den Brockhaus einige ambitiöse Ziele gesetzt: Rund 300.000 Stichwörter, tagesaktuelle und medienrelevante Themen und das Einfliessen von Inhalten der Brockhaus-Themenlexika, kombiniert mit multimedialen Funktionen und Inhalten der digitalen Brockhaus-Version (Audio, Videosequenzen und Bilder, Diagramme, Karten). Zudem sei später eine mp3-Vorlese- und Downloadfunktion geplant.

Online Brockhaus

Quelle: PCtipp-Newsletter vom 12. Februar 2008.


Videoportal für Unterrichtsvideos

Auf dem Videoportal des Lehrstuhls Pädagogische Psychologie und Didaktik des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich finden sich zahlreiche Unterrichtsvideos.

Videoportal
Quelle: http://www.didac.unizh.ch/videoportal/

Die Unterrichtsvideos, welche im Rahmen der schweizerisch-internationalen Videostudie, der schweizerisch-deutschen Videostudie und des Projekts "Geschichte und Politik im Unterricht" entstanden sind, lassen sich hervorragend für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen nutzen. Für die meisten Unterrichtsvideos stehen ergänzend zum Video eine Lektionsübersicht (Steckbrief, Lektionsbeschreibung), das Transkript (schriftliche Übertragung des Unterrichtsgesprächs) sowie die verwendeten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Die Videos lassen sich zudem in die universitäre Lernplattform OLAT einzubinden, um den Unterricht im Diskussionsforum online kommentieren und diskutieren zu können.

SFEM 2007 zu Open Access - Gratiskultur im Wissens- und Bildungsbereich?

Unter dem Patronat der Bundeskanzlei fand am 15./16. November 2007 das Swiss Forum for Educational Media (SFEM) zu "Open Access - Gratiskultur im Wissens- und Bildungsbereich? in Bern statt. Open Access steht für den freien und kostenlosen Zugang zu Wissen und zieht Veränderungen für Forschung und Wissenschaft, für Lehren und Lernen, Aus- und Weiterbildung, aber auch für das Verlags- und Zeitungswesen, die Medien und Software produzierende Wirtschaft nach sich.
Das SFEM 2007 wurde mit einem Vortrag von Frau Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet und mit einer Rede von Frau Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz geschlossen. Interessante Keynotes hielten u.a. Frau Prof. Dr. Andrea Back von der Uni SG zum Thema "Open Educational Ressources in der Web 2.0-Bewegung: Facetten der Freiheit, zu Lehr-/Lernmaterialien beizutragen und diese zu nutzen" sowie SF-Direktorin Ingrid Deltenre zu "Open Access und Bildungsauftrag - Herausforderung und Chance für das Schweizer Fernsehen". Während diesen zwei Tagen trafen sich Akteure und Entscheidungsträger aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Verwaltung, Verbänden und Politik in diversen Workshops zu Expertengesprächen. Ich selber nahm am Workshop "Orientierung bieten in Lern-Portfolios - Kompetenzraster als GPS fürs Lernen" teil, der von Yvonne Vignoli und Andy Hediger moderiert wurde. Nachstehend die Resultate aus unserem Workshop:

gps_fuers_lernen
Quelle: lernenzwei.ch

Fazit zum SFEM 2007:
Das diesjährige SFEM-Thema Open Access - Gratiskultur im Wissens- und Bildungsbereich? ist m.E. zu wenig zum Tragen gekommen. Dies obwohl Open Access im Titel zahlreicher Workshops vorkam. Mit Ausnahme von Frau Prof. Dr. Andrea Back hatten auch die meisten Keynote-Speaker eher Mühe, das Thema "Open Access" vertieft darzustellen. Schade, denn in der Dokumentenmappe finden sich wertvolle Hinweise wie beispielsweise jener über die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Wenig ergiebig waren zudem die jeweiligen Synthesen und Diskussionen aus den Workshops im Plenum. Mir nicht verständlich ist, warum keinerlei Medien wie beispielsweise ein Wiki, ein Blog, Twitter, Live-Übertragungen u.ä. während dem Swiss Forum for Educational Media (SFEM) eingesetzt wurden. So könnten die Resultate aus den Keynotes und Workshops ohne Verzögerung den Teilnehmenden noch während der Tagung verfügbar gemacht werden. Ein Tagungsband mit den wichtigsten Ergebnissen zum SFEM 2007, der erst ein Jahr später Buch erscheint, ist sicherlich eine schöne Erinnerung. Jedoch dient diese Form der Wissensvermittlung heutigen Erfordernissen nach einer möglichst raschen Verbreitung der Informationen sicherlich nicht mehr. Ausserdem vermisste ich als Wissensarbeiter schmerzlichst Open Access zum Internet; lediglich die Aula war mit einem schwachen WLAN ausgestattet. Auch müssten m.E. neue Formen für den Austausch unter Experten gefunden werden, die das Forum etwas intensiver gestalten würden. Ein Musterbeispiel in dieser Hinsicht war die Microlearning conference 2007 in Innsbruck, welche mit Café Sessions, Classroom Without Walls, Speedgeeking, Agora und dgl. neue Wege des Wissenstranfers unter ExpertInnen beschritt.


Informationen zu Open Access und Open Educational Resources:
Open Access steht für den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet. Es geht im Wesentlichen um die Schaffung optimaler Strukturen des Wissensaustausches in der Informationsgesellschaft und um die Erkenntnis, dass „Wissen“ umso schneller wächst, je mehr es ausgetauscht wird. Wissen ist unbestreitbar die wichtigste Ressource der Zukunft und in einer globalisierten Welt unerlässliche Grundlage für Wirtschaft und Gesellschaft.

Open Educational Resources ist der Spezialbegriff für Open Access in den Bildungsmedien. Von ganz besonderer Bedeutung ist das von der EU-Kommission finanzierte OLCOS-Programm. OLCOS steht für Open e-Learning Content Observatory Services. Die jüngste, äusserst wichtige Publikation vom Januar 2007 trägt den Titel: Open Educational Practices and Resources. OLCOS Roadmap 2012. Download (rund 150 Seiten): http://www.olcos.org/cms/upload/docs/olcos_roadmap.pdf
Hierin wird ausgeführt, dass es noch keine autorisierte Definition von Open Educational Resources gebe. Unter Expertinnen und Experten werde darunter jedoch verstanden, dass der Content nicht nur kostenfrei verfügbar sei, sondern auch zur Wiederverwendung zur Verfügung stehe, geändert und angereichert werden dürfe, ja solle, da nur so die Bildungsmedien aus Theorie und Praxis und für die Praxis ständig verbessert werden könnten.

Quelle: PI_OpenAccess

Computermaus mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet!

Wie bereits gestern mitgeteilt, fand im Anschluss an die SFIB-Tagung die Preisverleihung der 15 für den Förder- und Anerkennungspreise nominiert «good pr@ctice»-Projekte statt. Zu den Preisträgern gehören folgende Projekte:

Förderpreis (Preisgeld CHF 8000.-)
Es freut mich natürlich ganz besonders, dass auch unsere St.Galler KollegInnen einen Förderpreis erhalten haben - herzliche Gratulation dem Autor/innen-Team von Beatrice und Thomas!

Anerkennungspreis (Preisgeld CHF 1'000.-)
  • AG: Bio-Foto Quiz (Hans Egg)
  • AG: Schloss Lenzburg (Fabio Rudolf)
  • BE: Geomaus - Geometrisch Experimentieren und Konstruieren im Netz (G. Bischof)
  • BE: ipodium.ch (Stefan Blum)
  • GE: Freies Wasser! Eau libre! (Monica Biondo)
  • LU: Wissenschaftspropädeutische Arbeit (Thérèse Corthay, Irene Felchlin)
  • NE: HanTICap - Elèves en situation de grands handicaps (Elvio Fisler)
  • SG: Computermaus (Rolf Deubelbeiss)
  • ZH: Fremdsprachen sind nicht fremd! (Sara Alloatti Boller)
  • ZH: Unterwegs zum KITS-Pass (Andi Hess, Ute Kaffarnik, Markus Helbling)

Natürlich sind wir stolz, den Anerkennungspreis für unser Projekt Computermaus - ICT-Abzeichen zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen erhalten zu haben! Entwickelt wurden die Computermäuse (ICT-Abzeichen) nämlich von Studierenden an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen, Studiengang Kindergarten und Primarstufe. In den nächsten Wochen werden dann auch die weiteren vier Computermäuse auf die Plattform hochgeladen.

Erwähnenswert sind jedoch alle 60 Good Pr@ctice - 60 E-Learning Produkte für Schweizer Schulen, welche im Rahmen von PPP-SiN von Lehrkräften, Hochschuldozierenden und Studierenden für verschiedenste Fächer auf allen Schulstufen entwickelt wurden!

Preisverleihung good pra@ctice

Morgen Mittwoch, 25.9.2007 veranstaltet die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) die Fachtagung "ICT und Bildung" in Bern. Die 9. SFIB-Tagung steht ganz im Zeichen der Thematik «Lehr- und Lerninhalte für den Unterricht». Dabei wird u.a. das Pilotprojekt «Digitale Schulbibliothek», welches in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bildungsserver umgesetzt wird, vorgestellt. Zudem findet die Preisverleihung der «good pr@ctice»-Projekte statt.

SFIB-Tagung
Quelle: http://fachtagung.sfib.ch

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SESAM - Server für schulische Arbeit mit Medien

Andy Schär stellt mit seinen KollegInnen aus Baden-Württemberg an der heutigen Tagung der AG skhp elearning in Arth Goldau die Plattform SESAM - Server für schulische Arbeit mit Medien vor. Ziel von SESAM ist die Online-Distribution von Medien für den Bildungsbereich. Dabei bietet SESAM eine Fülle von thematisch zusammengestellten Inhalten, die auf den Bildungsstandards von Baden-Württemberg basieren und die von allen Lehrerinnen und Lehrern in Baden-Württemberg kostenlos (nach erfolgter Registrierung) abgerufen werden können.


SESAM

Quelle: http://sesam.lmz-bw.de


Fazit
  • SESAM ist eine konservative "Materialplattform"; noch keine eLearning-Plattform!
  • SESAM ist als Ergänzung zu den Angeboten des Schulfernsehens zu sehen (z.B. SF Wissen mySchool)!
  • SESAM soll keine Konkurrenz zu educanet2 sein!
  • Lehrpersonen müssen zu SESAM geschult werden; ansonsten nutzen sie die Materialplattform nicht!

  • Grundsätzlich frage ich mich, ob solche Materialserver wie SESAM überhaupt Zukunft haben?! Das Web 2.0 mit seinen Community-Plattformen wie Flickr, Youtube, TeacherTube, etc. bieten häufig einen einfacheren Zugang zu "echten" und "unbegrenzten" Lernressourcen; die zugegebenermassen aber nicht didaktisch aufbereitet sind. Hierfür stehen seit Jahren Angebote wie das Schulfernsehen (heute SF Wissen mySchool) zur Verfügung, die aber nur spärlich von den Lehrkräften genutzt werden.

Lektion Digitale Bildformate von Beat Doebeli auf SwissEduc verfügbar

Auf dem Schweizerischen Unterrichtsmaterialserver SwissEduc ist seit kurzem das Material zur Prüfungslektion "Digitale Bildformate" in Informatikdidaktik aus dem Jahr 2004 von Beat Doebeli verfügbar:

Digitale Bildformate

Quelle: http://www.swisseduc.ch/informatik/material/grafikformate/

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