Schreiben wie ein Ägypter

Die University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology hat ein Werkzeug Write Like an Egyptian entwickelt, mit dem man/frau beispielsweise seinen Namen in Hieroglyphen ausgeben kann.

Hieroglyphen 1

Hieroglyphen 2

Quelle: http://www.upennmuseum.com/hieroglyphsreal.cgi/hieroglyphsreal.cgi

Exkursion in die Pfahlbauausstellung II

Pfahlbauausstellung

Heute haben wir die 2. Exkursion in die Pfahlbauausstellung ins Kornhaus Rorschach unternommen. Dabei hatten die Studierenden den nachstehenden Auftrag:

Sie planen in zwei sich konkurrierenden Teams (je 1/2 Lerngruppe) den 2. Besuch in die Pfahlbauausstellung im Kornhaus Rorschach. Dabei soll jedes Team die folgenden vier Themen bearbeiten:
- Thema „Wohnen und Bauen“
- Thema „Ernährung“
- Thema „Handwerk“
- Thema „Forschung“

Jedes Team bestimmt eine Teamleaderin (Tandem möglich), welche die Exkursion organisiert und ihr Teams während der Planung und Durchführung führt. In der Woche 20 werden Sie dann wiederum in der Rolle als SchülerIn an der Exkursion im Museum die Aufgaben des anderen Teams bearbeiten. Die Exkursion in die Pfahlbauausstellung wird von der jeweiligen Teamleaderin in der Rolle als Lehrperson geleitet. Dabei werden die beiden Exkursionen und die Arbeit der beiden Teams von Experte und Primarlehrer i.R. Modest Rutishauser und mir beobachtet. Abschliessend findet eine gemeinsame Feedbackrunde statt.

Nachstehend einige Eindrücke als Bildfolge:

Pfahlbau I

Pfahlbau I

Weiter ...

Exkursion "Auf den Spuren der Pfahlbauer" I


Im Rahmen der Stellvertretung im Modul "Grundlagen des MU-Unterrichts I + II" zum Thema Exkursiondidaktik besuchte ich mit Modest Rutishauser, Rorschacher Primarlehrer i.R., letzte Woche mit Studierenden die Pfahlbauausstellung aus den 30er Jahren im Museum im Kornhaus Rorschach.

Die Pfahlbauausstellung im Kornhaus Rorschach - ein verkanntes Juwel.
Im Kornhaus Rorschach wurde 1933/34 eine permanente Pfahlbauausstellung als Teil des Heimatmuseums eingerichtet. Der Lehrer und Heimatforscher Franz Willi hatte dafür Hans Reinerth (Tübingen) engagiert, der das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen gestaltet hatte. Was dort als Freilichtmuseum konzipiert war, entstand hier im geschlossenen Raum: begehbare urgeschichtliche Hüttenkonstruktionen, eingerichtet mit Feuerplätzen, Möbeln und Gebrauchsgegenständen. Modelle von Häusern und Siedlungen wurden durch Vitrinen mit Originalfunden und Rekonstruktionen ergänzt.
Die Ausstellung wurde aus finanziellen Gründen nie gross verändert und ist somit die einzige Installation, die noch Hans Reinerths Handschrift trägt. Natürlich sind verschiedene Angaben teilweise überholt. Ergänzende Informationen in einem separaten Raum neben der Ausstellung wären sicher sinnvoll. Nötig wäre auch eine Erneuerung der Haustechnik.
Und doch: Kinder und Erwachsene sind nach wie vor fasziniert von einem Schatzkästlein, das auf kleinem Raum ein Bild der urgeschichtlichen Zeit sowie die Entstehungszeit vermittelt. Am liebsten würden sie im bronzezeitlichen Bett mit den Schaffellen probeliegen, den Webrahmen oder die Töpferscheibe bedienen. Und in den jungsteinzeitlichen Backofen, in dem ein Feuer aus rotem Stanniolpapier glüht, müssen immer alle hineingucken.
In die Diskussion um die Zukunft des Kornhauses sollte auch die Pfahlbauausstellung einbezogen werden. Dieses verkannte Juwel muss unbedingt erhalten bleiben!

aus: Quelle: archäologie der schweiz, 27.2004.2, S. 11.

Nachstehende Links führen zu weiteren Informationen zum Thema:
- Pfahbau auf Wikipedia
- Ausstellung "Die Pfahlbauer"
- 150 Jahre Pfahlbauforschung 2003/04
- Pfahlbauten im Thurgau
- Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
- Bedrohte "Pfahlbauten" am Bielersee
- Les Hommes des Lacs
- UMWELT Kommission Tauchen - Commission de l'ENVIRONNEMENT Subaquatic - Commissione AMBIENTE Subacquei
- Archäologie-Online.DE

Digitale Archäologie

Die Website Digitale Archäologie ist eine Fundgrube für digitale archäologische Visualisierungen: Virtuelle Rekonstruktionen, 3D-Animationen, Präsentationen. Auf dieser Website dreht sich alles um die anschauliche und spannende Vermittlung von archäologisch-historischen und baugeschichtlichen Inhalten, um eine einprägsame Kommunikation von Wissen und Informationen.

Digitale Archäologie



Ob Sie die wissenschaftliche Welt, Sponsoren oder eine breite Öffentlichkeit anregen, überzeugen und begeistern wollen: Gemeinsam mit Ihnen finden wir eine Zweck und Budget optimal angepasste Lösung und setzen sie um.

Als Fullservice-Agentur bieten wir Ihnen von der Unterstützung bei der wissenschaftlichen Arbeit, über Beratung bei Medienwahl, Design und Konzeption bis zur Realisierung, sei es als Printmedium, Film oder interaktives Multimediaprodukt das volle Leistungsspektrum für eine erfolgreiche Präsentation Ihrer Arbeit.

Historisches Filmmaterial bei Google

Der Suchspezialist startet ein Projekt, das bedeutende historische Filmdokumente der Öffentlichkeit verfügbar macht.
Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem US-Nationalarchiv hat die Suchfirma Google rund 100 historische Videos online gestellt. Darunter befinden sich etwa Nachrichtensendungen aus den 30er Jahren und historische Dokumente über die Luft- und Raumfahrt. Langfristig sollen weitere der insgesamt 114'000 Filmrollen und 37'000 Videos des Nationalarchivs digitalisiert und online veröffentlicht werden.
Google Video

Google auf historischen Spuren

Die Firma Google wird vielleicht schon bald Historikern bei der Suche nach handgeschriebenen Manuskripten helfen.
Alan Smeaton, Professor an der Dublin City University (DCU), hat eine Technik entwickelt, bei der Objekte in Filmen und Bildern mittels einer Datenbank identifiziert werden können. Diese Technik soll Google nun helfen, handgeschriebene historische Dokumente nach Inhalt zu durchsuchen und diese zu transkribieren. Die Forscher haben die digitalisierten Schriften des ehemaligen US-Präsidenten George Washington als Testobjekt auserkoren und dabei Erfolg gehabt. Die George Washington Library besteht aus rund 304'000 Bilddokumenten. Der definitive Entscheid, ob Google die Technologie wirklich implementiert, steht noch aus. Doch angesichts des grossen Engagements des Suchspezialisten in der Bücherdigitalisierung scheint ein positiver Entscheid wahrscheinlich.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Montag, 13. Februar 2006.

An dieser Stelle möchte ich für Interessierte wieder einmal auf das mehrfach preisgekrönte eProjekt «Ad fontes» - Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv hinweisen.

Ad fontes» ist ein Lernangebot für Archivbesucherinnen und Archivbesucher und solche, die es werden wollen, und richtet sich vornehmlich an Studierende der Geschichtswissenschaft und verwandter Fächer, aber auch an interessierte Laien. Anhand von Beispielen aus dem Stiftsarchiv Einsiedeln kannst Du Dir die nötigen Kompetenzen für die Arbeit mit handschriftlichen Quellen aneignen.

Römische Villa mit Google Earth entdeckt

Google Earth erweist sich jetzt sogar als nützliches Hilfsmittel für Archäologen. Ein Italiener hat mit dem Kartenprogramm eine antike Villa ausfindig gemacht.
Dank Googles Satellitenkarten-Software Google Earth [1] ist ein italienischer Internetnutzer unverhofft über eine antike Villa gestolpert. Eigentlich habe der Italiener mit dem Programm nur die Gegend rund um seine Heimatstadt Parma erkunden wollen, berichtet die italienische Presse. Plötzlich sei ihm auf den Satellitenbildern aber eine seltsame Form aufgefallen. Die umgehend benachrichtigten Archäologen entdeckten bei einer Probegrabung tatsächlich eine antike Villa aus der Römerzeit.

Luftbildarchäologie kommt auch in der professionellen Archäologie bei der so genannten Prospektion, also der Suche nach grabungswürdigen Stellen, immer häufiger zum Einsatz. Die Technik ermöglicht auf sehr effektive Weise die Entdeckung unterirdisch erhaltener Kulturfragmente. Gesucht wird nach besonderer Bodenbeschaffenheit oder nach spezifischen Vegetationsmerkmalen wie etwa schwächerem Pflanzenwuchs.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 20. September 2005.