Laptops im Unterricht - unnützes Zeug?

* Jürgen Bofinger hat in der Zeitschrift merz. medien+erziehung, Heft 4/2007 einen interessanten Beitrag zu den immer wieder in der Öffentlichkeit auftauchenden Hiobsbotschaften über die Wertlosigkeit des computerunterstützten Unterrichts, speziell mit Schülerlaptops, verfasst:

Das fing mit diversen nationalen Tests an, die fachliches Wissen abfragten und dadurch haarscharf am wichtigsten Nutzen von Laptops vorbei zielten, nämlich überfachliche Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, setzte sich fort mit Re-Analysen von PISA-Ergebnissen, die von einer Verdummung durch zu viel Computerumgang sprachen, ohne näher auf die Frage nach der Art des Umgangs mit Computern als Arbeits-, Lern- und Spielgerät einzugehen, und es endete (vorläufig) mit Meldungen aus den USA, nach denen Laptops an einigen Schulen wegen Erfolglosigkeit wieder ageschafft wurden.

* Jürgen Bofinger (2007). Digitale Medien im Fachunterricht. Schulische Medienarbeit auf dem Prüfstand. Auer Verlag Donauwörth, erscheint im September 2007.


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[video] Web 2.0 in der Grundschule

Die Lehrerin Allanah King aus New Zealand berichtet in ihrem Video "One Woman's Wanderings With Web2.0" vom Einsatz von Web 2.0 in der Grundschule:


Quelle: TeacherTube. One Woman's Wanderings With Web2.0

Aus dem Inhalt:
Den GrundschülerInnen von Lehrerin Allanah King von der Appleby School stehen seit 2006 jederzeit 12 Notebooks (Apple Laptops) mit Zugang zum Internet zur Verfügung. Erste Erfahrungen mit einer online Lernumgebung machte Allanah King bereits im Jahr 2005. In einem Workshop lernte Sie das Bloggen kennen und führt seither auch ein sehr lesenswertes EduBlog. Im Video berichtet die Lehrerin davon, dass jede der fünf Schulklassen (1. - 6. Klasse) an der Appleby School inzwischen ein eigenes Class-Blog (Klassen-Blog) führt, in das die Lernenden mindestens einen Beitrag (Post) wöchentlich schreiben. Für das Verfassen des wöchentlichen Blog-Eintrags ist bei Frau King immer abwechselnd jeweils ein(e) Schüler/in verantwortlich. Häufig schreiben die SchülerInnen jedoch mehrere Posts wöchentlich; insbesondere dann, wenn viele Aktivitäten in der Schule oder im Unterricht stattfinden. Alle Kommentare auf den Class-Blogs werden zuerst von den LehrerInnen geprüft, bevor sie frei geschaltet werden (Moderationsmodus). Von den einzelnen Class-Blogs verweisen zahlreiche Links auf weitere nützliche Web 2.0-Tools: Blogmeister Class Blog, Education-Blog der Lehrerin, TeacherTube-Konto der Lehrerin, Klassen-Wiki, Podcast-Plattform, Kalender, Quick Notes, Fotocommunity Flickr, einzelne SchülerInnen-Blogs u.a.m. Besonders beliebt bei den Kindern ist auch die digitale Uhr. Ausserdem besitzt jede Klasse ein del.icio.us-Konto (Social Bookmarking), mit dem die SchülerInnen nützliche URLs sammeln. Allanah King bemerkt, dass del.icio.us zwar nicht sehr häufig genutzt werde, jedoch trotzdem ein sehr nützliches Tool für den Unterricht sei. Alle Class-Blog haben zudem einen Site-Counter (ClustrMap) installiert, damit die Lernenden auf der Weltkarte sehen können, woher die LeserInnen ihrer Blogs stammen...

Antolin - das Buchportal im Internet zur Leseförderung

Antolin ist ein Buchportal im Internet zur Leseförderung, welches sich an SchülerInnen von der ersten bis zur zehnten Klasse richtet.

antolin

Quelle: www.antolin.ch


Auf Antolin wählen die SchülerInnen selbständig Bücher aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie dann am Computer mit Hilfe von Antolin Fragen zum jeweiligen Buch. Ziel von Antolin ist, das sinnentnehmende Lesen zu fördern und die SchülerInnen zu motivieren, sich eigenständig mit den Inhalten der gelesenen Bücher auseinander zu setzen. Antolin unterstützt dadurch auch die selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Leseidentität. Für die LehrerIn ist ein Analyseinstrument vorhanden, das einen detaillierten Überblick über die Lesevorlieben und die Leseleistung der SchülerInnen bietet. Antolin enthält eine grosse Auswahl an Klassiker der Kinder- und Jugendbuchliteratur ebenso wie wichtige Neuerscheinungen und englisch- sowie französischsprachige Bücher.

Bereits haben einige Schule in der Schweiz, so beispielsweise die Schule im rheintalischen Altstätten SG, Antolin als Qualitäts-Projekt ins eigene Konzept zur Leseförderung integriert!

Digitale Hilfen für Schulanfänger

Unser Projekt Computermaus hat es nun auch ins Radio DRS 3 geschafft. Pünktlich auf den Schulanfang berichtete DRS 3 Digital über digitale Helfer für SchulanfängerInnen. Die nachfolgenden Tipps sind wohl eher für Lehrpersonen geeignet, als für SchulanfängerInnen selber - mit einer kleinen Ausnahme: der Computermaus natürlich ;-)
computermaus

Quelle: DRS 3 Digital vom 13. August 2007.

Kinder rechtfertigen illegale Downloads

Kinder sind sich bewusst, dass Musik- und Filmdownloads illegal sind, rechtfertigen dieses Verhalten aber. Dies besagt eine Studie der Europäischen Kommission. Hier geht es zur Studie (PDF, englisch).

Die Europäische Kommission hat eine Studie durchgeführt, in der Kinder in 29 Ländern im Alter von 9–10 und 12–14 Jahren zu ihrem Gebrauch von Onlinetechnologien befragt wurden. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass die überwiegende Mehrheit sehr wohl weiss, dass Downloads von Musik, Filmen und Games zumeist illegal sind. Doch viele (konkrete Zahlen fehlen) Kinder rechtfertigen ihr illegales Verhalten, unter anderem mit folgenden Argumenten: es sei nicht immer klar, ob etwas illegal sei, andere täten es auch (zum Beispiel die Eltern), der Download sei nur für private Zwecke, Sänger und Schauspieler seien schon reich genug, und die CDs und DVDs seien zu teuer. Insgesamt erschien den Befragten das Risiko einer Vireninfektion wesentlich grösser, als wegen illegaler Downloads zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 14. August 2007.

Kids am Compi

Das Projekt Kids am Compi hat es sich zur Aufgabe gemacht die neuesten Technologien und Entwicklungen im Bereich “Kinder, Jugendliche und Internet” im Auge zu behalten, um Eltern und Lehrpersonen zu informieren, Lösungsansätze zu bietet und einen Erfahrungsaustausch zu diesen Themen zu ermöglicht. Entstanden ist Kids am Compi als Abschlussarbeit des Nachdiplomkurses almo; die Arbeit wurde von Uorschla Eicher, Diego Deplazes, Karl Bürki und Rico Puchegger realisiert.

Korrigenda
Schön, dass das Projekt Kids am Compi auch nach Abschluss der almo-Ausbildung weiter gepflegt wird. Ein seltenes Beispiel dafür, dass das vom Bund initiierte Weiterbildungskonzept der F3-Ausbildungen für Lehrpersonen (PPP-Sin) auch wirklich nachhaltig ist!


Kids am Compi

Quelle: www.kidsamcompi.ch

minibooks.ch - die kleine Schwester von myMoment

Das Zentrum Lesen der Pädagogische Hochschule FHNW (Institut Forschung und Entwicklung) hat minibooks.ch entwickelt, mit dem kleine Bücher am Computer (Minibooks à 8 Seiten) produziert werden können. Ein weiteres Projekt zur Lese- und Schreibförderung am Computer ist myMoment.

minibooks.ch


Was sind minibooks?
minibooks.ch sind kleine Bücher, die aus einem A4-Papier gefaltet werden. Sie haben 8 Seiten zum Beschreiben. Damit nach der Faltung ein minibooks.ch entsteht, müssen die Seiten richtig angeordnet werden. Mit Hilfe dieser Website ist es möglich, ein minibooks.ch am Computer zu schreiben und dann ein PDF zusammenstellen zu lassen. Die Seiten werden automatisch in der richtigen Reihenfolge generiert und angeordnet. Mit Hilfe der Faltanleitung lässt sich danach problemlos ein minibooks.ch herstellen.

Viel Spass beim Ausprobieren

JUXlala - eine CD für den Kindergarten

JUXlala ist eine selbststartende CD-Rom, die speziell für Kinder ab 3 Jahren konzipiert wurde. Mit JUXlala können die Kinder spielerisch und gefahrlos erste Erfahrungen mit den Computer sammeln. JUXlala ist Freie Software, die kopiert und weitergegeben werden kann. Die JUXlala-CD lässt sich auch direkt von der Homepage downloaden.

JUXlala


Zur Produktbeschreibung:

Die Programmauswahl ist absichtlich gering gehalten, dafür aber auf die Zielgruppe konzentriert.

Das Kennenlernen der Bedienungselemente steht im Vordergrund. Das Klicken mit der Maus, "Drag and Drop" und die Beherrschung des abwechslenden rechts und links Klicks wird mit dem Programm "Pysycache" geübt. Tuxpaint als soundunterstütztes Malprogramm vermittelt auf kindergerechte Weise das Konzept des computerunterstützten Malens. Mit "Tuxtype" wird die Tastatur spielerisch eingesetzt und die Spiele-Zusammenstellung "Gcompris" beinhaltet eine reiche Auswahl an Lernspielen.

Für Erwachsene ist zusätzlich ein Webbrowser und je ein Chat-, Grafik- und Soundprogramm vorinstalliert.

Quelle: http://medienpaedagogik.kaywa.com/p481.html

Weitere Informationen: http://futurezone.orf.at/produkte/stories/202425/

WörtliTrainer

Im Rahmen von Good Practice wurde der WörtliTrainer entwickelt.  Das Programm unterstützt Lernende jeden Alters beim selbständigen Lernen von Vokabeln. Es kann herunter geladen und auf dem eigenen PC installiert werden. Es handelt sich dabei um ein instruktionales Programm, ab 3./5. Schuljahr.

 WörtliTrainer

Quelle: http://www.kilep.ch/

PictureDots: "Malen nach Zahlen" im Eigenbau

Mit dem Foto-Online-Tool PictureDot können "Malen nach Zahlen"-Bilder im Eigenbau erzeugt werden: Die Webseite PictureDots bietet unter http://picturedots.com/ ein einfaches Online-Tool, mit dem User ihren privaten Fotos im Do-It-Yourself-Verfahren eine Zahlenmaske schenken können. Das Ergebnis: Tolle Malbilder für die kleineren Kids!

picturedots

Auf PictureDot.com können auch beliebige Fotos aus dem Internet "nachgemalen" werden. Der Benutzer muss sich nicht einmal registrieren. Einfach das Bild per URL in den Browser laden und die Ankerpunkte mit der Maus ins Bild klicken. Mit der Preview-Funktion kann man schon während dem Vorbereiten der Zahlenpunkte überprüfen, ob die festgelegte Malroute auch das gewünschte Ergebnis liefert. Die Maske kann dann als PDF exportiert und ausgedruckt werden. Auf PictureDot.com findet sich auch ein ausführliches "How-To", das alle Funktionen der Seite lückenlos erklärt.

Quelle: krone.at

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