Online-Hörtest als Kinder- und Jugendschutz
A) Minderjährigen den Zugang zu Adult-Content zu verweigern.
B) Und umgekehrt Erwachsenen den Zugang zu Kinder- und Jugend-Communities zu verweigern.

Quelle: http://www.soundcheck.net.tc/


Das Tagblatt berichtet heute über die 1. Ostschweizer Medientagung, welche am Mittwoch 30. Mai 2007 in Rorschach stattfand. Der Journalist Mark Riklin, der am Medienevent zum Thema "Mehr Internet, mehr Partizipation?" selber teilnahm, kommt zum Fazit:
Anlässlich der Medientagung «Mehr Internet, mehr Partizipation?» war der Ruf nach einer professionellen Ausbildung im Bereich «Medienkompetenz» unüberhörbar. Im Herbst startet erstmals ein Lehrgang in «Medienpädagogik».
Weitere Informationen zur 1. Ostschweizer Medientagung in Rorschach und zum Zertifikatslehrgang Medienpädagogik finden sich unter den nachstehenden Adressen.
Die 1. Ostschweizer Medientagung in Rorschach - durchgeführt von der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FHS), der Pädagogischen Hochschule Rorschach (PHR) und der Firma Namics - war gestern ein wirklich gelungener Anlass! Vielen Dank und herzliche Gratulation an das Organisationsteam Reto Eugster und Selina Ingold! Mehr als 100 TeilnehmerInnen hatten die Gelegenheit zum Thema "Mehr Internet, mehr Partizipation?" einen spannenden Nachmittag mit zahlreichen Medienexpertinnen und Medienexperten aus dem In- und Ausland zu verbringen.
Zu Beginn der Medientagung stellte Reto Eugster, Mitglied der Leitung des Instituts für Soziale Arbeit (FHS) - Reto führte als Moderator gekonnt mit viel Fachwissen und Humor durch die Medientagung - die jeweiligen ReferentInnen so vor, indem er deren Präsenz im Internet "ergoogelte". Weiter zum Programm gehörten Start-Inputs, in denen die ReferentInnen Sebastian Wörwag, Selina Ingold, Reto Eugster und Martin Hofmann ihre Gedanken zum Thema "Mehr Internet, mehr Partizipation? - Szenarien im Jahr 2015" skizzierten.
Start-Input Szenario von Martin Hofmann, PHR
Anschliessend folgten drei Workshops, in denen sich die TeilnehmerInnen in den nachfolgenden Themen vertiefen konnten:
Workshop 1: Das Web als Lebensraum
Referent: Dani Fels, FHS
Workshop 2: Pessimismus als Antwort?
Referenten: Martin Hofmann, PHR & Rolf Deubelbeiss, PHR
Workshop 3: Pessimismus als Antwort?
Referentin: Anja Ebersbach, Universität Regensburg
Ergebnisse aus dem Workshop 2: Pessimismus als Antwort?
Im dritten Teil lieferten Jürg Stucker, CEO Namics AG, und Jan Schmid, Universität Bamberg sowie die weiteren ReferentInnen in einer Talkrunde eine spannende Schlussdiskussion, in der Fragen wie "“Werden Bilder und andere Daten im Internet auf ewig zugänglich sein?” oder “Führt das Internet zum sozialen Ausschluss von Menschen?” diskutiert wurden. Diese Schlussdiskussion sowie einzelne Statements zur Tagung können als Podcast unter http://www.ifsa.ch/ angehört werden. Sara Bühlmann, Studentin an der FHS übernahm das Live-Blogging und Podcasting zur Veranstaltung.
TeilnehmerInnen in der Pause
Weitere Informationen zur 1. Ostschweizer Medientagung
Medientagung: mehr Internet, mehr PartizipationDie Resonanz auf die Medientagung ist bisher sehr gut, wir haben jetzt fast schon 100 Anmeldungen! Wer sich also noch für die Medientagung anmelden möchte (letzte Gelegenheit), findet auf der Tagungsplattform unter http://www.medientagung.ch weitere Informationen.Der Versprechungen sind viele: Vom Internet wird erwartet, dass es eine Art Dorfplatz sei, zu dem unterschiedliche Akteure Zugang hätten. Bürgerjournalismus, Community-Bildung, SecondLife sind Schlagworte, die für neue gesellschaftliche Teilnahme-Chancen stehen. Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille, deren andere grau ist. Tatsächlich funktioniert die Aufmerksamkeitsregulierung im Internet nach harten Kriterien, die wenig durchschaubar sind. Und wer nicht über die nötige Medienkompetenz verfügt, gewinnt keine gesellschaftlichen Teilnahme-Chancen, sondern verliert Möglichkeiten der Partizipation.
Quelle: Flyer Medientagung 2007.
Vor einiger Zeit habe ich mit einem kurzen Beitrag in diesem Blog über die geplante Medientagung vom 30. Mai 2007 (Mittwochnachmittag) hingewiesen, welche die FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Pädagogische Hochschule Rorschach (PHR) gemeinsam durchführen. Seit kurzem ist auch das Blog zur Medientagung mit dem Programm unter http://medientagung.ch/ online. Die Medientagung, geht der aktuellen Frage nach, ob mehr Internet zu mehr Partizipation führt. Alle interessierten Personen sind herzlich willkommen. Die Tagung findet an der FHS St.Gallen, Standort Rorschach, statt.
Der Versprechungen sind viele: Vom Internet wird erwartet, dass es eine Art Dorfplatz sei, zu dem unterschiedliche Akteure Zugang hätten. Bürgerjournalismus, Community-Bildung, SecondLife sind Schlagworte, die für neue gesellschaftliche Teilnahme-Chancen stehen. Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille, deren andere grau ist. Tatsächlich funktioniert die Aufmerksamkeitsregulierung im Internet nach harten Kriterien, die wenig durchschaubar sind. Und wer nicht über die nötige Medienkompetenz verfügt, gewinnt keine gesellschaftlichen Teilnahme-Chancen, sondern verliert Möglichkeiten der Partizipation.
Quelle: http://medientagung.ch
In eigener Sache :-)
Am 30.5.2007 findet in der Ostschweiz, an der FHS St. Gallen in Rorschach, eine Tagung zum Thema “Mehr Internet - mehr Partizipation?” statt. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften veranstaltet diesen Social-Web-Event gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Zur Tagung wird ein Event-Weblog geführt, die Regie wird Selina Ingold inne haben. Sie leitet gemeinsam mit Martin Hofmann den Lehrgang Medienpädagogik, der in diesem Herbst in der Ostschweiz angeboten wird. Dass sich eine Hochschule, die Fachleute der Sozialen Arbeit ausbildet, speziell für das Soziale des Social Web interessiert, liegt auf der Hand. Schliesslich geht es darum, inwiefern und inwieweit das Internet Chancen gesellschaftlicher Teilhabe und Teilnahme verbessert oder einschränkt. Technologisch induzierte Ausschlussrisiken werden im Zusammenhang mit Sozialer Arbeit zurzeit breit diskutiert.
Termin vorreservieren!
Quelle: ster. medienpraxis.ch
Das St. Galler Tagblatt hat heute mit dem Artikel Demütigung via Internet. Schüler forderte Mitschüler per Mail zum Selbstmord auf über einen Konflikt zwischen zwei Sekundarschüler des Oberstufenzentrums Schönau berichtet. Dabei hatte ein Schüler im Dezember einen Mitschüler massiv via Mail beleidigt:
Als "Missgeburt" hat ein Sekundarsschüler des Oberstufenzentrums Schönau seinen Mitschüler in einem E-Mail bezeichnet. Als jemanden, der kein Recht auf Leben habe. Und er hat ihm geraten, sich umzubringen. Dem Vorfall vorausgegangen ist eine Streiterei zwischen den beiden Knaben, die schliesslich in den massiven Beleidigungen via Internet gipfelte.
Dass es zwischen SchülerInnen zu solch verbalen Verfehlungen kommt, ist sicherlich schlimm, aber leider auch nichts Neues. Allerdings bieten Handy und Internet heute neue Möglichkeiten, um MitschülerInnen massiv zu beleidigen bzw. gar zu bedrohen. Dass jede elektronische Mitteilung, sei es ein SMS/MMS oder ein Mail, eben auch digitale Spuren hinterlässt, musste nun auch der fehlbare Jugendliche und letztlich die gesamte SchülerInnenschaft des Oberstufenzentrums lernen. Hätte der Schüler seine Beleidigung und Drohungen lediglich mündlich geäussert - was natürlich die Sache keinen Deut akzeptabler macht -, wäre es sicherlich nicht zu diesem Zeitungsartikel und den entsprechenden Sanktionen für den fehlbaren Schüler gekommen.
Bemerkenswert und lobenswert ist die professionelle Reaktion seitens des Schulleiters, der diesen Vorfall nicht einfach als "Bagatelle" unter den Tisch gekehrt hat, sondern mit Unterstützung der Schulsozialarbeit das Vergehen mit adäquaten Konsequenzen für den fehlbaren Schüler (schriftlicher Verweis) aufdeckte. Als Reaktion auf diesen Vorfall ist im Frühling zudem eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten geplant, um die Eltern darüber aufzuklären, was Jugendliche heute mit Handy und Computer anstellen können.

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