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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>bodensee edublog</big><br/>learning with media &#38; web for the future<br/></p><p><small>28.11.2006,&#xA0;09:44</small><br/><b><a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/eportfolio/no-title-1.html">SCIL-Workshop: E-Assessment und E-Portfolio - halten sie, was sie versprechen?</a></b></p><p>[<a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/files/images/2006/11/30/mob394_1164703447.gif">bild</a>]<br/></p><p>Prof. Dr. Sabine Seufert vom SCIL (Swiss Centre for Innovations in Learning) der Universit&#xE4;t St. Gallen (CH), er&#xF6;ffnet den 2. Workshop der Workshopserie "Ne(x)t Generation Learning" mit einigen spannenden Aussagen und Zahlen zu den neuen Lernenden, der Net Generation. Anschliessend wird in diesem Workshop das Thema E-Assessment und E-Portfolio - halten sie, was sie versprechen? von diversen Referenten beleuchtet. Der Workshop war von rund 20 ExpertInnen aus der eLearning-Bildungsszene verschiedener Schweizer Hochschulen und Universit&#xE4;ten gut besucht und liess in den Pausen viel Raum f&#xFC;r Austausch und Networking. Nachstehend meine Notizen.<br/>
</p><p><br/>
E-ASSESSMENT<br/>
<br/>
Prof. Dr. Karsten D. Wolf von der Universit&#xE4;t Bremen (D) hat ein spannendes Referat zum Thema E-Assessment: Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen gehalten. Derzeit sind die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen f&#xFC;r E-Testing bzw. E-Assessment enorm und lohnen sich vermutlich nur f&#xFC;r grosse Institutionen mit "Massen-Pr&#xFC;flingen". Ich frage mich, warum solche E-Assessments nicht auch von Zuhause geschrieben werden k&#xF6;nnen. Nat&#xFC;rlich besteht dann die Gefahr, dass nicht nur eine Person, sondern Gruppen oder Teams, das Assessment bzw. die Pr&#xFC;fung l&#xF6;sen. Vielleicht gibt es k&#xFC;nftig aber Systeme, die solches unterbinden bzw. neue Formen von Pr&#xFC;fungen erm&#xF6;glichen. Wichtig ist mir, dass man E-Assessment / E-Testing nicht an E-Portfolios misst; beide Konzepte haben f&#xFC;r alle Akteuere andere Funktion.<br/>
Forschungsfragen zum E-Assessment:<br/>
- Wie kann man Multiple Choice Fragen so gestalten, dass sie vertieftes Lernen erfordern (und nicht reines Auswendiglernen)?<br/>
- Erm&#xF6;glicht die Einbindung multimedialer Elemente eine Qualit&#xE4;tsverbesserung der Fragen?
M&#xF6;gliche Vorteile von E-Assessment:<br/>
- Tests zu komplexen Handlungskompetenzen werden in den Lehr-LernProzess integriert.<br/>
- Transfer wird durch authentische Aufgaben erleichtert.<br/>
- Erreichen eines Kompetenzlevels kann beim Lernen und Arbeiten erreicht werden.<br/>
- Keine speziellen Pr&#xFC;fungen mehr notwendig.
Das folgende Referat Einsatz von E-Assessment im Unternehmen am Beispiel des Schweizer Verband der Raiffeisenbanken von Torsten Maier, Verband der Raiffeisenbanken, St. Gallen, sowie der Input Praktische Anwendung von E-Assessment im Hochschulbereich: Elektronische Pr&#xFC;fung im Fach Allgemeine Pathologie (Veterin&#xE4;rmedizin) von Prof. Dr. Andreas Pospischil, Direktor des Institut f&#xFC;r Veterin&#xE4;rpathologie an der Universit&#xE4;t Z&#xFC;rich, lieferten weitere Einblicke in die Praxis des E-Assessments.<br/>
<br/>
<br/>
E-PORTFOLIO<br/>
<br/>
Das Referat E-Portfolio - M&#xF6;glichkeiten und Herausforderungen von Mag. Sandra Schaffert, Salzburg Research Forschungsgesellschaft, bot einen guten &#xDC;berblick zum Thema. In den Folien von Frau Schaffert findet sich als Beispiel auch ein <a href="http://phrblog.kaywa.ch/mobile">ePortfolio-Blog (Antia) aus unserer Vorstudie ePortfolio</a>.<br/>
<br/>
Im Fokus: Entwicklung von Kompetenzen:<br/>
Die Erreichung dieses Ziels erfordert zun&#xE4;chst ein ver&#xE4;ndertes Rollenverst&#xE4;ndnis von Lehrenden und Lernenden, das den Lernenden mehr Aktivit&#xE4;t, Selbststeuerung und Eigenverantwortlichkeit im Lernprozess einr&#xE4;umt und den Lehrenden vorrangig unterst&#xFC;tzende Funktionen, wie die Begleitung, Unterst&#xFC;tzung und Reflexion von Lernprozessen zuweist.<br/>
Quelle: Achatz/Tippelt 2001.
E-Portfolio (SRFG Definition)<br/>
Eine digitale Sammlung von &#x201E;mit Geschick gemachten Arbeiten&#x201C; einer Person (=lat. Artefakte), die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und f&#xFC;r bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen m&#xF6;chte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstst&#xE4;ndig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigent&#xFC;mer(in) die komplette Kontrolle dar&#xFC;ber, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen.<br/>
&#x201E;E&#x201C; Mehrwert:<br/>
Dokumentation, Speicherung, Verlinkung, Austausch, ...
Verwandte Konzepte und Begriffe:<br/>
- Lerntagebuch<br/>
- Authentic Assessment<br/>
- Personal Development Planning (PDP)<br/>
- Personal Learning Environment (PLE)<br/>
- Personal Learning Landscape<br/>
- Social E-Portfolio
Beweggr&#xFC;nde bei der Einf&#xFC;hrung von E-Portfolios<br/>
- Didaktik<br/>
- Institution<br/>
- Bildungspolitik<br/>
<br/>
M&#xF6;gliche Zielsetzungen auf didaktischer Ebene:<br/>
- Selbststeuerung und Reflexion des Lernens<br/>
- Subjektorientierung (Personal Development Planing)<br/>
- Dokumentation von Entwicklung: Prozess statt Ergebnisorientierung<br/>
- Kompetenz- und Handlungsorientierung statt Wissensorientierung<br/>
- authentische Bewertungsverfahren<br/>
- vereinfachtes Handling, Dokumentation, Speicherung durch technologische Unterst&#xFC;tzung<br/>
- sozialer Austausch und Bildung von Lern- und Wissensgemeinschaften<br/>
- (neue) Wertsch&#xE4;tzung von Lernern (Kompetenzen, die man nicht kannte), Kontaktintensivierung<br/>
<br/>
M&#xF6;gliche Zielsetzungen auf der Ebene der Institutionen<br/>
- Wandel der Organisation und Lernkultur<br/>
- administrative Unterst&#xFC;tzung von Bildungsprozessen<br/>
- Verbesserung der Lehre und st&#xE4;ndige Evaluation (durch R&#xFC;ckmeldung der Studenten)<br/>
- flexible Studienplanung<br/>
- Nutzung von neuen Medien intensivieren (E-Portfolio als trojanisches Pferd)<br/>
- damit verbunden (siehe Universit&#xE4;t Helsinki): Zahl der Studienabg&#xE4;nger zu vergr&#xF6;ssern, Zahl der studienabbrecher zu verringern, Studiendauer zu verk&#xFC;rzen, bessere Vermittlung in Arbeit<br/>
<br/>
M&#xF6;gliche Zielsetzungen auf bildungspolitischer Ebene<br/>
- Integration von Lernr&#xE4;umen (formal / informell)<br/>
- Benachteiligungsf&#xF6;rderung (Patchworkbiographien, Fehlen formaler Abschl&#xFC;sse, Migrationshintergrund)<br/>
- Technologische Unterst&#xFC;tzung von Lernen und bei &#xDC;berg&#xE4;ngen (Schule, ausbildung, Beruf)<br/>
Grenz&#xFC;berschreitender Qualifikationsnachweis (und Mobilit&#xE4;t)<br/>
Herausforderungen: Didaktik<br/>
<br/>
Portfolio ben&#xF6;tigt eine konstruktivistische P&#xE4;dagogik, die folgendermassen charakterisiert ist:<br/>
- M&#xF6;glichkeiten, um das Lernen zu analysieren<br/>
- Erleicherung des Lernens durch Lehrer, Gruppen- und partnerarbeiten<br/>
- Dialoge zwischen Lehrenden und Lernenden &#xFC;ber das Lernen;<br/>
- Verfgbare Unterst&#xFC;tzung und Zusammenarbeit<br/>
Quelle: Klenowski, Val (2000).<br/>
<br/>
Herausforderung: Didaktik - LernerIn<br/>
- Motivation: E-Portfolios m&#xFC;ssen f&#xFC;r den Lerner Bedeutung haben, damit sie auch genutzt werden: Kosten - Nutzen - &#xDC;berlegung (Nutzen wird erh&#xF6;ht, wenn Anerkennung wie ECTS-Punkte, Schein und/oder Publikum wie Gutachter, Peers, Eltern, potentielle Arbeitgeber und(oder Lehrk&#xF6;rper auch das System aktiv nutzen).<br/>
- Lernkompetenz und -verhalten: gezielte Schulung und Unterst&#xFC;tzung notwendig (evt. auch durch Templates)<br/>
<br/>
Herausforderung: Didaktik - Lerninhalte<br/>
- Vorgaben des Curriculums, bildungspolitische Vorgaben<br/>
- stoff- und fachspezifische Eignung f&#xFC;r Portfolios beachten<br/>
<br/>
Herausforderung: Didaktik - LehrerIn<br/>
- Motivation: E-Portfolios m&#xFC;ssen f&#xFC;r den Lernenden Bedeutung<br/>
haben, damit sie auch genutzt werden, Kosten-Nutzen-&#xDC;berlegung.<br/>
(Nutzung wird erh&#xF6;ht, wenn Anerkennung der Einarbeitung und Nutzung<br/>
(Arbeitszeit) und/oder Weiterbildung)<br/>
- Lehrkompetenz und -verhalten: Vom Lehrenden zum Tutor, Coach, Berater.<br/>
- Klare Vereinbarungen, z.B. regelm&#xE4;&#xDF;iges Feedback<br/>
- Auswertungskompetenz: authentische Aufgabenstellung und<br/>
beurteilung
Herausforderung: Strategie - Einf&#xFC;hrung<br/>
Fragen, die sich Bildungseinrichtungen stellen sollten:<br/>
- Was ist, wenn nichts passiert?<br/>
- Warum jetzt?<br/>
M&#xF6;gliche Argumente:<br/>
- Kompetenzen von Bedeutung<br/>
- die Welt &#xE4;ndert sich (&#x201C;E-Generation&#x201C;)<br/>
- nicht zuletzt: PR<br/>
Wichtig: Unterst&#xFC;tzung von aussen und innen
<br/>
Die gesamte Pr&#xE4;sentation <a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/filehandler/http/edublog-phr.kaywa.ch/files/schaffert_endversion.pdf">E-Portfolio - M&#xF6;glichkeiten und Herausforderungen</a> zum Download als PDF.<br/>
<br/>
URL: <a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/exturl/http/eportfolio.salzburgresearch.at">http://eportfolio.salzburgresearch.at</a>&#xA0;</p><p><small><a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/eportfolio/no-title-1.html">Kommentare</a>&#xA0;(1)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/eportfolio">ePortfolio</a><br/></small></p><p><a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/p636.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/p635.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTARE -</p><p><b>Mandy Schiefner</b><br/><a href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/exturl/http/www.mandyschiefner.ch/blog">www.mandyschiefner.ch/blog</a><br/>29.11.2006, 22:42<br/>Merci f&#xFC;r die Powerpoint Folien von Frau Schaffert, dann kann ich ja den Vortrag mal nachlesen ;-)<br/><br/></p><p>1-1&#xA0;/&#xA0;
			  1<br/></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://edublog-phr.kaywa.ch/mobile/eportfolio/no-title-1.html" method="post"><postfield name="ID" value="633"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>
