Wie baue ich mir eine Web 2.0-Lernumgebung?

Seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie unsere Studierenden an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen ihre persönliche Web 2.0-Lernumgebung bauen könnten. Auf der Suche nach einem neuen geeigneten E-Portfolio-System schaue ich mir immer wieder mögliche Web 2.0-Lernumgebungen an. Das Hauptproblem dieser Ansätze ist die fehlende Datensicherheit, zumal bei all diesen Lösungen die Daten bei externen Softwarefirmen lagern. Bei den meisten Nutzer/innen fehlt (noch) das Vertrauen, persönliche Artefakte einer Firma und nicht dem Schulserver anzuvertrauen. Hinzu kommt, dass bei kleineren Anbieterinnen von Social Software man nie weiss, wie lange es geht, bis das Licht ausgeht oder sie von einer grösseren Firma übernommen werden. Die grösseren Player wie Google, Yahoo und Microsoft stehen hingegen unter Verdacht, dass sie die ihnen anvertrauten Daten scannen. Die erforderliche Software für eine Web 2.0-Lernumgebung steht seit längerer Zeit bereit; das Problem mit der Datensicherheit muss noch befriedigend gelöst werden!

In der nachstehenden Präsentation zeigt Joachim Quant mit seiner Bauanleitung für eine Web 2.0 Lernumgebung auf, wie eine solche Lernumgebung 2.0 realisiert werden könnte:

Acrobat.com - 5 Tools für eine bessere Zusammenarbeit im Web

Adobe startet mit Acrobat.com ein ganzes Packet von kollaborativen webbasierten Anwendungen und möchte damit die Art und Weise, wie wir Dokumente erstellen und an diesen zusammenarbeiten, revolutionieren.


Acrobat.com besteht aus fünf Komponenten:
  • Buzzword – ein webbasierter und kollaborativer Texteditor.
  • ConnectNow – Web-Konferenzen für bis zu drei Teilnehmern, u.a. mit Screensharing, Chat und Whiteboards.
  • Create PDF – zum Konvertieren von Dokumenten nach PDF. Allerdings ist die Anzahl pro User auf 5 beschränkt, es ist also eher als kleine Werbung für Acrobat 9 bzw. künftige Premium-Versionen zu verstehen.
  • Share – Dokumente verwalten und austauschen. Die jeweiligen Files lassen sich auch an anderer Stelle einbetten oder via URL verschicken, sind also auch als Ersatz für Email-Attachements geeignet.
  • My Files – Persöhnlicher Speicherplatz für bis zu 5 GB.

Weitere Informationen zu Acrobat.com finden sich hier und hier.

Fazit:
Entscheidend für den Durchbruch von Acrobat.com wird sein, wie viele Nutzer/innen bereit sind, sich auf den neuen Service im Web einzulassen. Neben Google, Microsoft und Adobe buhlen nämlich eine ganze Heerschar von Firmen, um die kollaborationswilligen User.

[video] Web 2.0 - Der Film

Dieser Film über Web 2.0 entstand an der Hochschule der Medien in Stuttgart im Rahmen der Studioproduktion des Studiengangs Medienwirtschaft im Wintersemester 2007/08. Im Film werden in Form von Interviews zahlreiche Begriffe aus der Web 2.0 Welt erläutert wie Barcamp, Bloggen, ...:

Link: sevenload.com


Quelle: http://www.web2null-derfilm.​de

Web 2.0 Werkzeuge im Schulalltag

Das Bullino-Blog hat hier bereits ausführlich über die Website "Schule ZWO null - Zukunfts Wissen Online" des Lehrers Alfons Musolf berichtet:

Die Website"Schule ZWO null - Zukunfts Wissen Online" wendet sich an LehrerInnen, die sich nicht scheuen, freie Programme, die im Internet angeboten werden, in der Schule und im Unterricht einzusetzen.

Diese Programme
- können zu Erleichterungen bei der täglichen Schul-Arbeit führen,
- ermöglichen eine einfache Zusammenarbeit über das Internet,
- sind von jedem Computer mit Internetanschluss aus zu nutzen,
- müssen nicht auf dem eigenen Rechner installiert werden,
- sind kostenlos.

Auf dieser Seite werden authentische Schulsituationen vorgestellt, in denen sich der Einsatz von Web 2.0 Werkzeugen anbietet. Unter den Navigationspunkten "Organisation, Unterricht, Förderung, Fortbildung, Präsentation" finden Sie nähere Erläuterungen zu einzelnen Web 2.0 - Werkzeugen, werden Ihnen kurze Video-Anleitungen (Tutorials) geboten, die interessierten LehrerInnen die Handhabung der Programme erleichtern sollen.

Web zwo Null 2

Quelle: http://www.schulezwonull.de

EduCamp 2008 zu "Lernen und Lehren 2.0" in Ilmenau

Im modernen Humboldtbau der Technischen Universität Ilmenau, gelegen im Thüringer Wald, findet dieses Wochenende vom 18. bis 20. April 2008 ein EduCamp zum Thema "Lernen und Lehren 2.0" statt.

EduCamp2008_1

Zur Einstimmung wurden gestern am Eröffnungsabend die Themenschwerpunkte des EduCamps in kurzen Runden diskutiert. Ich war zusammen mit anderen Referenten eingeladen an der impulsgebenden Podiumsdiskussion teilzunehmen und einige Thesen zum Thema E-Portfolios und lebenslanges Lernen zu formulieren. Nachstehende Thesen habe ich ausgeführt:

- These 1: Viele sprechen über E-Portfolios, aber nur wenige tun es!
- These 2: E-Portfolios sind tot – es lebe die Digitale Identität!

Anschliessend wurden auch die folgenden zwei Fragen mit dem Plenum diskutiert:
- Sind E-Portfolios ein Datenschutzrisiko?
- Sind E-Portfolios nicht nur "Schönfärberei" der Persönlichkeit und dienen egozentrischer Selbstdarstellung?

Von den anderen Referenten wurden die weiteren Themen wie Corporate Learning 2.0 (Dr. Peter Schütt), E-Learning 2.0 in Schule (Dr. Ulrich Schmid) und Hochschullehre (Prof. Dr. Michael Kerres und Prof. Dr. Paul Klimsa), digitale Spiele/Virtuelle Welten im Bildungseinsatz (Prof. Dr. Klaus P. Jatke; Prof. Dr. Jean-Pol Martin) sowie Datenschutz und Privatheit im Web 2.0 (Ricardo Cristof Remmert-Fontes) angeregt.

EduCamp2008_2
Speziell zu erwähnen ist, dass Prof. Dr. Michael Kerres virtuell dazu geschaltet war und die anwesenden oder virtuell dazu geschalteten Teilnehmenden via Twitter ihr "Konferenzgeflüster" dazugeben konnten.

EduCamp2008_3
Das anwesende Publikum diskutierte unter der Moderation von Ulrike Reinhard und Steffen Büffel fleissig mit.

Das Programm für die folgenden zwei EduCamp-Tage wird von den Teilnehmenden selber gestaltet. Spannend tönen jedenfalls die Namen der Sessionräume:
- Eselsbrücke
- Gedankensprung
- Wissensdurst
- Elfenbeinturm
- Geistesblitz
- Hirnrinde
- Denkstruktur
- Internet-Lounge
- Pausenfüller
- Notlösung

Alle weiteren Informationen finden sich auf der Community-Plattform http://educamp2008.mixxt.de . Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren!

[video] Twitter in Plain English

Noch gehört Twitter - ein Social Networking and Microblogging Service - nicht zu meinen täglichen Kommunikationsmedien. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich einfach immer noch zu wenig Zeit finde, zu "twittern". Welches Kommunikations-Medium müsste ich aus Zeitgründen zu Gunsten von Twitter aufgeben?! Erstmals habe ich Twitter an der Tagung Microlearning 2007 in Innsbruck kennen gelernt. Spannend wäre Twitter im Hochschuleinsatz dann, wenn die Studierenden zu einer Vorlesung ihre Fragen und Stimmungen via Twitter weiter geben würden. Der Twitter-Stream müsste dann natürlich für alle Teilnehmenden - auch für den Referenten - unmittelbar sichtbar sein.

Hat jemand schon erste Erfahrungen mit Twitter in Vorlesungen an Hochschulen gemacht?

Für alle, die Twitter noch nicht kennen, gibt nachstehendes Video von Commoncraft "Twitter in Plain English" einen guten Einblick:


Tipp via E-Learning Blog

Lehrer-Blog für den Bildungsurlaub

Der Primarlehrer und RDZ-Berater Guido Knaus absolviert derzeit seinen Bildungsurlaub in Neuseeland. In seinem Weblog berichtet er über seinen Sprachaufenthalt im New Horizon College sowohl in deutsch als auch in englisch. Guido Knaus zur Funktion seines Lehrer-Blogs: "Für mich dient der Blog vor allem um mein Englisch zu verbessern."

BlogGuido
Quelle: http://web.mac.com/guidoknaus/Neuseeland/Willkommen.html

Social Networks sind Hausaufgaben-Killer

In den heutigen Web-News der Pendler-Zeitung 20minuten wird berichtet, dass britische Jugendliche wegen Sozialen Netzwerken wie MySpace und Facebook ihre Hausaufgaben vernachlässigen. Vielleicht überlegen wir Lehrpersonen uns, wie wir die Hausaufgaben mehr mit der Lebenswelt der Jugendlichen verbinden! Wie lassen sich Social Networks bzw. Social Software für Hausaufgaben nutzen? Hat jemand hierzu bereits praktische Erfahrungen sammeln können?

Social Networks vs Hausaufgaben
Soziale Netzwerke im Internet wirken sich negativ auf die schulischen Aktivitäten der Jugendlichen aus. Laut einem aktuellen Bericht des britischen Medienforschungsunternehmens Wiggin verbringen 15- bis 19-jährige Nutzer von MySpace, Facebook & Co. deutlich weniger Zeit mit den Hausaufgaben als vor der Registrierung bei einem der Portale. Weitere Ergebnisse zeigen, dass diese Altersgruppe auch deutlich weniger fernsieht, was auch Konsequenzen für die TV-Werbewelt haben könnte. Aufgrund ihrer Beschäftigung mit Social Networks sehen 21 Prozent der Mädchen und zehn Prozent der Jungen weniger anstatt mehr fern. 30 Prozent der weiblichen Nutzer zwischen 15 und 19 Jahren vernachlässigen deswegen ihre Hausaufgaben. Auch zeigt sich eine wachsende Kluft zwischen den Altersgruppen. Während 55 Prozent der jungen Männer zwischen 15 und 19 Jahren regelmässig auf Netzwerk-Seiten surfen, tut dies nur 13 Prozent der 45- bis 54-jährigen Geschlechtsgenossen. pte

Web 2.0 - hä?

Der PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 28. Februar 2008 berichtet über eine Online-Umfrage, welche unter 400 SchweizerInnen zum Thema Web 2.0 durchgeführt wurde. Anscheinend sind die Schweizer Internetnutzer/innen bezüglich Web 2.0 ziemlich versiert und probierfreudig. Oder könnte das positive Resultat auch dadurch entstanden sein, dass primär Web 2.0-User an dieser Online-Umfrage teilnahmen bzw. überhaupt Interesse hierfür zeigten?!


Während viele ausländische Medien lamentieren, dass die Mehrheit von Web 2.0 und den dazugehörigen Begriffen null Ahnung hat, zeigen sich die Schweizer sehr versiert und probierfreudig.

400 Personen (davon 75 Prozent Männer) nahmen an einer freiwilligen Online-Umfrage teil. Dabei hatte jeder den Begriff Web 2.0 schon zumindes einmal gehört. Bekannt wurde den Umfrage-Teilnehmern das Wort durch klassische Medien wie Fernsehen und Print. Vor allem werden mit Web 2.0 Blogs und soziale Netzwerke assoziiert.

Weitere Studienergebnisse waren, dass beinah alle der Teilnehmer das Internet täglich zur Informationsbeschaffung heranziehen, knapp weniger als die Hälfte hat einen RSS-Feed abonniert.

Mehr als 25 Prozent der Befragten liest täglich in einem Blog, 28 Prozent betrachten täglich Online-Videos und Podcasts werden von 12 Prozent konsumiert.

Durchgeführt wurde die Umfrage wurde von konsumfreu(.)de, styropor.digital und web2com AG.

[video] To Blog or not to Blog, that is the question?

Natürlich stellt sich für mich als Blogger von gleich 3 Blogs (bodensee edublog, mobileatschool blog, e-portfolio blog) diese Frage nicht wirklich!

Vielen Dank an Martin vom E-Learning-Blog, der wieder mal eine echte Trouvaille gefunden hat. Das nachstehende Video werde ich mit Sicherheit für die Blog-Weiterbildung verwenden, welche in gut 10 Tagen ansteht; die ich aber leider noch nicht vorbereitet habe :-(


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=WczaqwhyYvk
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